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  • vor 8 Minuten
Nach Trumps Kürzungen: Bricht die humanitäre Hilfe weltweit ein?

Mit den massiven Kürzungen der USA begann 2025 ein weltweiter Rückzug aus der humanitären Hilfe. Auch in Europa werden Mittel zunehmend von ärmeren Weltregionen abgezogen und in innenpolitische Vorhaben oder nahe Krisen wie die Ukraine verlagert.

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Transkript
00:00Welchen Einfluss haben Trumps Kürzungen auf die globale humanitäre Hilfe?
00:09Die Mittel für humanitäre Hilfe sind seit 2023 rückläufig.
00:14Das zeigt, wie stark sie von politischen Stimmungen und wechselnden Prioritäten abhängt.
00:19Den größten Einschnitt bei den Ausgaben im Ausland gab es 2025,
00:22als der US-Außenminister ankündigte, dass 83 Prozent der internationalen Entwicklungsprogramme von USAID gestrichen würden.
00:31Weltweit zeigt sich ein ähnliches Bild.
00:33Zwischen 2025 und 2026 sank die humanitäre Hilfe laut den jüngsten Daten des Financial Tracking Service
00:40von rund 24 Milliarden Euro auf rund 7,3 Milliarden Euro.
00:44Der hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen und das Welternährungsprogramm
00:48sind 2026 die Organisationen, die die höchsten Mittel erhalten.
00:52Derzeit entfallen mehr als 40 Prozent der weltweiten Entwicklungshilfe auf die EU und ihre Mitgliedstaaten,
00:59während der Anteil der USA bei 28,3 Prozent liegt.
01:02Der größte Teil der europäischen humanitären Hilfe fließt in die Ukraine.
01:07Die genauen Zahlen könnten sich allerdings noch ändern,
01:09da die EU die Verhandlungen über ihren Haushalt für den Zeitraum 2028 bis 2034 aufnimmt.
01:16Der Entwicklungsbereich des EU-Haushalts, die sogenannte Global Europe-Initiative, soll um 75 Prozent wachsen.
01:22Ein großer Teil davon wird der Ukraine zugutekommen, aber auch anderen Ländern,
01:26die für einen Beitritt zur Europäischen Union in Frage kommen.
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