00:00Wie bekämpft Europa die steigenden Krebsraten?
00:082024 wurden in der EU schätzungsweise jede Minute fünf Menschen mit Krebs diagnostiziert,
00:14was 2,7 Millionen neuen Krebsfällen entspricht.
00:17Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der neuen Krebsfälle bei beiden Geschlechtern um etwa 30 Prozent gestiegen.
00:23Schätzungen zufolge sind bis 2040 eine halbe Million neue Fälle zu erwarten.
00:28Die Rate der neuen Krebsfälle im Verhältnis zur Bevölkerung stieg in den letzten zwei Jahrzehnten um 16 Prozent,
00:34was hauptsächlich auf Faktoren wie die vermehrte Erkennung von Schilddrüsenkrebs,
00:38veränderte Fortpflanzungsmuster bei Brustkrebs sowie frühkindliche Umweltexposition und Ernährung bei Darmkrebs zurückzuführen ist.
00:46Europa hat in dieser Zeit seine Bemühungen zur Bekämpfung der Krankheit verstärkt.
00:50Die krebsbezogenen Gesundheitsausgaben in der EU haben sich seit 1995 verdoppelt.
00:552023 waren es 6,9 Prozent der gesamten Kosten im Gesundheitswesen.
01:00Bis 2050 wird aufgrund der alternden Bevölkerung ein Anstieg der Krebsfälle erwartet,
01:05mit einem realen Anstieg der Pro-Kopf-Ausgaben für den Kampf gegen Krebs um 59 Prozent in den 27 Mitgliedstaaten.
01:12Obwohl sich Krebsvorsorgeprogramme als kosteneffizient erwiesen haben,
01:16da sie die Früherkennung verbessern und zu einer höheren Überlebensrate führen,
01:20ist ihre Akzeptanz nach wie vor uneinheitlich.
01:22Wer an Krebs erkrankt, steht meist vor dauerhaften Herausforderungen bei Arbeit,
01:27finanzieller Sicherheit und psychosozialer Gesundheit.
01:29Das war er echt, dass wir uns beim Prelegen ungeblich in der cited Zeit mit deripe,
01:29weil es sehr angular ist, dass wir uns beim Kaffee zeigen.
01:30Wir sind uns beim Kaffee, aber auch wenn wir uns beim Kaffee machen wollen,
01:30Untertitelung des ZDF, 2020
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