Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 1 Stunde
Russlands Drohnenterror gegen Zivilisten – Ausstellung in Berlin zeigt zerbombtes Hilfsfahrzeug

Im Museum "Berlin Story Bunker" werden authentische Objekte aus Russlands Krieg gegen die Ukraine ausgestellt, darunter etliche Drohnen, Fragmente von Waffensystemen und ein zerstörtes "Sozialtaxi" in dem Helfer getötet wurden, die im Kriegsgebiet Zivilisten versorgt haben.

LESEN SIE MEHR : http://de.euronews.com/2026/02/26/ukraine-krieg-russland-drohnen-angriff

Abonnieren Sie! Euronews gibt es in 12 Sprachen.

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:00Zersplitterte Windschutzscheibe, ein klaffendes Loch im Dach.
00:04Mitten in Berlin steht ein Transporter, der in der Ukraine von einer russischen Drohne getroffen wurde.
00:09Der Wagen war ein sogenanntes Sozialtaxi in der Region Kherson.
00:12Unterwegs waren damit zwei Helfer, Oleg Konnek Zajnik und Oleg Deguzarov.
00:17Am 12. April 2025 stoppt der Wagen vor einem Haus.
00:21Kurz darauf schlägt eine russische Drohne ein.
00:23Heute steht das Fahrzeug im Museum Berlin Story Bunker.
00:26Das ist eine 300-Euro-Drohne, die sieht aus wie von AliExpress.
00:30Dann sagen wir ja, die ist von AliExpress.
00:33Und dass man ihnen sagen kann, ja, so klein kann man Menschen töten.
00:36Und dann sieht man zum Beispiel die 7,5 Meter Cruise Missile oder die 3,5 Meter Supercam.
00:41Und dann sagen die, oh, so groß geht's auch.
00:43Und genau das, einfach das mal sehen und anfassen, das ist für uns auch der schwierige Spagat.
00:48Der Mann, der bei dem Angriff getötet wurde, hieß Oleg Konnek Zajnik.
00:52Er wurde 28 Jahre alt. Er arbeitete als freiwilliger Helfer in der Region Kherson im Süden der Ukraine.
00:59Teile der Region sind bis heute unter russischer Kontrolle.
01:02Mit dem Sozialtaxi half Salnik den Menschen, die die Stadt nicht verlassen wollten.
01:06Er wollte bleiben, als die Russen kamen.
01:09Er ist auch in der besetzten Stadt geblieben.
01:11Er ist danach geblieben und hat gesagt, das ist meine Stadt.
01:13Und egal wie es hier aussieht, ich bleibe, ich helfe.
01:17Und er hätte gehen können, also er hat die Papiere gehabt, das Land zu verlassen,
01:21weil er in russische Gefangenschaft geraten ist.
01:23Er hätte in Kiew leben können, er hätte irgendwas anderes machen können.
01:26Und er hat immer gesagt, nein, ich bleibe in meiner Stadt, weil wenn alle gehen, ist keiner mehr da.
01:32Lenze kannte die beiden Helfer persönlich und war früher selbst mit dem Transporter unterwegs.
01:37Für ihn war klar, das Fahrzeug muss nach Berlin.
01:41Es soll laut Lenze vor Augen führen, wie so ein Kriegsverbrechen aussieht.
01:45Und dann der Artillerie mitteilt.
Kommentare

Empfohlen