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Fast drei Jahre lang hielt der Kreml an der Behauptung fest, ein Brand habe das Flaggschiff Moskwa versenkt. Nun gesteht ein russisches Militärgericht erstmals ein, dass ukrainische Raketen das Kriegsschiff zerstörten.

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#moskwa #russland #ukrainekrieg

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Transkript
00:00Ein russisches Militärgericht hat jetzt offiziell bestätigt, was der Kreml jahrelang bestritten hat.
00:12Die Versenkung des russischen Flaggschiffs Moskwa im April 2022 war das Ergebnis eines
00:18ukrainischen Raketenangriffs. Damit ist eine zentrale Kremlerzählung widerlegt,
00:24die bislang von einem Unfall an Bord sprach. Das Urteil des zweiten westlichen
00:29Militärbezirksgerichts in Moskau wurde zunächst veröffentlicht, dann aber schnell wieder von
00:34der Webseite entfernt. Doch eine Kopie blieb erhalten. Im Mittelpunkt steht der ukrainische
00:40Marineoberst Andriy Schubin, dem Russland vorwirft, den Angriff befohlen zu haben. Erstmals nennt das
00:46Gericht auch konkrete Opferzahlen. 20 russische Seeleute kamen ums Leben, 24 wurden verletzt,
00:52acht gelten als vermisst. Die russischen Behörden fordern nun Schadenersatz in Millionenhöhe.
00:58Für die Ukraine war der Untergang der Moskwa ein symbolischer und strategischer Erfolg. Das
01:03Schiff galt als eines der wichtigsten der russischen Schwarzmeerflotte. Gedanken zum Thema? Ab in die Kommentare!

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