- vor 6 Stunden
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KurzfilmeTranskript
00:03Oh, bitte, das ist ein ruhiger Dienstwerden.
00:08Ist es heute Fasching?
00:09Haha, war gut, Herr Rauer.
00:11Guten Morgen.
00:14Ich fahre mit.
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:09Was?
01:10Ja, auf dem NEF.
01:13Als was?
01:14Als Fehlzüberweiser.
01:15Wie lange?
01:1624 Stunden.
01:18Ihre Liste, Herr Rauer?
01:19Die hat es ganz schön in sich gehabt, ne?
01:22Arbeitsbedingungen sind schlecht, vom Chef im Stich gelassen.
01:24Also bin ich heute einer von Ihnen.
01:26Das musste jetzt wirklich nicht sein.
01:27Doch, doch, doch, doch. Es geht nicht um Ihre Anliegen, Herr Rauer.
01:30Ich bekomme täglich von Patienten Beschwerden rein.
01:32Was denn für Beschwerden?
01:34Respektloses Verhalten, prügelnde Feuerwehrmänner, Einsatzkräfte, die im Dienst zusammenbrechen,
01:40zynische Kommentare, demonstrative Unmut.
01:41Was ist ein demonstrativer Unmut?
01:43Genau sowas.
01:45Punkt 21 auf Ihrer Liste.
01:47Gesünderes Essen auf der Wache.
01:48Sehe ich direkt den ersten Widerspruch.
01:52Können wir?
01:53Komm, Zeit läuft.
02:00Ist es ein junger, ein Mädchen, weißt du das?
02:02Keine Ahnung, ich weiß nur, dass ich schwanger bin.
02:04Wie vielte Woche ist das denn?
02:06Keine Ahnung, ein vierter Monat oder so.
02:08Ich wollte eigentlich...
02:08Oder warst du nicht beim Arzt?
02:10Nein, ich wollte es eigentlich Mama sagen und dann mit Mama hingehen, weil ich Angst habe allein.
02:16Dann muss man jetzt einen Termin machen.
02:17Was ist mit deinem Typen da?
02:19Ist er noch 20 oder wer alt ist denn?
02:20Ja, der ist so alt wie ich, aber der ist lieb und der hört mir zu im Gegensatz zu dir.
02:43Nee, ja fahr, Mann.
02:46Wir sind schon acht Minuten unterwegs.
02:48Ja, Speckgürtel hat ihm nicht nur Vorteile.
02:50Was?
02:50Ja, Sie sehen schon, wie weit draußen das ist hier.
02:53Das spielt auch gar keine Rolle.
02:55Die Hilfsfrist in Baden-Württemberg beträgt 10 Minuten.
02:58Das heißt, wir müssen in 10 Minuten mehr Patienten sein, allerhöchstens in 15.
03:01Und das sind 95 Prozent der Einsätze.
03:02Ja, was kann ich denn hier für den Verkehr?
03:04Dafür werden Sie doch ausgebildet, Herr Raue.
03:06Verstanden Sie sich Platz?
03:07Sie haben Sondern-Wegerechte.
03:08Ja, und wer bildet unsere lieben Mitbürger darin aus, eine anständige Rettungsgasse zu bilden?
03:11Ja, ja, genau.
03:12Schulz sind aber die anderen, ne?
03:14Ich mache das selber.
03:19Achtung, Achtung, gesprächte Rettungsdienst.
03:20Bitte lassen Sie uns durch, ich habe eine dringende Dienstfahrt.
03:23Vielen, vielen Dank.
03:24Du, guck mal was sagen.
03:28War doch gar nicht so schwer, Herr Raue, oder?
03:31Ja, das ist einfach.
03:37Diese Waschmaschine, die ärgert mich nur noch.
03:40Die Tür aufgemacht und das ganze Wasser ist rausgelaufen.
03:44Ah ja, okay.
03:45Scheiße, Mama.
03:46Ja, natürlich doof.
03:48Am besten wartest du einfach, bis ich fertig bin, oder?
03:53Also du lässt alles liegen und ich komme dann einfach so schnell, wie es geht.
03:57Äh, genau, tschüss.
03:59Tschüss.
04:10Tschüss.
04:11Da war die Anrufe aus dem Tierarzt.
04:13Aber nicht hier, äh, Katze auf dem Dach oder Papagei.
04:15Nee, nee, nee, nee.
04:16Wisst ihr, was der häufigste Anruf ist?
04:18Mein Hund hat die Haschkekse gefressen, was soll ich machen?
04:21Ganz ehrlich.
04:23Und was macht man da?
04:25Du gehst zum Tierarzt.
04:26Ich?
04:27Ja.
04:27Nicht du, der Hund geht zum Tierarzt.
04:34Wieder zurück in der Wachabteilung?
04:36Ja, vorerst.
04:37Was heißt das?
04:39Den haben sie tatsächlich ins Assessment Center eingeladen, zum gehobenen Liebens.
04:44Aha.
04:45Hochgeschlafen wahrscheinlich.
04:47Ich habe in der Leitstelle einfach einen Top-Job gemacht.
04:49Die sind der Meinung, ich habe Führungsqualitäten.
04:52Na, dann viel Glück.
04:55Immer noch im Kindergarten hier.
04:57Guten Morgen.
04:58Guten Morgen.
05:00Hast du deine Tauglichkeitsprüfung eigentlich bestanden?
05:03Ist heute.
05:04Ah, ja viel Glück.
05:25Nee, das ist gar nicht gut.
05:26Das ist gar nicht gut.
05:27Herr Köster, darf ich Sie bitten, etwas Abstand zu nehmen, um die Einsätze nicht zu stören?
05:31Danke.
05:33Also bei allem mit dem Respekt, ich habe auch die Qualifikation als Rettungssanitäter gemacht.
05:36Bei Ihrem Zivildienst von 2006?
05:38Na endlich, hat ja ewig gedauert. Ihre Kollegen sind da hinten.
05:41Tag auf.
05:45Hi.
05:46Schön, dass ihr da seid.
05:47Ich schütt die P-Wellen irgendwie ein bisschen eigenwillig.
05:51Welche P-Wellen?
05:52Genau die.
05:53Sieh, Sieh, mir geht das schon viel besser.
05:55Ich habe es nur zufällig gesehen.
05:56Steht da und fällt plötzlich um.
05:58Wir haben sehr gut reagiert.
05:59Seine Frau wäre ja nicht da gewesen. Das Auto steht ja nicht vor der Tür.
06:02Herr Seifert, ich würde Sie gerne mit ins Krankenhaus nehmen für weitere Untersuchungen.
06:05Das ist überhaupt nicht notwendig. Mir geht es schon viel besser.
06:07Mir ist ein bisschen schwindelig gewesen. Das ist alles wirklich.
06:09Die EKG sagt aber was anderes.
06:11Hatten Sie schon mal Probleme am Herzen?
06:13Nein, noch nie.
06:16Jetzt macht es aber Probleme.
06:17Das muss untersucht und behandelt werden und das geht nur im Krankenhaus.
06:21Dann, ich mache mir einfach einen Termin morgen früh beim Kardiologen.
06:25Nee, das müssen Sie direkt abklären lassen.
06:26Das wäre wirklich gut. Die Kollegen fahren Sie auch.
06:28Das ist wirklich nicht nötig.
06:29Wenn Sie Angst vor der Untersuchung haben, können wir Ihnen auch etwas zu beruhigen geben.
06:33Nein, nein, nein. Lassen Sie mal gut sein.
06:34Herr Seifert.
06:35Nein.
06:35Ich muss Sie mit Nachdruck bitten. Es ist akut.
06:37Nein.
06:38Wir müssen es direkt abklären lassen.
06:40Frau Haddad.
06:41Gib auf ein Wort, bitte.
06:43Entschuldigung.
06:46Also.
06:47Oh, Moment bitte.
06:49Der Patient muss erst mal gar nichts.
06:50Es ist ein Recht, den Transport zu verweigern.
06:52Ja, es ist aber meine Pflicht, ihn darauf hinzuweisen.
06:54Ist er zurechnungsfähig?
06:55Ja, natürlich bin ich zurechnungsfähig.
06:57Gut.
06:58Und Sie haben diese Entscheidung zu respektieren.
07:00Ja.
07:00Danke.
07:01Aber es ist...
07:12Vielen, vielen Dank.
07:13Ja, gerne.
07:14Nächstes Mal nicht so hoch.
07:16Okay.
07:17Tschüss.
07:18Wieder mal ein Leben gerettet.
07:21Ach, retten, löschen, bergen, schützen.
07:28Haben Sie das gelesen?
07:30Können folgende Risiken nicht ausgeschlossen werden?
07:33Eintritt des Todes.
07:34Ja.
07:35Ja?
07:36Und Sie gehen morgen direkt zum Kardiologen.
07:40Herr Seifert?
07:41Mach ich.
07:41Versprochen?
07:42Versprochen.
07:46Alles Gute.
07:47Alles Gute.
07:53Bitteschön.
07:54Dankeschön.
07:55Für was denn?
07:57Punkt 14 auf Ihrer Liste.
07:59Keine Unterstützung der Wachleitung bei Bagatell-Einsätzen.
08:01Entweder wollen Sie mehr Arbeit oder weniger.
08:03Müssen Sie sich entscheiden, Herr Rao.
08:04Verstehe ich jetzt nicht.
08:05Sorgt nicht einschlafen.
08:06Wir gehen zurück in Status 1.
08:08Einsteigen, bitte.
08:17Wir gehen zurück in Status 1.
08:38Der Mann gehört direkt ins Herz-Katheter-Labor.
08:41Ach, Quatsch.
08:42Das war ein junger Mann.
08:43Der Fälle der Notfall, der legt schon allein ins Krankenhaus.
08:45Hauptsache, er hat die Transportverweigerung unterschrieben.
08:47Dann bleiben Sie wenigstens nicht auf den Kosten.
08:49Ja, genau.
08:50Das war seine Entscheidung.
09:15Na, na, na, na, Privatlinie ist bitte aus im Dienst, ja?
09:22Das wird man ja sehr gerne machen, aber dann müssten Sie endlich mal für neue Navis sorgen.
09:25Weil mit dem alten Ding kommen wir nie auf schnellsten Wege zum Einsatzort.
09:28Das machen alle Fahrer mit ihren Privathandys.
09:31Das wissen Sie auch, das stand auch auf meiner Liste.
09:34Du bezahlst alles, Herr Rao?
09:36Ja, aber...
09:36Genau.
09:41Unfassbar.
09:50Also ich glaube nicht, dass Köster den nochmal zurück auf die Straße lässt.
09:56Heißt, die Stelle bleibt frei?
10:00Die Stelle ist besetzt.
10:02Diod.
10:02Auf Probe.
10:11Es ist jetzt 11.30 Uhr und bisher hatten wir nur einen Einsatz.
10:14Also von Ihrer sogenannten Dauerbelastung habe ich jetzt nicht so viel gemerkt.
10:18Heute ist ein außergewöhnlich ruhiger Tag, das ist sonst nicht so.
10:21Ja, natürlich, genau.
10:22Und das ist auch nicht die Regel, nehme ich an, ne?
10:28Das ist ein Powernap.
10:30Ich schicke Ihnen später sehr gerne den Link zu der Studie mit den positiven Auswirkungen auf die Gesundheit.
10:34Ja, ja, ganz genau.
10:36Also ich finde, solche kurzen Pausen kann man auch produktiv nutzen.
10:38Man könnte sich die neuen Leitlinien nochmal angucken, zum Beispiel...
10:41Nrf 3.1, Vorleitestelle, komm.
10:43Oh.
10:45Das würde ich sehr gerne machen, aber Sie haben es ja selber gehört.
10:47Nrf 3.1, auf Anfahrt, Ende.
10:49Moment, wir müssen doch bezahlen.
10:51Ja, das stimmt, aber wir müssen ja auch die Reaktionszeiten einhalten.
10:53Was machen wir denn jetzt, Herr Köster?
10:55Sie als unser Viel-Supervisor, Sie können das jetzt für uns entscheiden.
10:58Da steht bestimmt was dazu in den Leitlinien.
10:59Kommen Sie.
11:00Wir sind im Auto.
11:01Ja, aber auf geht's.
11:06Boah, das ist eine Sache.
11:08Das ist kriminell heraus.
11:09Das ist kriminell.
11:10Wir können einfach wegfahren.
11:21Abfahrt ohne Bezahlung bei Einsatz.
11:25Nina, du kannst ja nicht einfach so wegpennen, weißt du, wie das aussieht?
11:28Das ist eine totale Ausnahme.
11:30Aber dafür kriegst du nicht.
11:33Bei dir bin ich mir ehrlich gesagt auch nicht mehr so sicher.
11:35Hä?
11:35Was soll das denn heißen?
11:36Erst fährst du nur noch zwölf Stunden Dienst.
11:39Und dann kommst du völlig zerschossen und zu spät zum Dienst.
11:42Was kommt denn als nächstes?
11:43Die Kündigung?
11:44Übertreibst du trotzdem jetzt?
11:46Nein, nicht.
11:47Also außerdem, ich habe mich dieser Scheißliste wirklich weit aus dem Fenster gelehnt.
11:50Es wäre schön, wenn du mich da mal ein bisschen unterstützen kannst.
11:52Hier, ich hab's!
11:52Ich hab's!
11:53Hier, äh, die Rettung von Menschenleben hat Vorrang vor finanziellen Verpflichtungen.
11:57Ja!
11:58Boah!
11:59In der Regel haben Tankstellenbetreiber Verständnis für solche Situationen.
12:02Ist ja auch klar, ist ja Notfallansatz, ne?
12:03Und sind auf nachträgliche Abrechnung mit Rettungsdiensten vorbereitet.
12:08Oh Gott!
12:09So, geben Sie Gas, Herr Rauer.
12:10Ja?
12:10Zehn Minuten, dann gehen wir nicht drüber.
12:11Nicht heute.
12:11Heute wird nicht gestorben.
12:14Gott, steh mir bei.
12:26Tag.
12:28Wir hatten ja schon öfters das Vergnügen.
12:30Lies Ihr Name nochmal?
12:32Ich will immer nach Marcel Albrecht.
12:35Ich muss sofort ins Krankenhaus.
12:36Schön, durch den Mund atmen.
12:38Sie nehmen jetzt erstmal Ihre Werte, Herr Albrecht, ja?
12:41Ich muss jetzt ins Krankenhaus.
12:42Was hat er denn?
12:42So einiges.
12:44Es tut weh.
12:46Na ja, Flüssigkeit im Bauchraum infolge chronischer Lebererkrankung.
12:50Waren Sie nicht schon letzte Woche im Krankenhaus, Herr Albrecht?
12:53Ich bin jetzt gar nicht gut.
12:55Das ist ein Brief vom Arzt.
13:01Da steht nichts Neues, Herr Albrecht.
13:03Lohre kaputt, Leber kaputt, Herz kaputt.
13:06Mir geht es immer gar nicht gut.
13:07Ich muss ins Krankenhaus.
13:08Ja, das glaube ich Ihnen, dass es Ihnen nicht gut geht.
13:10Aber die Kollegen im Krankenhaus haben gesagt, dass Sie Ihnen nicht helfen können,
13:13wenn Sie nach jeder Entgiftung wieder von vorne anfangen, Herr Albrecht.
13:17Ich habe drei Wochen gar nicht gesoffen.
13:20Gar nichts.
13:21Ich bin nicht dann.
13:22Ich bin nicht dann wirklich im Krankenhaus, werde ich gewaschen.
13:27Ich muss was essen.
13:29Es ist aber nichts fürs Krankenhaus, sondern für den Pflegedienst.
13:33Na, tut mir leid.
13:34Ich kann Sie nicht mitnehmen.
13:38Okay, wir nehmen Sie mit.
13:40Herr Albrecht, können Sie aufstehen?
13:44Wir kriegen ihn zu zweit nicht runter.
13:46Okay, soll ich den Krokettenkreuzer noch mal machen?
13:47Wir können sich ganz über Essen nachdenken, Mensch.
13:49Nee, Tragerhilfe reicht.
13:51Ja, dann ist ja gut, dass Herr Körster die Qualifikation, dass Rettungssanitäter hat.
13:54Ja, was?
13:56Kass!
13:57Kass!
13:58Kass!
13:59Kass!
14:05Kass!
14:12Es ist mir jetzt ein bisschen unangenehm.
14:14Also zwei Männer, also Frauen, also Einsatzkräfte hätten ja auch gereicht.
14:18Naja, sind eben immer sechs auf einem Fahrzeug, ne?
14:20Ja.
14:21Was haben wir denn?
14:23150 Kilo.
14:25Ich kriege noch einen Job für mich und die Jungs.
14:26Machen wir so.
14:27Und Nasenklammern nicht vergessen.
14:29Oh.
14:45Reif!
14:47Habt ihr?
14:48Jo.
14:48Gut.
14:56Ihr müsst aufpassen, ich habe einen Hörgabend.
14:58Ja, keine Angst, wenn du fällst, fällst du weich.
15:00Der Kollege Ingo fängt dich dann auf.
15:02Ja, hör auf.
15:03Wollen wir einmal Bücher annehmen?
15:04Oh, nee, bitte nicht.
15:05Boah, der Geruch kält mich.
15:06Ich übergebe mich gleich.
15:07Was ist eigentlich mit deiner Arbeitshaltung passiert, Frau Doktor?
15:10Du warst gestern ein bisschen zu lange unterwegs.
15:12Hallo.
15:14Willst du mir Sorgen machen, dass du einen neuen schlechten Einfluss hat?
15:16Ich sage immer, maßvoll genießen.
15:18Ja, ja, ja.
15:19Sonst müssen wir dich auch irgendwann aus dem Wohnheim abholen.
15:21Oh, gleich geschafft.
15:22Herr Bricht.
15:23Oh, mal ab.
15:24Oh, iu, iu, iu.
15:25Oh, Mane.
15:33Alter Schweder.
15:34Ja, wir haben morgen auch noch was von.
15:35Ja, bevor wir das nächste Mal kommen, bitte ein bisschen abspecken.
15:38Echt, ey, wie kann man sich so gehen lassen?
15:40Das ist ein tragischer Fall.
15:42Ein eiserner Wille zur Selbstzerstörung.
15:44Ja, wäre schön, wenn er da mal ein bisschen konsequenter wäre, anstatt noch jahrelang die Allgemeinheit zu belasten.
15:48Entschuldigung?
15:50Sie kennen den Mann doch überhaupt nicht, seine Geschichte.
15:52Ich erwarte, dass wir hier jeden Patienten mit dem gleichen Respekt behandeln, Herr Raue.
15:56Moment, das sag ich eigentlich.
15:57Das gilt vor allen Dingen auch für Sie, Frau Dr. Haddad.
15:58Was?
15:59Wir helfen, aber urteilen nicht.
16:00Ja, mit Sicherheitsabstand könnte ich auch große Reden schwingen.
16:03Aber ich bin derjenige, der sämtliche Körperflüssigkeiten auf der Hose hat.
16:06Es ist jetzt auch nicht so, dass permanent jemand zu mir kommt, mir auf die Schulter klopft und sagt,
16:09das ist aber schön, Herr Raue, dass Sie das alles leisten.
16:11Vielen Dank.
16:12Ja, am Ende des Tages gehe ich nämlich alleine nach Hause.
16:14Entschuldigung?
16:15Ja.
16:15Sie sind doch vom Rettungsdienst.
16:17Ja, keine Sorge, wir fahren die Autos gleich weg.
16:20Nein, nein, nein, das ist es gar nicht.
16:22Wir vom Wohnheim, wir sind ganz oft überlastet und es ist wirklich so rührend zu sehen,
16:27wie selbstverständlich Sie mit den Patienten sind.
16:29Das ist großartig, danke.
16:32Meine Mutter wird ja wohl schaffen, einmal den Wischer durch die Füße zu schieben.
16:35Willi, die wirkte total panisch, weil du nicht erreichbar bist.
16:38Keine Ahnung, die langweilt sich halt.
16:41Seitdem die gekündigt hat, sitzt sie den ganzen Tag zu Hause.
16:44Nee, Willi, die erzählt von irgendwelchen Leuten, für die sie kochen muss.
16:49Ja, das sind die Nachbarn.
16:50Die haben von der Frührente was mitbekommen und stehen halt ständig auf der Matte.
16:53Du, ich weiß nicht.
16:54Stefan, Abfahrt.
16:56Du, Stefan, ich muss los.
16:58Okay, tschüss.
16:59Tschüss.
17:07Ich finde mal, wenn man sowas hört, da weiß man, warum er das macht.
17:12Das erwärmt einem richtig, das ist das Herz.
17:15Achso, was ich vorhin noch fragen wollte.
17:18Gehen Sie eigentlich so manchmal nach dem Dienst noch, weiß ich nicht, gemeinsam was trinken?
17:23Oder stoßen auf die geretteten Leben an?
17:26Oder werten die Einsätze aus?
17:27Nee.
17:29Ja, verstehe.
17:33Ja, wahrscheinlich hat man sich nach so einem 24-Stunden-Tag irgendwann auch alles gesagt, ne?
17:39Mhm.
17:40Man lernt sich besser kennen als einem Liebes.
17:44Na.
17:44So, dass du leise.
17:48Na, sie wissen gar nicht, wie gut sie's haben.
17:52So gemeinsam auf Einsätze.
17:54Danach gemütlich im Aufenthaltsraum sitzen.
17:56Bisschen zocken.
17:58Oder eine Pizza bestellen, so verrückt.
18:00Hey, ich hätte gerne eine Fungi.
18:02Ich nehme eine Tonne.
18:03Uff.
18:03Das ist toll.
18:15Ich habe eine Idee.
18:18So, letzten Bein nach.
18:20Finger weg, Finger weg.
18:21Finger weg.
18:23Finger weg jetzt.
18:24Ganz kurz, bitte.
18:25Also, auf Ihrer Liste stand ja gesündere Ernährung, richtig?
18:30Da habe ich gedacht, ich ausnahmsweise bestelle ich was vom Asiaten, weil da ist ja immer,
18:34schön Gemüse mit drin.
18:41Ja, ist okay.
18:46Jeder ein Stählchen, jeder zwei Stäbchen.
18:49Und du vögelst jetzt wieder mit der Polizistin, ne?
18:53Hier, da ist kein Gemüse drin, versprochen.
18:56Heike?
18:58Ja?
18:59Echt?
19:00Und?
19:00Hat ihm gar nichts gelernt.
19:03Wie heißt der da nochmal?
19:04Philipp, ne?
19:06Wie viele Kinder hat der?
19:08Das geht dich das an.
19:10Du machst jetzt die Supermuttie, oder was?
19:13Danke schön, Herr Köster.
19:14Das ist total lecker.
19:15Ja, vielen Dank.
19:16Sehr lecker.
19:17Ja, super geil.
19:19Ich muss mich bei Ihnen bedanken.
19:21Also wirklich nochmal, danke, dass Sie so tolle Arbeit machen.
19:23Also, ernsthaft.
19:24Ich kriege das ja heute nochmal alles live und in Farbe mit, was Sie da so alles leisten.
19:29Hut ab.
19:30Nochmal.
19:31Machen Sie das jetzt jeden Mittwoch?
19:33Was genau?
19:34Essen bestellen oder auf den Wagen mitfahren?
19:38Das ist eine gute Idee, ja.
19:39Ich meine, deswegen bin ich ja Feuerwehrmann geworden.
19:41Also, ja, Menschenleben retten, klar, auch, ja.
19:44Aber so das hier, diese Kameradschaft, dieses Füreinander-Dasein, das ist...
19:48Einer für alle, alle für einen, ne?
19:50Genau, Herr Probst, ganz richtig.
19:51Was ist denn eigentlich mit meinem Dienstleistungsbericht?
19:54Dann müssen Sie Frau Johannes fragen, Herr Probst.
19:56Wissen Sie das nicht?
19:58So, hab ich ganz vergessen.
20:00Oh, Entschuldigung.
20:00Natürlich gibt es auch noch was zu feiern.
20:03Herr Rogoser darf ab sofort wieder mit auf Einsätze fahren, als Atemschutzgeräteträger.
20:13Herr Fraudat?
20:14Hm?
20:15Ich dachte, wir tauschen uns nochmal aus über die Einsätze heute.
20:17Äh, ich muss noch Einsatzberichte schreiben.
20:20Ja, vorbildlich, klar.
20:22Das nenne ich Arbeitsmoral.
20:27Guten Appetit, schmeckt's?
20:29Alles super.
20:29Bio.
20:30Hier.
20:31Hier.
20:32Bio-Nodien.
20:48Komm, schlitz, schlitz, schlitz.
20:56Luck dich.
20:58Ja, halt noch.
21:11Boah, was ist denn das für ein Glutamath-Fraß?
21:16Schmeckt aber auch ein bisschen geil gerade.
21:20Ich bin so froh, wenn dieser Tag vorbei ist.
21:22Ja, halleluja.
21:27Und, ähm, kommst du dann auch direkt zu mir?
21:30Auf jeden Fall. Und dann morgen bitte ausschlafen.
21:34Hm, nicht bei mir.
21:37Ich habe eine superknappe Deadline.
21:42Oh nein, dann nächste Woche ausschlafen?
21:46Nächste Woche habe ich die Kinder.
21:51Was?
21:52Wir müssen zusammen in den Urlaub.
21:56Nur du und dich?
21:58Äh, ja.
22:00Ja?
22:00Ja.
22:02Und, äh, wo wollen wir hin?
22:05Ähm, Korsika.
22:06Finde ich super.
22:07Ja?
22:08Mhm.
22:08Gut.
22:13Boah, was ist denn das? Ist das das Essen?
22:17Energy Drink.
22:18Oh.
22:20Lecker.
22:27Also stehst du jetzt auf die Notärztin oder auf Heike?
22:29Du bist immer noch meine Nummer 1.
22:32Oh, hab ich was verpasst, Herr Probst?
22:35Na ja, Herr Probst, der arbeitet jetzt an einer guten Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr.
22:40Wow, Ingo, das ist so Kindergarten, ehrlich.
22:43Ja, stimmt aber schon, ne?
22:44Der Probst ist unser Wachen-Playboy.
22:47Ja, nee, nee, nee, das sind alles Gerüchte.
22:49Das sind Gerüchte, ganz ehrlich.
22:50Aber Sie, Sie sind doch der Experte für die Langzeitbeziehungen, oder?
22:54Fürs Stabile.
22:56So richtig beziehungsmäßig, so schwarzer Gürtel.
22:59Na ja, wie lange sind Sie jetzt verheiratet?
23:0215 Jahre.
23:03Mann, ey, 15 Jahre?
23:05Ja.
23:05Das ist doch krass.
23:07Und wie viele Kinder, zwei oder drei?
23:08Äh, zwei.
23:09Eine Tochter und einen Sohn.
23:10Ja.
23:11Das ist es nämlich.
23:12Da können wir uns nochmal eine Scheibe abschneiden.
23:14Acht, das schafft der Kollege auch noch.
23:15Oder ist unten auch schon mal alles warmgekocht von vier und sitzen auf der Leitstelle.
23:18Hör doch mal die Backen, Mingo.
23:19Deine Mutter hält meine Backen.
23:24Mama, das ist doch alles kein Problem.
23:26Du kriegst das hin.
23:27Ja, du wirst gut reden.
23:29Hier ist totales Chaos.
23:30Dann machst du jetzt eins nach dem anderen, okay?
23:34Hast du denn wenigstens schon mal das Wasser aufgewischt?
23:37Ja, welches Wasser?
23:41Das von der Waschmaschine.
23:44Ach so.
23:45Ja, klar.
23:47Vielleicht kann mir dein Vater später helfen.
24:00Was hast du gesagt?
24:01Ich weiß gar nicht, wann der endlich nach Hause kommt.
24:26Mama, Papa ist seit 20 Jahren tot.
24:30Ja, was erwartest du denn jetzt von mir?
24:32Ja, soll ich mich jetzt...
24:33Nein, soll ich mich jetzt wirklich freuen oder was?
24:37Nein, wie stellst du das...
24:38Wie stellst du das jetzt vor?
24:41Nein, wer sagt das denn jetzt den Kindern?
24:47Die haben wir schon kennengelernt?
24:49Ey, sag mal, geht's noch?
24:51Das haben wir so nicht besprochen, das weißt du ganz genau.
24:55Nein, haben...
24:56Nein, haben wir nicht...
24:57Nein!
24:59Nein, es wäre einfach schön gewesen, wenn wir das...
25:00Wenn wir das zusammen hätten entscheiden können.
25:03Mal zur Abwechslung vielleicht.
25:05Ja, nee, offensichtlich ist meine Meinung für niemanden irgendwie wichtig.
25:11Äh, ich rufe dich später nochmal an.
25:16Und?
25:17Enttäuscht?
25:20Quatsch.
25:21Ich freue mich, dass du wiederkommst.
25:23Ehrlich gesagt, ist mir das alles...
25:24Ich komme nicht wieder.
25:30Alona ist schwanger.
25:32Braucht mich.
25:35Okay.
25:38Äh, warum hast du dir dann die Tauglichkeitsprüfung angetan?
25:45Wolltest du es dir und der Mannschaft nochmal beweisen, oder?
25:47Du machst dich gut als Wachabteilungsleiter.
25:51Äh, Wachabteilungsleitender natürlich.
25:53Mann, Pio.
25:55Du schaffst das schon.
26:12Ja, ja, ja, tschüss.
26:17Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
26:56Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
27:17Ah, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
27:24Herr Robert, müssen die Kanülen auffrischen, ne?
27:27Da fehlen eine ganze Menge.
27:29Haben Sie es nicht gemerkt?
27:30Ich hab's, merken wir das, ja.
27:32Weil das ist, das, das wird nicht ausgeben.
27:34Ah, da seid ihr ja.
27:37Hallo.
27:37Hallo.
27:39Herr Raun und ich machen den Fahrzeugcheck.
27:40Schön.
27:41Mhm.
27:42Kann ich mir Ihre Berichte sehen?
27:43Äh, ja, äh, wieso?
27:45Wer ist ja zur Frau gelegen, hm? Wir haben vorhin so engagiert.
27:51Ja, äh...
27:52Jetzt lassen Sie uns ja erst mal den Fahrzeugcheck in Ruhe zu Ende machen, Herr Köster.
27:55Es kann ja sein, dass die jederzeit der Melder geht, ne?
27:58Ja, wenn Sie Ihre Einsatzberichte mal direkt im PC eintippen würden, dann hätten Sie auch mehr Zeit hier.
28:06Können Sie mal bitte den Medikamentenkühlschrank aufmachen, Herr Raue?
28:08Können Sie bitte den Medikamentenkühlschrank aufmachen, Herr Raue? Jetzt.
28:27Das ist auch nicht von Ihnen, nehm ich an, oder? Hm?
28:31Ja, Sie beschweren können alle, aber einen Arbeitsplatz sauber halten, das muss gelernt sein.
28:35Ah!
28:36Einsteigen jetzt.
28:50Also, ich will Ihnen ja jetzt nicht Ihre romantische Sicht vom Dienst auf der Straße nehmen,
28:54aber drei Monate Schichtdienst und der Biorhythmus ist im Arsch.
28:57Trinken Sie das Zeug doch wenigstens heimlich.
28:59Heimlich?
29:00Ja, natürlich.
29:01Also, es geht ja auch ein bisschen um die Außenwirkung des Rettungsdienstes.
29:04Und da sind Sie beide, der tägliche Botschafter.
29:07Ich meine, eine Notärzte mit einem Energydrink, wie sieht das denn aus?
29:12Meiner Erfahrung nahe sind die Konsumenten von solchen Getränken eher zweifelhafte Charaktere.
29:16Ich bin zweifelhaft.
29:16Überzeugen Sie mich vom Gegenteil, Herr Raue.
29:18Herr Köster?
29:19Ja?
29:19Ich hätte gern demnächst zwei Wochen Urlaub.
29:22Was?
29:28Sehr schön.
29:29Was ist der Herzschlag da?
29:31Ein kleines, starkes Herz.
29:34Sehr gut.
29:35Gut gemacht.
29:36Dankeschön.
29:40Ja, Ihrem Kind geht es gut.
29:44Warum haben Sie uns angerufen?
29:46Ich habe Ihnen das doch gesagt.
29:47Ich habe das auch Ihren Kollegen am Telefon schon gesagt.
29:49Mein Kind war bewusstlos.
29:50Ich wollte Sie wecken.
29:51Sie ist ganz schwer wach geworden.
29:53Sie hat geschlafen.
29:55Sie hat keinen Infekt und keine Anzeichen einer Erkrankung.
29:59Ich habe ein ungutes Gefühl.
30:01Für ein ungutes Gefühl ist aber der Kinderarzt die richtige Adresse, nicht die 112.
30:05Wir sind für lebensbedrohliche Notfälle zuständig.
30:11Frau Bächenten, verstehen Sie das jetzt nicht falsch, aber haben Sie vielleicht schon
30:16mal an eine Mutter-Kind-Kur gedacht?
30:19Entschuldigung, sind Sie Notärztin oder sind Sie die Seelsorge?
30:21Ich brauche keine psychologische Beratung.
30:27Schwierig, ja.
30:33Guck mal, wie gestern vor, dass meine Tochter so klein war.
30:57Guck mal, wie gestern vor, dass meine Tochter so klein war.
31:02Becker, hörst du mich?
31:05Hallo, Alpache.
31:07Kevin, über die Kombo Pennen und Ofen haben wir doch gesprochen, oder?
31:14Außerdem bin ich ein bisschen enttäuscht.
31:16Wir waren uns doch einig, dass du das mit der Pizza herweil sein lässt.
31:19Okay.
31:22Hat sich die Beatrice jetzt gemeldet?
31:24Nein, nein.
31:25Was hast du denn geschrieben?
31:26Auf WM.
31:27Was ist das?
31:28Was machst du?
31:28Echt jetzt?
31:30Kevin.
31:31Wo haben Sie ja der Rogosa gelassen?
31:34Wie bitte?
31:35Der Rogosa.
31:36Pio hat doch mal für Mannheim gespielt.
31:38Das ist sein größter Fan.
31:39Der hofft jedes Mal, dass er dabei ist.
31:42Ah, haben Sie absichtlich die Pizza anbrennen lassen, um Pio zu sehen?
31:46Sag mal, können Sie...
31:50Ich fahrt unten.
31:53Verloren haben wir auch.
32:03Kartelleinsätze hatte ich auch in meiner Liste.
32:07Nef 3-1 von Leitstelle kommt.
32:11Weiter geht's.
32:16Nef 3-1 hört kommen.
32:23Geht das vielleicht ein bisschen schneller?
32:25Herr Köster, Sie wissen, dass wir nicht rennen dürfen, oder?
32:28Aus Sicherheitsgründen.
32:30Ja, aber dieses Steckentempo, das hält doch kein Mensch aus.
32:33In Langstreckenläufer, kein Sprinter.
32:35Gut, dann machen wir einen Kompromiss.
32:37Eilend, aber nicht rennend.
32:39Flott, aber immer unter Wahrung des Eigenschutzes, ja?
32:41Weil es geht ja auch ein bisschen darum, sich dynamisch zu präsentieren.
32:44Hier ist der Rucksack, machen Sie es selber.
32:46Bin ich gespannt auf Ihre dynamische Präsentation.
32:49Ist auch kindisch, Herr Rauer, wirklich.
32:55Britta braucht Zeit.
32:57Wo ist Ihre Frau?
32:58Warten wir uns.
33:00Ja, dann nimmst du gleich da vorne nochmal die Schütze, du vollgegessen.
33:06Sie haben der Leibstelle gesagt, Ihre schwangere Frau wäre nicht ansprechbar.
33:10Ja, die ist nicht ansprechbar, egal was ich sag.
33:12Wann gibt's Essen, die jammert nur rum.
33:14Wollen Sie uns jetzt verarschen, oder was?
33:16Was haben Sie denn?
33:18Kopfschmerzen.
33:18Ich hab Kopfschmerzen seit vier Monaten.
33:20Warum sind Sie denn nicht zum Arzt gegangen, wenn Sie seit vier Monaten kopf sind?
33:23Wie soll das denn gehen?
33:24Wenn die geht, schreien die Kinder nur rum.
33:26Ja, dann müssen Sie sich mal alleine drum kümmern.
33:29Wäre doch wichtig, dass Ihre Frau zum Arzt gehen könnte, oder nicht?
33:31Ja, das stellen Sie sich so einfach vor.
33:33Das ist aber nicht unser Problem.
33:34Wenn Sie Ihren Alltag nicht bewältigung gönnen, dann müssen Sie sich Hilfe holen.
33:37Ja, haben Sie mal was vom Jugendamt gehört?
33:39Jugendamt?
33:40Ja, da kommt immer so eine Tante vorbei.
33:42Die macht mit uns Papierkram und sowas, aber die erzählt auch immer nur das Gleiche.
33:46Meine Fresse, Sie sind doch jetzt schon hier.
33:48Jetzt helfen Sie doch einfach.
33:49Ich bin schwanger und hab Kopfschmerzen.
33:51Hören Sie das?
33:52Hören Sie das?
33:52Hören Sie das?
33:53Hören Sie das?
33:53Hören Sie das?
33:53Hören Sie das?
33:54Hören Sie das?
33:54Hören Sie das?
33:55Hören Sie das?
33:57Hören Sie das?
34:00Hören Sie das?
34:03Ich glaube, wir können uns alle darauf einigen, dass das hier kein Notfall ist.
34:06Mit Kopfschmerzen geht es zum Hausarzt und außerhalb der Sprechzeiten rufen Sie die 116, 117 an.
34:11Und mit Verlaub, wenn wir mit sechs kleinen Kindern in einer Minivohnung wohnen, einem die Probleme über den Kopf wachsen,
34:16soll man vielleicht keine Kinder mehr kriegen.
34:18Psst.
34:40Auch wenn Sie mir ein bisschen aus der Seele gesprochen haben, wir können unseren Frust nicht an den Menschen auslassen,
34:47Herr Köster.
34:47Ich kann das eigentlich ganz gut.
34:49Ich will nicht drüber reden, ja?
34:52Das war nicht professionell von mir, das weiß ich.
35:04Ist vielleicht irgendwas anderes passiert?
35:09NIF 3, Heinz, von Leitstelle, komm.
35:12Das war jetzt mal gut für heute.
35:15Mann.
35:21NIF 3, Heinz, von Leitstelle, komm.
35:25NIF 3, Heinz, von Leitstelle, komm.
35:41Na, Hilfe!
35:45Ihr stellt euch mal hier eine Reihe auf fürs Drücken.
35:47Kommen Sie schnell.
35:48Ja, wir sind da.
35:53Macht Sie doch was, bitte schnell.
35:55Das ist verseifert.
35:57Das ist mein Mann.
35:58Mann, was ist denn mit ihm?
36:00Bitte.
36:01Kommen Sie bitte, lassen Sie die Kundin.
36:02Lass es dann mit ihm.
36:03Lass es, was kommen Sie.
36:03Danke.
36:07Ihr seid einfach umgekippt.
36:09Einfach.
36:10Sollt mich.
36:10Ja.
36:11Gucken Sie mich an.
36:12Gucken Sie mich an.
36:14Gucken Sie mich an.
36:14Gucken Sie mich an.
36:15Keine Ahnung, sehr gut, sehr gut.
36:17Außer.
36:17Sehr gut, sehr gut.
36:20Woher kennen Sie denn Christian?
36:21Wann hat sie morgen bei Ihnen zu Hause?
36:23Was?
36:24Alles hat gar nicht erzählt.
36:2727, 28, 29, 30.
36:3827, 28, 29, 30.
36:40Wir hatten nur noch Stress in letzter Zeit.
36:42Das war alles nicht so leicht mit den Kindern.
36:44Dein Kinder?
36:45Ja.
36:45Was haben Sie denn?
36:46Zwei.
36:47Zwei.
36:47Wie alt sind diese Kinder?
36:48Fast zwei.
36:48Oh, schrecklich, schrecklich.
36:49Furchtbar.
36:50Wunderbar süß und furchtbar schrecklich.
36:51Ansteck.
36:52Okay.
36:53Frau Seifert, alles wird gut.
36:55Okay, wie heißt die Akkette?
36:57Mia und Yoshi.
36:58Gibt es Ihnen gut?
36:59Ist die Oma da?
37:00Wir haben heute ein Bett gehabt und es war echt richtig schön.
37:03Das ist doch schön.
37:04Ja, ja.
37:1027, 28, 29, 30.
37:21Supra.
37:22Supra.
37:29Was sagt der Defi?
37:30Ist ja drei Schocks, aber kein Rosk.
37:35Es gab ja keine Ersthelfer.
37:37Keine Ahnung, wie lang die Noflo-Zeit war, aber definitiv zu lang.
37:45Er will nicht mehr.
37:47Es ist ja einfach nur Kreislauf und hat der Abgrund zu Kreislaufprobleme, Ihre Meinung nach.
37:51Nein, er ist topfit eigentlich.
37:53Jetzt haben Sie vergessen, Petra Loris.
37:55Palt ist dabei, Herr Rassau.
37:57Passt da.
37:59Gut, so versuchen Sie ruhig zu atmen.
38:01Schöner Abend.
38:02Frau Seifert.
38:03Frau Seifert.
38:04Ja.
38:04Ihr Mann atmet seit über 40 Minuten nicht mehr.
38:08Sein Herz schlägt nicht mehr.
38:09Wir haben alles versucht.
38:10Wir werden die Reanimation jetzt beenden.
38:13Nein, Herr Pizze.
38:13Dann ist es auf keinen Fall.
38:14Auf keinen Fall.
38:15Ich regle das vor sein.
38:16Verlust.
38:16Auf keinen Fall.
38:17Sie gehen in der Herzzeit und geben ihn noch mehr zu.
38:18Wir brauchen über 40 Minuten Reha gemacht.
38:20Ich werde das jetzt abbrechen.
38:21Das wenden Sie nicht.
38:22Nein, nein, nein.
38:23Er ist noch nicht tot.
38:24Wir können ihn noch retten.
38:25Heute wird nicht gestorben, Sankt.
38:26Bitte helfen Sie.
38:26Jeden Tag wird gestorben und heute sind wir leider dabei.
38:28Ist das ernst?
38:29Sie wollen doch immer alle leben.
38:31Er ist tot.
38:32Ich kann nichts mehr für ihn tun.
38:36Bitte.
38:39Oh Gott.
38:41Oh Gott.
38:41Oh Gott.
38:51Oh Gott.
38:53Oh Gott.
39:37Ist alles in Ordnung?
39:471986.
39:49Was?
39:51Der ist heute wie ich.
39:53Er war so alt wie ich.
39:55Zwei kleine Kinder.
39:58Sie wollten sich versöhnen.
40:00Das hat sie mir gerade gesagt.
40:02Und mit seiner Familie zurück.
40:05Das war auch der Grund, warum er gestern Morgen nicht mit uns mitgefahren ist.
40:18Willkommen im Club.
40:22Tja.
40:23Ja.
40:25Jeder hier von uns hat einen Einsatz, der ihn nicht mehr loslässt.
40:35Sasuke?
40:37Das nimmt ihn gerade ziemlich mit.
40:40Das ist so ungerecht, ja?
40:44Mann, die wollten das nochmal probieren.
40:45Ähm, beide.
40:46Und jetzt, jetzt ist, der wird seine Kinder nie mehr wiedersehen.
40:53Das ist doch nicht fair.
40:58Ja.
40:59Entschuldigung.
41:00Tut mir leid.
41:01Ja.
41:02Mann.
41:04Ähm.
41:05Meine Frau und ich, wir haben uns getrennt.
41:07Und ich schlafe schon seit Wochen im Büro.
41:08Und...
41:09...wollte hier alles eine schöne Abwechslung werden.
41:12Ja.
41:14Entschuldigung.
41:16Das wird wieder, Herr Köster.
41:18Ja.
41:19Patrick.
41:24Ja, ist gut.
41:27Ach, jetzt hört doch auf.
41:28Jetzt ist doch Quatsch.
41:29Doch.
41:30Gut.
41:34Jetzt, gut.
41:36Ich glaube, ich war heute ganz schön nervig.
41:39Tut mir leid.
41:41Aber ich, ähm...
41:44Ich bin froh, dass ich euch hab.
41:49So, die nächsten Milchschnitten gehen auf mich.
41:51So, und jetzt aber an die Arbeit, ne?
41:54So.
41:54Muss ja nicht ewig erstellen.
42:09Nach vorne gucken.
42:12Also, das ist das Beste.
42:13Wenn man einfach...
42:16Also, man kann sich das jetzt vielleicht noch nicht vorstellen,
42:18aber...
42:19Das wird alles wieder werden.
42:23Ja.
42:25Also, ich bin jetzt auch schon ein paar Jahre getrennt.
42:27Und, ähm...
42:28Wenn Sie mal jemanden brauchen,
42:30oder also, bei Gelegenheit kann man sich ja vielleicht auch mal...
42:34Mal etwas tauschen, oder so.
42:38Das wäre ganz schön, ja.
42:48Mal hier geschlafen, weil sie eine Frau verlassen hat.
42:50Na ja.
42:51Du, sorry, äh...
42:52Wenn das jetzt gerade wieder nicht passt,
42:53aber ich brauche langsam mal diesen Dienstleistungsbericht.
42:56Ja, dann...
42:57Schreib doch auf, was du brauchst,
42:58oder schreib dir das dann.
43:01Okay.
43:02Gut.
43:07Herr Köster!
43:09Du traust dich hierher.
43:11Hä?
43:12Wer so kurz vor Dienstschluss hier auftaucht,
43:13der muss sich mit mir anlegen.
43:15Was?
43:21Du bist schon 90. ne?
43:22Ja, ja.
43:23Das ist die letzte Chance.
43:24Nee, nee, nee, nee, nee.
43:25Wie machen Sie das denn immer?
43:27Wir sind doch hier mit dem Ding...
43:28Nein, Herr Raul!
43:29Übernacht rüber.
43:30Mann!
43:31Natürlich weiß ich, dass Hartmut tot ist.
43:33Ich bin ja nicht blöd.
43:35Du hast gedacht, dass er noch lebt.
43:38Ja.
43:40Gott, da habe ich was verwechselt.
44:00Vielleicht schlafen wir einfach die nächsten Nächte mal hier.
44:04Echt?
44:06Und morgen rufen wir dann beim Arzt an.
44:08Machen einen Termin aus.
44:09Ich bin ja nicht.
44:34Machen einen Termin aus.
44:44Du schon wieder.
44:45Ich war gerade zufällig in der Gegend.
44:47Ich bin ja wirklich hier spazieren gegangen.
44:49Oh, äh, oh.
44:50Ich bin ganz zufällig gepflückt da vorne.
44:52Ach, das.
44:53Ganz zufällig hast du hier so schöne Blumen gefunden.
44:59Markus, nimm es mir nicht übel.
45:02Aber ich habe kein Bock auf Spielchen.
45:05Also nicht nochmal.
45:06Wenn du irgendjemanden für Sex suchst, das ist voll okay.
45:11Aber such dir bitte jemanden anderen dafür.
45:13Nein, das will ich gar nicht.
45:14Will ich nicht.
45:18Ich glaube nicht, dass du weißt, was du willst.
45:25Was für ein Dienst.
45:27Ja.
45:28Oh mein.
45:28Du bist eindeutig urlaubsreif.
45:30Oh.
45:31Speaking of which, ich habe drei Möglichkeiten für uns.
45:35Und ich finde eigentlich eine schöner als die andere.
45:37Mein Favorit wie, obwohl.
45:40Und du erstmal.
45:41Guck mal.
45:41Das ist das erste.
45:42Das ist Korsika.
45:43Das ist Korsika.
45:45Das ist korsika.
45:55Untertitelung des ZDF, 2020
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