Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
Neue Drohung aus Moskau: Russlands Präsident Wladimir Putin bringt einen sofortigen Gas-Lieferstopp nach Europa ins Spiel. Grund: Auf anderen Märkten lasse sich derzeit deutlich mehr Geld verdienen. Für Europa könnte das mitten in der Energiekrise einen neuen Preisschock zur Folge haben.

Lass doch ein Abo da, um kein Video zu verpassen!

#news #politik #putin

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:00Mitten in einer angespannten Lage auf den Energiemärkten sorgt eine neue Drohung aus Moskau für Aufsehen.
00:08Wladimir Putin, Präsident Russlands, hat in einem Interview mit dem russischen Staatsfernsehen angekündigt,
00:14dass Russland die Gaslieferungen nach Europa sofort stoppen könnte.
00:19Hintergrund sind die steigenden Energiepreise, ausgelöst durch die Krise im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormuz,
00:26über die rund 20 Prozent des weltweiten Flüssigerdgases transportiert werden.
00:32Auch Angriffe auf Energieanlagen in Katar haben die Lage verschärft und die Nachfrage nach Gas weltweit steigen lassen.
00:40Putin betont, dass sich neue Märkte öffnen und andere Länder bereit sind, für russisches Gas höhere Preise zu zahlen.
00:48Für Russland könnte es daher wirtschaftlich sinnvoller sein, die Lieferungen nach Europa einzustellen und sich auf neue Partner zu konzentrieren.
00:58Besonders China rückt dabei immer stärker in den Fokus, ebenso wie große LNG-Projekte wie Arctic LNG 2.
01:06Die Europäische Union plant ohnehin, russisches Gas bis spätestens 2027 komplett zu verbannen.
01:14Bereits ab April 2026 sollen kurzfristige LNG-Verträge mit Russland verboten werden.
01:21Ein sofortiger Lieferstopp würde diesen Schritt vorwegnehmen und Europa vor neue Herausforderungen stellen.
01:28Russlands Marktanteil am europäischen Gasmarkt ist in den letzten Jahren drastisch gesunken.
01:34Während vor dem Ukraine-Krieg noch etwa 40 Prozent des Pipeline-Gases aus Russland kamen, sind es inzwischen laut EU
01:43nur noch 6 Prozent.
01:45Norwegen, die USA und Algerien haben die Lücke weitgehend gefüllt.
01:50Gedanken zum Thema? Ab in die Kommentare!
01:53Untertitelung des ZDF für funk, 2017
Kommentare

Empfohlen