00:00Donald Trump zieht einen Schlussstrich und das ohne Kompromisse. Mit einer neuen
00:10Exekutivanordnung besiegelt er den Rückzug der Vereinigten Staaten aus sage und schreibe
00:1466 internationalen Organisationen, Behörden und Kommissionen. Betroffen sind unter anderem
00:21der Bevölkerungsfonds, der Vereinten Nationen sowie zahlreiche Gremien, die sich mit Klimafragen
00:27und Arbeitsrechten beschäftigen. Die Entscheidung folgt einer umfassenden Überprüfung aller
00:32internationalen Organisationen und deren Finanzierung durch die US-Regierung. Für Trump
00:38ist dieser Schritt ein weiterer Meilenstein seiner Außenpolitik, die immer stärker auf
00:42nationale Alleingänge setzt. Das US-Außenministerium findet klare Worte. Die betroffenen Institutionen
00:50seien überflüssig, schlecht verwaltet und ineffizient. Außerdem wirft die Trump-Regierung
00:56ihnen vor, von Einzelinteressen gesteuert zu werden und eine sogenannte Woke-Agenda zu
01:02verfolgen, die den nationalen Interessen der USA widerspreche. Bereits zuvor hatte sich
01:08die US-Regierung aus wichtigen UN-Institutionen wie der WHO, dem UN-Menschenrechtsrat und der
01:14UNESCO zurückgezogen. Doch damit nicht genug. Kurz vor der Ankündigung des massiven Rückzugs
01:21kündigte Trump auf seiner Plattform Truth Social eine drastische Erhöhung der US-Militärausgaben
01:27an. Bis 2027 sollen sie auf 1,28 Billionen Euro steigen.
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