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  • vor 12 Stunden
Bei der Mitgliederversammlung von Eintracht Frankfurt hielt Vorstandssprecher eine Rede und sprach unter anderem über die angespannte Stimmung der Fans nach der Niederlage gegen Hoffenheim. Dabei zitierte Hellmann seinen ehemaligen Mitstreiter Heribert Bruchhagen, zu dem er nicht das beste Verhältnis pflegt. Ein Umstand, der für Lacher im Plenum sorgte.

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Sport
Transkript
00:00Ich kann total verstehen, dass die Kurve nach dem 1 zu 3 gegen Hoffenheim stillgeblieben ist.
00:07Jeder war sprachlos, das ging uns auch so, deswegen kann ich mit diesem Begriff Stimmungsboykott auch
00:13nicht so viel anfangen, weil ich das nicht so empfunden habe, sondern es ist einfach
00:16eher eine Sprachlosigkeit oder Enttäuschung jedenfalls habe ich so wahrgenommen und ich
00:20habe und kann mich genau erinnern, ich war beim 0 zu 6 in Leipzig. Die Mannschaft und das weiß
00:26sie auch zu schätzen, da bin ich ganz sicher, dass das allen klar ist, sowohl auf der Kurvenseite
00:32hier in dem Saal als auch euch, weiß, dass man sich auf uns als Klub und die Fans immer
00:40verlassen kann und deswegen, ich glaube nicht, dass das ein Bild war, das prägen wird, sondern
00:46ich glaube, dass man das auch bei euch verstehen muss, dass es einen Moment der Enttäuschung
00:51gibt und bin mir relativ sicher, dass das anders sein wird bei den nächsten Spielen.
00:56Eins sollte uns aber auch allen klar sein hier in dem Saal, wenn wir aus diesem negativen
01:06Lauf rauskommen wollen, wenn wir, Heribert Bruchhagen hat das mal die Dynamik des Misserfolgs
01:14genannt, kann man, dass ich mal Heribert Bruchhagen zitiere, ist auch außergewöhnlich, aber da passt
01:25tatsächlich. Wenn wir aus dieser kritischen Situation rauskommen wollen, wird das nicht
01:35gehen, indem wir sagen, die da müssen erstmal liefern und dann wir oder umgekehrt, wir müssen
01:41erstmal in Vorleistung damit die. Es geht nur gemeinsam und das haben wir in den letzten
01:46Jahren immer hinbekommen, wenn es darauf anging und das müssen wir auch jetzt schaffen.
01:50Dieses gemeinsame Band tut natürlich vor allen Dingen auch, ist dann spürbar, wenn es nicht
02:05da ist und das haben wir jetzt das ein oder andere Mal wieder erlebt bei unseren Spielen
02:10in der Champions League. Auch wenn man sagen muss, dass es in Baku auf unerfindliche Weise
02:15dann doch gelungen ist, tausend Leute ins Stadion zu bekommen und ich kann nur sagen,
02:21das ist ja der Wahnsinn, wenn du dir mal überlegst, was das für eine Reise ist und was das wieder
02:27logistisch bedeutet. Aber wir müssen ernst bleiben an dem Punkt, weil es ein ernstes Thema
02:32ist. Wir können nicht jedes Jahr, wenn wir Europäisch spielen, bei zwei Spielen oder auch
02:39nur einem von Ausschlüssen begleitet sein. Und wir können lange darüber diskutieren, ob das die UEFA
02:56mit ihren Regeln ist und und und. Ich bin auch der Meinung und das ist unsere Haltung, dass
03:01Kollektivstrafen keine Antwort sind auf solche Themen. Aber es ist eine Tatsache und es schwächt
03:08diesen Klub, weil wir einfach ein Klub sind, der nur stark ist in dieser Verbindung. Und wenn
03:13wir das nicht haben, merken wir das. Und da können wir doch zehnmal sagen, naja, in Neapel
03:18haben wir wenigstens ohne Fans mal nur Null erkämpft. Das ist aber nicht das, was wir eigentlich
03:22wollen, sondern es geht auch um die Erlebnisse. Und auch wenn die nächste europäische Auswärtsreise
03:28möglicherweise neun Monate entfernt liegen mag, müssen wir nach fünf Auswärtsausschlüssen
03:34in sieben Spielzeiten an Stellschrauben drehen, die die Risiken reduzieren, dass sich das fortsetzt.
03:41Wir sind als Vorstand, aber vor allen Dingen Philipp Reschke im Besonderen als zuständiger
03:47Vorstand in der Verantwortung einem Weiter-so und dem Schaden für Eintracht Frankfurt und
03:53auch alle hier in dem Saal, die ihre Bank und Urlaubskonten ausschöpfen für solche Reisen
04:00und dann auf einem Schaden sitzen bleiben, entgegenzutreten.
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