00:09Es begann in Berlin, allerdings nicht am Kurfürstendamm, sondern in der Strafanstalt Tegel.
00:16Die D-Mark-Killer. Ein neuer Film von Rolf Thiele führt sie durch das deutsche Wirtschaftswunder.
00:29Dann also zum Geschäft. Wir werden, wie verabredet, neue Volkswagen aufkaufen und über Hamburg nach Amerika liefern.
00:36Bei solchen Geschäften kann man natürlich leicht baden gehen.
00:39Gerda Maus, du führst morgen in die Schweiz.
00:42Ich?
00:44Du triffst doch deinen Herrn Wetterli, ein sehr anständiger, stiller Mensch.
00:47Der wird das Geld anlegen. Und zwar auf deinen Namen. Man kann nie wissen, was passiert.
00:51Herr Roland, ich hätte gern sowas wie ein Lexikon, wo all die Dinger drinstehen, für die man in den Knast
00:57muss. Ins Gefängnis.
00:58Ach ja, Sie meinen ein Strafgesetzbuch.
01:01Sie sollten nicht mit Volkswagen handeln. Wissen Sie was Besseres?
01:04Aber die Konkurrenz wird doch immer größer. Die brauchen doch nur noch im Auto spazieren zu fahren. Oder zu telefonieren.
01:10Dann lass mal gut sein, Mama. Wenn alles klappt, was wir vorhaben, dann hörst du hier auf.
01:15Lass das bloß noch, mein Junge. Sonst müssen sie für dich noch eine Drehtür im Gefängnis anschaffen.
01:19Ein turbulenter Tanz ums goldene Kalk.
01:23Die D-Mark-Killer führen sie durch Höhe und Tiefpunkte des deutschen Wirtschaftslebens.
01:29Damals habe ich mir geschworen. Eines Tages werde ich auch Golf spielen.
01:35Ich bleib auch nicht Friseuse. Ich warte nur auf die richtige Gelegenheit.
01:43Vielleicht bin ich die Gelegenheit.
01:47Ein Knast, Bruder?
01:48Aber deswegen brauchst du dich doch nicht aufzuregen. Es gibt weit aufregendere Dinge in diesem Film.
01:53Ich muss immer wissen, mit wem du umgehst.
01:56Entschuldige.
02:00War er sehr aufgeregt? Was sagt er denn?
02:03Es ist das erste Mal, dass er mich nicht gebeten hat, dich herzlich zu grüßen.
02:07Aber das ist ja eine wunderbare Gelegenheit.
02:09Wir laden unsere Waffen in den ÖVWs und Fracht bleibt vollzahlen.
02:13Der günstigste Augenblick für einen Überraschungsangriff ist der Morgen, wenn die Leute austreten müssen.
02:18Fizier gewesen?
02:19Selbstverständlich, Major, Panzerwaffe.
02:21Wildfnecken?
02:22Döwaritz.
02:23Auf dem Stamassel gewesen?
02:24Direktor Charlie Bauer, meine Mutter.
02:28Nimm doch die Brille runter. Wie sieht denn das aus?
02:30Das kann ich nicht.
02:31Warum nicht?
02:31Ach, ich hab doch immer Angst. Die kennen mich von zu Hause.
02:34Ähnlichkeiten mit lebenden Damen oder lebem Männern sind wirklich rein zufällig.
02:39Ich hab etwas gegen diese Geschäfte.
02:41Gegen glatte Geschäfte, Vater?
02:45Zu glatt.
02:46Es geht runter und drüber in diesem Film.
02:49Aber weiblicher Charme behält immer die Oberheit.
02:52Charlie, los!
02:53Geh mir eine, die Zegels besoffen!
02:55Aber Mama!
02:56Aber Frau Bauer!
02:58Gledige Frau!
02:59Mir dämmert!
03:00Man muss beweglich sein.
03:03Wem der Boden im kühlen Norden zu heiß wird, nimmt kühl im heißen Afrika volle Deckung.
03:09Die Geschichte einer weltweiten Autoschiebung schildert der Film Die D-Mark-Killer.
03:16Er bringt Ihnen interessante Enthüllungen aus dem Wirtschaftswunderland.
03:20Nach dem Motto Schau, Trau, Weh.
03:27Aber, Kinderchen, was habt ihr denn vor?
03:30Das erfahren Sie demnächst in diesem Theater.
03:33Es erwarten Sie die D-Mark-Killer.
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