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🤫💀 TATORT - SAG NICHTS [FOLGE 551] | GANZE FOLGE DEUTSCH

"Sag nichts!" - Ein Schweigen, das tötet. Zeugen, die nicht reden wollen. Geheimnisse, die geschützt werden. Doch wer schweigt, wird zum Komplizen. Die Ermittler brechen die Mauer des Schweigens - aber zu welchem Preis? Spannung, Angst und tödliche Wahrheiten!

🎭 Silence Crime | Witness Fear | Tatort

KEYWORDS: Tatort, Sag nichts, say nothing, Folge 551, ganze Folge, Krimi Deutsch, Schweigen, silence, Zeugen schweigen, witnesses silent, deutsche Krimiserie

#Tatort #SagNichts #SayNothing #Folge551 #GanzeFolge #KrimiDeutsch #Schweigen

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00:00Musik
00:00:30Geht's nur lauter.
00:01:00Der verjagt uns ja alle Fische.
00:01:21Siehst du irgendwo den Typen, der den steuert?
00:01:23Mensch.
00:01:26Hey, nimm mal das Ding weg!
00:01:30Mann!
00:01:32Mann!
00:01:42Au, au, au, au, au, au, au, au, au, au, au, au!
00:01:44Ha!
00:01:50Ja, Alter, selber schuld!
00:01:52Hallo?
00:02:10Du Scheiße!
00:02:12Hallo?
00:02:14Du Scheiße!
00:02:16Hallo!
00:02:18Es tut mir jetzt echt leid, ähm, ich...
00:02:20Mann, Scheiße!
00:02:22Mann, Scheiße!
00:02:26Mann, Scheiße!
00:02:28Mann, Scheiße!
00:02:30Mann, Scheiße!
00:02:34Mann, Scheiße!
00:02:40Schöne...
00:02:42Thiel?
00:03:06Der arme Kerl ist völlig fertig, weil er dachte, dass sein Hubschrauber den Mann erschlagen hat.
00:03:12Kann ich mir vorstellen.
00:03:19Ja, was ist denn nun mit den Fichten?
00:03:22Mein Gott, dann packt sie bei mir zu Hause ins Heisfach. Da.
00:03:27Schlüssel versteckt sind am Fahrradstände, ja.
00:03:31Ja, alles gut. Ich hab's verstanden.
00:03:33Also wir haben einerseits ein bisschen gesagt, wir haben das Messende Trümmerfraktur am Dorfsaalen-Schädeldach.
00:03:43Das ist super. Es gibt hier keinen Lift.
00:03:49Wie lange ist er denn schon tot?
00:03:51Bei der Hitze mit der Plastiktüte über dem Kopf. Schwer zu sagen. Vielleicht drei oder vier Tage?
00:03:55Der wurde hier auch nur abgelegt. Wir haben da hinten Reifenspuren gefunden.
00:04:01Wo?
00:04:02Da.
00:04:08Thiel?
00:04:10Irgendwas von Bedeutung?
00:04:12Bisher noch nicht.
00:04:15Ich bin auch gerade erst angekommen.
00:04:16Das sind so die Momente, wo ich mich gerne an einer Zigarette festhalten würde.
00:04:35Immer noch standhaft?
00:04:37Ich bin die Standhaftigkeit in Person.
00:04:41Herr Professor, was ist denn mit Ihnen los? Hexenschuss?
00:04:43Ganz übel. War ganz übel.
00:04:51Sag mal, Vater, wo hast denn du meinen Schlüssel versteckt?
00:04:57Du hast den Fisch in meinen Kühlschrank gepackt und den Schlüssel wieder mitgenommen?
00:05:02Nee, wenigstens etwas. Wo steckst du jetzt?
00:05:07In Düsseldorf?
00:05:10Ja, nee, komm, vergiss es. Ich probiere es bei Professor Baune.
00:05:14Bei Professor Börne, der...
00:05:17Hallo? Papa?
00:05:24Der Herr Professor, wissen Sie, kommt meistens sehr spät heim.
00:05:28Keiner weiß genau, was er so treibt. Irgendwas mit Leichen munkelt man.
00:05:32Na, haben Sie einen Zweitschlüssel für meine Wohnung?
00:05:36Selbstverständlich. Das Haus gehört ja mir.
00:05:42Es hat mir die Zahnuntersuchungen gegeben.
00:05:45Das Gebiss kann man vergessen. Keine Füllung, kein Inleg, keine Krone.
00:05:49Der hat in seinem Leben wahrscheinlich nie eine Zahnarztpraxis von innen gesehen.
00:05:52Fingerabdrücker haben auch nichts gebracht. Der Mann ist erkennungstechnisch nie erfasst worden.
00:05:58Der Täter hat einen Knüppel genutzt.
00:06:00Etwa vier Zentimeter im Durchmesser.
00:06:02Wahrscheinlich Harthorz.
00:06:04Damit hat er mehrfach mit voller Wucht auf den Hinterkopf eingeprügelt.
00:06:06Der Schädel war total zertrümmert.
00:06:08Hat er sich denn gar nicht gewährt? Ich meine, der war doch ziemlich groß.
00:06:111,94. Und das ist das Seltsame an der Sache. Es gibt keinerlei Spuren eines Kampfes.
00:06:23Warum? Das kann ich Ihnen im Moment noch nicht sagen. Ich bin mittendrin.
00:06:29Dankeschön.
00:06:31Zeigen Sie, hatten Sie heute Morgen nicht noch einen Hexenschuss?
00:06:34Ja, ich habe mir eine Spritze gegönnt.
00:06:36Ah, chemische Keule.
00:06:39Ja, keine Angst vor den Nebenwirkungen?
00:06:40Die Nebenwirkungen sind nicht halb so schlimm wie bei gesalzener Butter.
00:06:43Die sollten Sie in Ihrem Alter übrigens nicht mehr essen.
00:06:45Woher wissen Sie denn, dass ich gesalzene Butter esse?
00:06:47Ich habe mir neulich ein Stück aus Ihrem Kühlschrank geliehen.
00:06:50Wie bitte?
00:06:51Sie waren in meiner Wohnung?
00:06:52Ja.
00:06:53Während meiner Abwesenheit?
00:06:54Nein, Sie haben geschlafen.
00:06:56Ja, und wieso klingeln Sie da nicht, wie jeder normale Mensch auch?
00:06:59Ich wollte Sie nicht wecken.
00:07:00Ach so, das weckt dann jetzt.
00:07:02Ja, jetzt haben Sie sich doch nicht so. Ich habe Ihnen noch ein Stück ungesalzene Butter zurückgelegt.
00:07:05Wie bitte? Sie waren noch mal drin?
00:07:08Ja, natürlich. Ich bin doch kein Butterdieb.
00:07:10Das ist meine Hand.
00:07:14Gute Nacht.
00:07:16Das ist ein 255-60-16.
00:07:20Der muss zu einem schweren Wagen gehören, also Jeep oder großer Kombi.
00:07:24Auf jeden Fall irgendwas Geländegängiges bei dem Profil.
00:07:27Der wurde in Münster nur von drei Personen gekauft.
00:07:29Dr. K. Wenz, Heinz Rosenkind und Rieke Beermann.
00:07:34Beermann?
00:07:35Kennen Sie die?
00:07:38Beermann, Beermann, Beermann, Beermann.
00:07:41Ach, ich glaube, so heißt die neue Physiotherapeutin von Professor Borne.
00:07:46Ach so.
00:07:46Niemand zu Hause.
00:08:05Wer ist denn der Nächste?
00:08:12Rosenkind.
00:08:13Schöner Name.
00:08:15Ah, da sind Sie ja endlich.
00:08:22Es ist niemand zu Hause, aber ich habe mich schon mal ein bisschen umgesehen.
00:08:24Kommen Sie.
00:08:25Kommen Sie, ist interessant.
00:08:25Das ist Hausfriedensbruch.
00:08:27Allerdings.
00:08:29Naja, ist ja nur eine Garage.
00:08:30Dieser Wagen hier wurde mit einem Hochdruckreiniger sauber gemacht.
00:08:34Der sieht jetzt praktisch wieder aus wie vom Händler.
00:08:36Da wollte wohl irgendjemand besonders gründlich sein.
00:08:38Aber nicht gründlich genug.
00:08:39Das ist sehr nett, dass Sie meine Arbeit machen.
00:08:41Ja, ja.
00:08:43Manus Manum Lavat, wie schon Seneca sagte.
00:08:46Einer Hand wäscht die andere.
00:08:47Oder war es Cicero?
00:08:49Es war Seneca.
00:08:50Ja, ja, Frau den Grusenstern.
00:08:51Jetzt lassen Sie mal Ihre humanistische Bildung hier nicht so meterweit raushängen.
00:08:54Sehen Sie mal lieber zu, dass Sie hier rauskommen, bevor Nadeste sich verhaftet.
00:08:57Vorher erlaube ich mir nur noch, dieses Bodenpröbchen hier sicherzustellen.
00:09:05Vielleicht stammt das ja von einem Waldweg.
00:09:07Hallo?
00:09:09Sagen Sie mal, was machen Sie denn da?
00:09:13Schönen guten Tag.
00:09:15Wir suchen eine Frau Bermann.
00:09:17Wer sind Sie denn? Was machen Sie in meiner Garage?
00:09:20Professor Börne, Ihr Termin ist doch erst übermorgen.
00:09:23Äh, ja. Leider ist es übermorgen.
00:09:25Nein, nein, ich bin heute eher dienstlich hier.
00:09:27Ja, ja.
00:09:29Thiel, mein Name. Kriminalpolizei Münster.
00:09:34Ist was mit meinem Mann?
00:09:36Am Freitag habe ich ihn das letzte Mal gesehen.
00:09:41Ich war das ganze Wochenende über auf einer Fortbildung.
00:09:44Der Wagen in der Garage, der ist doch auf Sie zugelassen, oder?
00:09:48Ja, schon. Aber nur aus Steuergründen. Eigentlich fährt ihn nur mein Mann.
00:09:53Was macht denn jemand beruflich?
00:09:56Er ist Ingenieur.
00:09:58Er hat eine Firma zusammen mit seinem Partner.
00:10:01Aber im Büro wussten Sie nichts und...
00:10:02...sein Vater hat auch keine Ahnung, wo er steckt.
00:10:05Und haben Sie nicht mal die Polizei gerufen?
00:10:07Er bleibt mich mal tagelang weg.
00:10:12Ach so.
00:10:14Also eher normal, ja?
00:10:16Normal.
00:10:18Na, ist es denn schon mal vorgekommen, dass er weggeblieben ist und nicht angerufen hat, oder so?
00:10:23Mein Mann hat seit Jahren Depressionen.
00:10:24Letzte Woche ging es ihm wieder besonders schlecht.
00:10:27Ist ihm was passiert?
00:10:27Hallo?
00:10:30Ach, Sie habe ich gesucht.
00:10:33Entschuldigen Sie bitte, die Tür zur Praxis war schon zu und dann bin ich...
00:10:37Ich möchte nicht neugierig scheinen, aber...
00:10:40...dem gehören eigentlich diese großen Gummistiefel hier?
00:10:43Das sind Wolframs. Er ist sehr groß.
00:10:451,94?
00:10:45Brauchen Sie mich noch?
00:11:11Erstmal nicht.
00:11:18Wollen Sie sich vielleicht setzen?
00:11:27Gut.
00:11:41Wenn Sie zu Herrn Bermann wollen, der ist nicht da.
00:12:05Ach so.
00:12:08Oh ja, Pech. Dankeschön.
00:12:10Er ist bestimmt auf dem Friedhof.
00:12:15Auf dem Friedhof?
00:12:16Seine Frau ist doch gestorben. Am Freitag haben wir sie beerdigt.
00:12:19Ah.
00:12:20Wussten Sie das nicht?
00:12:21Äh, doch, doch, doch.
00:12:22Ja, ja, der arme Henner.
00:12:24Was wollen Sie denn von ihm?
00:12:26Also, wenn ich ihm was ausrichten soll, sagen Sie es nur, mache ich gerne.
00:12:29Nee, es tut nicht Not. Danke.
00:12:31Es ist schade, dass er nicht da ist.
00:12:33Er hätte sich bestimmt gefreut.
00:12:34Für mich.
00:12:35Aber das ist ja sehr viel.
00:12:35Ich also disse, dass er nicht von ihm ist.
00:12:36Also, ich weiß nicht.
00:12:37Meine Freunde sind nicht die sehr.
00:12:38Ich auch nicht.
00:12:38Ich habe sie zu ihm.
00:12:38Ich habe sie zu ihm gesagt.
00:12:39Ich habe sie zu ihm gesagt.
00:12:40Ich habe sie zu ihm gesagt.
00:12:41Ich habe sie zu ihm gesagt.
00:12:42Ich habe sie zu ihm gesagt.
00:12:44Musik
00:13:14Herr Beermann?
00:13:37Ach, Sie sind von der Friedhofsgartenreihe?
00:13:40Das Grab kann jetzt eigentlich beräumt werden.
00:13:42Das ist alles Welk hier.
00:13:44Mein Name ist Thier, Kriminalpolizei Münster.
00:13:51Tja, worum geht's, Herr Kommissar?
00:13:57Ich muss Ihnen eine traurige Mitteilung machen, Herr Beermann.
00:14:03Ihr Sohn ist tot.
00:14:07Er wurde ermordet.
00:14:09Sollen wir uns vielleicht ein bisschen setzen?
00:14:15Sagen Sie, wann haben Sie Ihren Sohn das letzte Mal gesehen?
00:14:33Hier.
00:14:34Bei der Beerdigung seiner Stiefmutter.
00:14:39Ach, Gudrun war meine zweite Frau.
00:14:48Die erste hat mich verlassen in über 30 Jahren.
00:14:54Mich und die Kinder.
00:14:57Ach, er hatte Geschwister?
00:14:59Ja.
00:14:59Schwester.
00:15:00Sie lebt seit zehn Jahren in einer Klinik.
00:15:05Tja, wenn ich noch irgendwas für Sie tun kann, wenn ich Sie mitnehmen kann oder so, dann...
00:15:18Ich möchte allein sein.
00:15:26Ja, natürlich.
00:15:29Wiedersehen.
00:15:32Wiedersehen.
00:15:33Ja.
00:15:34Ja.
00:15:35Ja.
00:15:36Ja.
00:15:37Ja.
00:15:38Ja.
00:15:39Ja.
00:15:40Ja.
00:15:41Ja.
00:15:42Ja.
00:15:43Ja.
00:15:43Ja.
00:15:48Ja.
00:15:48Untertitelung des ZDF, 2020
00:16:18Geht's wieder?
00:16:23Ich hatte mit vielem gerechnet, aber...
00:16:26Aber sowas...
00:16:29Wie meinen Sie das?
00:16:31Ich weiß nicht, wenn er sich das Leben genommen hätte, das...
00:16:34Wegen seiner psychischen Probleme?
00:16:37Aber sein Verschwinden hat Sie nicht beunruhigt.
00:16:40Er ist ja jedes Mal wieder aufgetaucht.
00:16:43Verstehe.
00:16:44Und am Wochenende haben wir uns meist in Ruhe gelassen.
00:16:48Ihr könnt da ein Motiv gehabt haben, Ihren Geschäftspartner umzubringen.
00:17:08Keine Ahnung.
00:17:11Entschuldigung.
00:17:12Ja?
00:17:25Rike?
00:17:31Ich weiß.
00:17:33Ich ruf.
00:17:35Ich komm, soweit ich kann.
00:17:36Das war seine Frau.
00:17:47Tut mir leid, ich kann Ihnen die Frage nicht ersparen.
00:17:50Wo waren Sie am Wochenende?
00:17:52Am Eiselmeer.
00:17:54Ich hab da seit Jahren im Boot liegen.
00:17:56In Holland.
00:17:56Ah ja, in Holland.
00:18:01Vielen Dank, Nardescha.
00:18:04Waren Sie da allein?
00:18:05Ja und, was ist das?
00:18:23WC-Reiniger.
00:18:24Ah ja.
00:18:25Das haben wir im Körper von Wolfram Beermann gefunden.
00:18:27Naja.
00:18:32Wie kommt das Zeug in seinen Magen?
00:18:35Freiwillig wird das ja wohl kaum geschluckt haben.
00:18:38Es war nicht in seinem Magen, sondern in seinen Bronchien.
00:18:42Zusammen mit aspiriertem Erbrochenem.
00:18:45Nee, na.
00:18:50Wieso hat er erbrochen?
00:18:51Das wissen wir noch nicht.
00:18:53Wir warten noch auf das toxikologische Gutachten von Prof. Dr. Diebeck.
00:18:56Sagen Sie mal alberig, was ist eigentlich los mit dem Diebeck?
00:18:59Prof. Dr. Diebeck ist bis morgen auf Golfreise in Irland.
00:19:02Ach, und wer hat diesem vergnügungssüchtigen Giftmischer das genehmigt?
00:19:06Sie, Herr Professor.
00:19:09Naja, war ja auch mächtig überarbeitet, der Mann.
00:19:13Was haben denn Ihre Kriminaltechniker herausgefunden?
00:19:16Dass die Spulen am Wagen tatsächlich vom Waldboden stammen.
00:19:19Warum nehmen Sie denn das Auto mit?
00:19:26Das ist vermutlich das Auto, das der Täter benutzt hat.
00:19:40Können Sie mir vielleicht sagen, wann der Wagen das letzte Mal benutzt wurde?
00:19:45Am Freitagvormittag.
00:19:47Freitag, ja.
00:19:48Da sind wir zusammen zur Beerdigung.
00:19:52Und dann war das Essen und...
00:19:57Und nachmittags musstest du doch zu dieser Fortbildung.
00:20:00Ne?
00:20:00Ja.
00:20:03Das hatte ich Ihnen ja schon erzählt.
00:20:06Ich war das Wochenende über in Wilhelmshaven.
00:20:10Das konnte ich nicht mehr absagen.
00:20:13Da bin ich dann aber mit dem Zug hingefahren.
00:20:18Gut.
00:20:20Entschuldigung.
00:20:20Ja, wir würden uns dann gerne ein bisschen im Haus umsehen.
00:20:46Es tut mir leid.
00:20:47Es muss leider sein.
00:20:49Ja.
00:20:49Ja, sicher.
00:20:52Wenn Sie dann bitte kurz...
00:20:57Vielen Dank für Ihre Hilfe, Herr Weisberg.
00:21:00Wir kommen dann später auch zu Ihnen.
00:21:02Ja, klar.
00:21:03Und Sie meinen, dass Ihr Mann das ganze Wochenende wirklich nicht hier gewesen ist, ja?
00:21:20Na ja, das Haus sah so aus, wie ich es verlassen hatte.
00:21:27Mein Mann ist nicht...
00:21:29Mein Mann war nicht gerade der Ordentlichste.
00:21:32Hat immer alles rumliegen lassen.
00:21:36Und der Autoschlüssel?
00:21:38Irgend an seinem Platz.
00:21:41Wie immer.
00:21:41Ah ja.
00:21:46Hier.
00:21:47Gut.
00:21:49Sagen Sie, hatte Ihr Mann außer seinen gesundheitlichen Problemen sonst irgendwelche Schwierigkeiten?
00:21:55Nein.
00:21:57War ein sehr freundlicher und zurückhaltender Mensch.
00:22:01Mhm.
00:22:01Kraniosakral?
00:22:09Ist das nicht von Ihrem Seminar?
00:22:10Ja.
00:22:11Wilhelmshaven?
00:22:13Kann ich das mitnehmen?
00:22:18Wenn Sie wollen.
00:22:20Danke.
00:22:22Sie haben keine Kinder, oder?
00:22:24Nein.
00:22:25Er hat nie welche gewollt.
00:22:27Und Sie?
00:22:27Ich habe das so akzeptiert?
00:22:32Frau Biermann, Sie haben Besuch.
00:22:51Nein.
00:22:57Ich komme ungelegen.
00:23:06Ich wusste nicht, dass die Herrschaften von der Polizei im Hause sind.
00:23:09Mein Schwiegervater?
00:23:11Wir kennen uns bereits.
00:23:13Ja.
00:23:15Will ich nicht weiter stören.
00:23:18Ach, wegen der Beisetzung, Rieke, wollte ich dir anbieten, dass ich die unvermeidlichen Schritte in die Wege leite.
00:23:24Ich habe ja gewissermaßen eine Routine, was die Traurigen Pflichten angeht.
00:23:32Also, wenn du einverstanden bist.
00:23:35Bin mir wirklich sehr dankbar.
00:23:37Gut, dann werde ich alles in die Wege leiten.
00:23:41Überprüfen Sie mal, Frau Biermann, wirklich bei diesem Seminar in Wilhelmshaven war.
00:23:56Mache ich.
00:24:01Was ist das denn eigentlich Kraniosakral?
00:24:05Keine Ahnung.
00:24:07Irgend so eine sanfte Methode.
00:24:09Mal gucken, ob die auch bei Herrn Weisberg funktioniert.
00:24:33Hallo?
00:24:35Herr Weisberg?
00:24:36Hallo?
00:24:39Schönes, Herr Weisberg.
00:25:05Sie müssen schon entschuldigen, ich habe geklingelt, aber es hat niemand geöffnet.
00:25:26Wollen Sie was trinken?
00:25:28Ach ja, wenn Sie so ein Glas Wasser hätten.
00:25:35Wohnen Sie schon immer so, Grundstück an Grundstück?
00:25:40Wir haben die Häuser vor ein paar Jahren gemeinsam gebaut.
00:25:44Das heißt, Sie kennen sich schon länger, ja?
00:25:50Ja.
00:25:54Das hat der Kind halt.
00:25:58Wohnen Sie hier alleine?
00:26:01Ja.
00:26:02Mhm.
00:26:04Nicht so wie Herr Beermann, hm?
00:26:08Ja.
00:26:10Und ich dachte schon immer, ich wäre ein wortkarger Mensch.
00:26:15Mein bester Freund ist gestorben.
00:26:18War er das?
00:26:19Ja.
00:26:23Entschuldigung.
00:26:26Weißberg?
00:26:28Ah, Frau Professor.
00:26:32Mhm.
00:26:35Ja, keine Ahnung, ich weiß auch nicht, wie wir das beibringen sollen.
00:26:39Kann ich Sie zurückrufen?
00:26:41Gut.
00:26:42Die Ärztin seiner Schwester.
00:26:48Sie ist in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht.
00:26:55Ich weiß.
00:26:59In letzter Zeit ging es ihr besser, aber dann ist ihre Stiefmutter gestorben.
00:27:03Und dann jetzt noch diese Geschichte mit ihrem Bruder?
00:27:06Ja.
00:27:08Man kann nicht drüber nachdenken.
00:27:12Ich wusste nicht, dass Herr Thiel noch bei dir ist.
00:27:15Was ist denn mit dir?
00:27:16Ich weiß auch nicht.
00:27:18Drüben im Haus sind so viele Leute.
00:27:21Mir geht's einfach elend.
00:27:22Luminol reagiert auf ein Protein in den roten Blutkörperchen und fängt an zu leuchten, wenn es damit in Berührung kommt.
00:27:44Bulle, ich erkläre hier gerade was.
00:27:50Entschuldigung.
00:27:52Okay.
00:27:54Machen wir das Licht aus?
00:27:56Ja.
00:28:04Geh mal hier rüber zur Wand.
00:28:06Ja.
00:28:14Wow, das muss ganz schön gespritzt haben.
00:28:24Ja, na ja.
00:28:35Das heißt doch, er ist hier erschlagen worden.
00:28:39Ja.
00:28:40Die haben ihn wahrscheinlich erst versucht zu ertränken.
00:28:43Dabei hat er dann auch die Meeresbrise geschluckt.
00:28:46Die Meeresbrise habe ich gesichert.
00:28:48Können Sie jetzt endlich mal die Klappe halten?
00:28:50Dann hat er sich gewehrt.
00:28:52Ja, ist hochgekommen und...
00:28:54Wurde von hinten erschlagen.
00:28:57Fatz.
00:28:59So muss es gewesen sein.
00:29:01Das Blut an der Wand stammt von Beermann.
00:29:03Da gibt's nichts dran zu deuteln, aber das erstaunt uns ja nicht besonders.
00:29:04Was uns ebenso wenig verwundert ist, dass die Flecken auf dem Teppich neben dem Bett und dem Badvorleger vom Abbrochen des Opfers standen.
00:29:12Was uns allerdings verblüfft, ist der Umstand, dass der geschätzte Kollege Herr Professor Diebeck nun endlich vom Golfen zurück ist und Zeit und Muße gefunden hat, seiner hochbezahlten Profession nachzukommen.
00:29:21Seinem...
00:29:26Ja?
00:29:28Ja.
00:29:30Seinem toxikologischen...
00:29:33Gutachten...
00:29:34Wo ist es denn?
00:29:35Alberich?
00:29:39Dankeschön.
00:29:41Seinem toxikologischen Gutachten entnehme ich, dass der Tote so viele Chloralhydrate intus hatte, dass die Dosierung bei einem...
00:29:46ähm...
00:29:47kleineren Menschen, wie zum Beispiel...
00:29:49Wie zum Beispiel Herrn Thiel?
00:29:53Ja, zum Beispiel.
00:29:55Locker zum Exitus gereicht hätte.
00:29:57Und was ist das für ein Zeug?
00:29:59Das ist ein sehr starkes Schlafmittel, das schon in geringer Überdosierung zu Bewusstlosigkeit und Atemstillstand führen kann und somit zum Tode.
00:30:06Gut zu wissen.
00:30:08Man weiß ja nie.
00:30:09Ehm...
00:30:11Äh...
00:30:13Dieses Chlordingsbums war aber nicht die Todesursache.
00:30:16Nein, nein, Todesursache war der offene Schädelbruch.
00:30:19Das Chloralhydrat hat ihn lediglich sediert.
00:30:22Bermann hatte zu diesem Zeitpunkt ja den größten Teil des Schlafmittels bereits wieder ausgebrochen und...
00:30:27ähm...
00:30:28Naja...
00:30:29Ja, außerdem glaube ich, dass er das Zeug sowieso über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen hat, sonst hätte er so eine hohe Dosis gar nicht so gut wegstecken können.
00:30:34Das könnte natürlich auch der Grund dafür gewesen sein, dass kein Kampf stattgefunden hat.
00:30:40Und kann man ihm das Mittel auch verabreicht haben, ohne dass er es bemerkt hat?
00:30:45Chloralhydrate sind geschmack- und geruchfrei. Meistens werden sie in wasserähnlicher Tropfenform verabreicht.
00:30:51Apropos wasserähnlicher Tropfen... Entschuldigen Sie mich mal kurz.
00:30:57Was ist denn mit der heute los?
00:30:58Kein Druck zur Aufregung.
00:30:59Alle erst mal raus hier. Schöne Autorin, zwei Jahre rein, das Gebäude verlassen.
00:31:00Kommen Sie alle durch. Professoren und Kleindüchsige zuerst.
00:31:01Kommen Sie alle durch. Professoren und Kleindüchsige zuerst.
00:31:02Kommen Sie alle durch.
00:31:12Kommen Sie alle durch.
00:31:13Professoren und Kleindüchsige zuerst.
00:31:17Kommen Sie alle durch.
00:31:23Es ist eine Darmentoilette.
00:31:53Ein Nagel in den Gott, wenn Sie mich verbreiten.
00:32:00Manus mal umlabert.
00:32:02Okay, Sie haben was gut bei mir.
00:32:07Herr Behrmann.
00:32:08Haben Sie einen Augenblick Zeit?
00:32:10Parkertil.
00:32:11Können wir kurz reingehen?
00:32:13Ja, natürlich, bitte.
00:32:16Ich kann mit den Sachen meiner Frau ja sowieso nichts mehr anfangen.
00:32:19Und so dient das Ganze noch einem guten Zweck.
00:32:22Verstehe.
00:32:23Ich dachte schon, Sie wollen umziehen.
00:32:25Nee.
00:32:26Einen alten Baum, verpflanzt man nicht.
00:32:29Danke.
00:32:42Meine Frau hatte etwas Probleme mit dem Alkohol.
00:32:46Sie verstehen?
00:32:47Ich trinke ja nichts.
00:32:49Ich trinke nie.
00:32:50Woran ist sie noch gestorben?
00:32:52Wer?
00:32:53Ihre Frau.
00:32:55Ach, Entschuldigung.
00:32:58War einfach ein bisschen zu viel für mich in letzter Zeit.
00:33:02Erzstillstand in der Badewanne.
00:33:07Einfach so.
00:33:09Tragisch.
00:33:11Hatte Ihr Sohn eigentlich Kontakt zu Ihrer ersten Frau?
00:33:15Nein, nein, nein.
00:33:16Das war gar nicht möglich.
00:33:23Eines Morgens war sie einfach weg.
00:33:25Einfach so weg.
00:33:27Mit einem amerikanischen GI auf und davon.
00:33:31hat alles mitgenommen.
00:33:32Hat alles mitgenommen.
00:33:33So als sei sie nie da gewesen.
00:33:35Ich habe sie dann noch von einer Detektei suchen lassen, aber nichts.
00:33:40Gar nichts.
00:33:41Vor allem für die Kinder war das schlimm.
00:33:51Sehr schlimm.
00:33:52Aber das Leben geht weiter.
00:33:54Muss weitergehen.
00:33:56Okay.
00:33:57Auch jetzt.
00:33:58Ja, ja.
00:33:59Aber warum sind Sie gekommen?
00:34:03Ach so.
00:34:04Wollte Ihr Sohn nach der Beerdigung noch irgendwo hin?
00:34:07Ich meine, hatte er eine Verabredung oder so?
00:34:09Nein.
00:34:10Nein.
00:34:11Nicht, dass ich wüsste.
00:34:13Wahrscheinlich ist er nach Hause gegangen.
00:34:15Aber wer war es?
00:34:16So eine gute Rieke.
00:34:17Hatte ja auswärts zu tun.
00:34:20War denn die Ehe von Ihrem Sohn und Ihrer Schwiegertochter,
00:34:24ich meine, war die glücklich?
00:34:26Ach.
00:34:27Wissen Sie, was heißt schon glücklich?
00:34:30Ich möchte mal so sagen.
00:34:34Sie hat funktioniert.
00:34:38Ich verstehe.
00:34:40Mein Sohn war kein einfacher Mensch.
00:34:42Und meine Schwiegertochter ist eine lebenslustige Frau.
00:34:50Lebenslustig.
00:35:08Ach.
00:35:09Moin.
00:35:10Bist du wahnsinnig?
00:35:11Klar, ich habe die Uhr laufen lassen.
00:35:12Normal.
00:35:13Das zahle ich nicht.
00:35:14Halt doch eh die Staatskasse.
00:35:15Das ist wieder typisch.
00:35:16Weißt du?
00:35:17Sich über die Politikerdiäten aufregen und hier schön abkassieren.
00:35:19Na, na, da schnell was gibt's.
00:35:21Komm, ich habe jetzt keine Lust zu raten.
00:35:23Ach, echt?
00:35:24Das habe ich mir schon gedacht.
00:35:25Ne, ne, lass mal.
00:35:26Ich fahre da selber hin.
00:35:27Ja.
00:35:28Ja, bis später.
00:35:29Tschökingstraße.
00:35:30Tschökingstraße.
00:35:31Na ja, bleibt doch ein kleiner Spiel.
00:35:32Ja.
00:35:33Schökingstraße.
00:35:34Na, na, da schnell was gibt's.
00:35:36Komm, ich habe jetzt keine Lust zu raten.
00:35:40Ach, echt?
00:35:41Na, das habe ich mir schon gedacht.
00:35:44Ne, ne, lass mal.
00:35:45Ich fahre da selber hin.
00:35:47Ja.
00:35:48Ja, bis später.
00:35:55Tschökingstraße.
00:35:56Na ja, bleibt doch ein kleiner Speser, der Junge.
00:36:02Tschökingstraße.
00:36:15Wenn sie zu heiß oder zu unangenehm wird, dann rufen sie mich bin Dreck nebenan.
00:36:23Sie war nicht in Wilhelmshaven.
00:36:28Ich habe das überprüfen lassen.
00:36:30Sie waren zwar angemeldet, aber sie waren nicht da.
00:36:37Warum haben sie mich angelogen?
00:36:39Hm?
00:36:44Sie wissen, was das für sie bedeutet.
00:36:50Ich kann sie als mutmaßliche Täterin verhaften lassen.
00:36:53Wollen sie mir nicht doch lieber sagen, wo sie an dem betreffenden Wochenende gewesen sind?
00:37:03Nein.
00:37:17Schön.
00:37:18Dann muss ich Sie bitten, jetzt mit aufs Präsidium zu kommen.
00:37:21Hallo?
00:37:22Herr Thiel?
00:37:23Hallo?
00:37:24Hallo?
00:37:25Hallo?
00:37:26Hallo?
00:37:27Hallo?
00:37:28Hallo?
00:37:29Hallo?
00:37:30Hallo?
00:37:31Hallo?
00:37:32Hallo?
00:37:33Hallo?
00:37:34Hallo?
00:37:35Hallo?
00:37:36Hallo?
00:37:37Hallo?
00:37:38Hallo?
00:37:39Hallo?
00:37:40Hallo?
00:37:41Hallo?
00:37:42Hallo?
00:37:43Hallo?
00:37:44Hallo?
00:37:45Hallo?
00:37:46Hallo?
00:37:47Hallo?
00:37:48Hallo?
00:37:49Hallo?
00:37:50Hallo?
00:37:51Also?
00:38:03Na kommen Sie, Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass Sie nur wegen Ihrem kaputten Rücken hier gewesen sind.
00:38:08Bonne soirée, qui m'a les penses?
00:38:11Natürlich redet man während einer Massage über dies und das.
00:38:14Und so wissen wir jetzt, dass Ihr Mann Trico Voss genommen hat.
00:38:17Das ist ein verschreibungspflichtiges Schlafmittel auf der Basis von...
00:38:21Global Hydrat, ganz genau.
00:38:23Also war das Mittel bereits im Haus vorhanden?
00:38:25Ja, aber offenbar nicht genug, um ihn damit in die ewigen Jagdkunde zu schicken.
00:38:30Da braucht es dann schon noch ein bisschen mehr Hilfe.
00:38:34Und alleine wird Sie den guten Mann auch nicht ins Auto verfrachtet haben können?
00:38:39Zu zweit schon.
00:38:42Fahren Sie sich schon mal vor, ich komme gleich nach.
00:38:45Was haben Sie denn jetzt vor? Einen kleinen Nachbarschaftsbesuch?
00:38:48Bessen Sie sich mal ins Auto und kümmern Sie sich um Ihre Arbeit.
00:38:52Oh, danke schön.
00:38:54Danke.
00:38:56Na, Herr Weisberg!
00:38:57Herr Weisberg!
00:39:00Herr Weisberg!
00:39:01Los, hinterher!
00:39:13Kommen Sie, kommen Sie, kommen Sie!
00:39:15Nun machen Sie doch!
00:39:17Ja.
00:39:25Bitte.
00:39:26Bitte.
00:39:26Bitte.
00:39:31What are you?
00:39:33What are you?
00:39:45What are you?
00:39:53On!
00:39:54Wo sind denn hier die Kurztüten?
00:40:10Links.
00:40:11Links, links!
00:40:12Ach so?
00:40:14Haben Sie gesehen, dass er nichts gefahren hat?
00:40:15Ja, links!
00:40:22Was ist denn hier los?
00:40:25Keine Ahnung.
00:40:27Da steht Weisbergs Wagen.
00:40:35Tag, Frau Professor.
00:40:36Werner, Sie haben mir gerade noch gefühlt.
00:40:40Ihre Patientin?
00:40:42Das ist Hannem Beermann?
00:40:44Ja.
00:40:45Hauptkommissar Thiel.
00:40:49Irgendwie hat sie von dem Tod ihres Bruders erfahren.
00:40:52Ich hoffe, Weisberg kann sie beruhigen.
00:40:56Was ist die denn da?
00:40:58Seife.
00:40:58Seife.
00:40:58Ich bin jetzt da.
00:41:18Warum hast du mich nicht angerufen?
00:41:19Du weißt doch, dass du immer mit mir sprechen kannst.
00:41:21Anne, ich wollte nicht, dass du das so erfährst.
00:41:27Das musst du mir glauben.
00:41:31Spuck das aus, bitte.
00:41:32Komm da runter.
00:41:41Du warst nicht da am Wochenende.
00:41:45Ja, tut mir leid.
00:41:46Ich, äh...
00:41:47Ich hatte keine Zeit.
00:41:56Gib mir die Seife.
00:41:58Musst du dir auch den Mund auswaschen?
00:42:01Hast du auch gelogen?
00:42:04Ein bisschen.
00:42:05Ach, das schmeckt ja furchtbar.
00:42:15Na, schmeckt nicht gut.
00:42:17Gut.
00:42:28Na, Gott sei Dank.
00:42:31Ich erwarte sie nachher in meinem Büro.
00:42:32Wenn ich den Volltrottel erwische, der die Zeit nicht hier rumliegen ließ, dann Gnadegott!
00:42:54Besprichst du mir, dass du immer kommst am Wochenende?
00:42:58Klar.
00:42:58Gott sei Dank war der Weisberg sofort da.
00:43:05Er versteht es wie kein anderer, Sie zu beruhigen.
00:43:09Sie sind sicher wegen dem Mord an Ihrem Bruder hier, nicht wahr?
00:43:13Äh...
00:43:14Sozusagen.
00:43:16Und seit wann sind Sie bei der Mordkommission, Berne?
00:43:19Schon länger.
00:43:21Nein, nein, ich bin hier heute nur sowas wie der Fahrer.
00:43:23Wie lange ist Hanne Beermann schon Ihre Patientin?
00:43:26Seit über zehn Jahren.
00:43:27Ihr Bruder kam für die ganzen Kosten auf.
00:43:30Er hatte auch die Vormundschaft für Sie.
00:43:32Nicht Ihr Vater?
00:43:33Nein.
00:43:34Mhm.
00:43:36Und das Verhältnis zu Herrn Weisberg, wie darf man sich das vorstellen?
00:43:42Weisberg ist der Prinz, der Hanne Beermann eines Tages heimholen wird.
00:43:46Sie müssen wissen, Hanne Beermann lebt zu großen Teilen immer noch in ihrer Kinderwelt.
00:43:50Weisberg hat darin die Rolle des Prinzen und ihr zuliebe spielt er mit.
00:43:54Er hat sie gern.
00:43:55Wie, äh, wie gaga ist sie denn Ihrer Meinung nach jetzt wirklich?
00:43:59Sie ist dissoziativ und extremen Stimmungsschwankungen ausgesetzt.
00:44:04Wenn man ihr zu nahe tritt, dann flüchtet sie in die Persönlichkeit eines kleinen Mädchens.
00:44:10War das Ihr erster Selbstmordversuch?
00:44:13Unseres Wissens ja.
00:44:14Die Ereignisse der vergangenen Tage waren extrem für Sie.
00:44:19Mhm.
00:44:21Und weiß man irgendetwas über den Grund Ihrer Erkrankung?
00:44:24So einfach kann ich Ihnen das nicht beantworten.
00:44:27Das ist ein ziemlich komplexer Bereich.
00:44:30Interessant ist die Tatsache, dass Hannes Mutter verschwunden ist, als sie fünf Jahre alt war.
00:44:36Nach Amerika.
00:44:37Auf nimmer Wiedersehen.
00:44:40Aber sie glaubt heute noch, dass ihre Mami jederzeit wieder vor der Tür stehen könnte.
00:44:45Ach so?
00:44:45Ja.
00:44:46Ganz spurlos ist das an Ihrem Bruder ja auch nicht vorübergegangen.
00:44:51Wann hat Ihr Bruder Sie eigentlich das letzte Mal hier besucht?
00:44:54Da muss ich nachfragen.
00:44:55Ich bin ja nicht der Pförtnerbörne.
00:45:00Ach, jetzt hab ich's wieder.
00:45:02Das muss kurz nach der Beerdigung der Stiefmutter gewesen sein.
00:45:04Ja, genau.
00:45:05Er hatte noch seinen dunklen Anzug an.
00:45:07Sie haben sich da draußen lange miteinander unterhalten.
00:45:10Hanne war ziemlich aufgewühlt danach.
00:45:16Herr Weisberg.
00:45:34Oh, Herr Thiel.
00:45:36Tut mir leid, dass ich Sie vorhin fast über den Haufen gefahren habe.
00:45:40Ich hatte es eilig.
00:45:41Das verstehen Sie doch.
00:45:42Frau Beermann hat uns angelogen.
00:45:43Sie war nicht zur Tatzeit bei Ihrem Seminar in Wilhelmshaven.
00:45:49Können Sie mir jetzt zufällig sagen, wo sie gewesen ist?
00:45:51Ja, sie war mit mir auf meinem Boot.
00:45:53Irgendwelche Zeugen?
00:45:54Weiß ich nicht.
00:45:55Sie wollen mir also erzählen, dass Sie mit der Frau Ihres besten Freundes zufälligerweise zur Tatzeit eine kleine Bootsfahrt gemacht haben, ja?
00:46:01Ja.
00:46:01Als wir noch Kinder waren, da waren wir wie Brüder.
00:46:15Wir haben alles geteilt.
00:46:16Wir hatten keine Geheimnisse voreinander.
00:46:19Und es war auch leichter, mit Hannes Krankheit umzugehen.
00:46:26Je älter wir wurden, desto schwieriger wurde das.
00:46:31Ich wurde bequemer.
00:46:34Ich konnte dir nicht mehr so genau zuhören.
00:46:36Weil es immer dieselben Ängste waren.
00:46:41Dieselben Probleme und Fragen.
00:46:43Und ich immer dieselben belanglosen Antworten gab.
00:46:46Es war schlimm für mich zu spüren, wie sehr Hanna mich braucht.
00:46:49Und
00:46:49ich mag sie sehr.
00:46:55Aber ich könnte nicht immer mit ihr leben.
00:46:56Und ich glaube, Rikke ging es ähnlich mit Wolfram.
00:47:07Naja.
00:47:09Irgendwann ist es dann passiert.
00:47:11Was ist passiert?
00:47:16Wir
00:47:16hielten uns aneinander fest.
00:47:21Und dann wollte keiner mehr loslassen.
00:47:26Wir hatten einfach nicht die Kraft, die Wahrheit zu sagen.
00:47:28Was ist denn die Wahrheit?
00:47:30Die Wahrheit ist, dass es uns zu anstrengend war,
00:47:32immer mit diesen psychischen Problemen zu leben.
00:47:35Ja, dann müssten Sie jetzt hier ganz froh sein.
00:47:37Oder?
00:47:39Ich werde nie wieder mit meinem besten Freund darüber reden können.
00:47:43Das ist ein alt Traum, Herr Thiel.
00:47:45Das ist aber auch ein gutes Motiv.
00:47:48Ich habe ihn nicht umgebracht.
00:47:54Ich kann es Ihnen gerne nochmal erklären.
00:47:56Ich war
00:47:56während der Beerdigung mit Wolfram zusammen
00:47:59und danach bin ich ans Eiselmeer gefahren.
00:48:02Sie waren also direkt nach der Beerdigung
00:48:04mit Herrn Weisberg verabredet, ja?
00:48:06Ja, er ist ein bisschen früher gegangen.
00:48:09Sollte ja nicht auffallen.
00:48:12Und
00:48:12ich musste so tun, als würde ich den Zug
00:48:14nach Wilhelmshaven nehmen.
00:48:16Und Ihr Mann war da noch mit den anderen
00:48:18Trauergästen zusammen?
00:48:20Ja, eigentlich wollte er gar nicht mehr länger bleiben.
00:48:23Ach so.
00:48:24Warum denn nicht?
00:48:26Er hatte sich mit seinem Vater in die Haare gekriegt.
00:48:29Weswegen?
00:48:32Das weiß ich nicht.
00:48:35Weswegen?
00:48:36oi, oi, oi, oi, das ist ja ein Brock.
00:48:41Seit meiner Pensionierung habe ich natürlich viel mehr Zeit für die Zucht.
00:48:44Was haben Sie eigentlich gemacht beruflich?
00:48:49Bundesbahn.
00:48:51Betriebsleitstellen-Dienst.
00:48:52Na, das ist doch mal eine Hase, ne?
00:49:02Kaninchen, bitte, Kaninchen.
00:49:05Genauer gesagt,
00:49:06ein weißer Wiener.
00:49:08Das ist ein Spitzenrammler, der Siegfried.
00:49:13Wir haben schon zweimal einen großen Münsterlandpreis gewonnen und
00:49:18die Westfalen-Medaille für meinen deutschen Riesen in Gold.
00:49:23Sie haben sicherlich schon von dem Vorfall in der Klinik gehört, oder?
00:49:26Ja, ja, ja, ja.
00:49:28Ich bin schon immer der Meinung gewesen,
00:49:30dass ich für meine Tochter besser wäre,
00:49:31in einer geschlossenen Anstalt zu leben,
00:49:33aber
00:49:33der Wolfram hat sich durchgesetzt.
00:49:38Wieso hat eigentlich Ihr Sohn das Sorgerecht?
00:49:41Ihre Tochter.
00:49:42Die Kinder, Räugnis.
00:49:43So, da habe ich mich dem nicht entgegengestellt,
00:49:45aber
00:49:45das wird jetzt anders werden.
00:49:50Was wird anders?
00:49:51Wissen Sie, meine Tochter,
00:49:52die braucht Ruhe.
00:49:53Ruhe braucht die.
00:49:55Hatten Sie deswegen nach der Beerdigung von Ihrer Frau
00:49:58eine Auseinandersetzung mit Ihrem Sohn?
00:50:01Nein, so würde ich das nicht nennen.
00:50:03Eher eine Unstimmigkeit.
00:50:06Und worum ging es da?
00:50:08Ah, lächerlich.
00:50:11Würde mich aber trotzdem interessieren.
00:50:13Er hat behauptet,
00:50:15ich hätte seine Stiefmutter schlecht behandelt.
00:50:18Aber wissen Sie, wie das ist,
00:50:20mit einer Alkoholikerin zusammenleben zu müssen?
00:50:23Ich hätte mir da überhaupt nichts vorzuwerfen.
00:50:25Nichts.
00:50:27Aber er wusste immer alles besser.
00:50:32So, Wegdreht, komm.
00:50:34Wegdreht, ab.
00:50:35Bereit, komm.
00:50:36So.
00:50:38Wie heißen denn die anderen?
00:50:41Die haben keinen Namen.
00:50:42Die haben eine Nummer im Ohr.
00:50:45Ich bräuchte es nicht übers Herz,
00:50:47ein Tier zu schlachten,
00:50:48das seinen Namen hat.
00:50:50Ich nicht.
00:50:52Das geht ja nicht.
00:50:53Wo bist du gewesen am Wochenende, hm?
00:50:59Im Kino mit meiner Freundin.
00:51:02Was?
00:51:03Ich war im Kino mit meiner Freundin.
00:51:06Ja und, wen interessiert das?
00:51:08Sie haben doch gerade danach gefragt.
00:51:10Ich habe laut nachgedacht, Bulle.
00:51:15Telefonabrechnung?
00:51:16Bulle.
00:51:21Ja?
00:51:21Haben Sie die Telefonabrechnung überprüft?
00:51:24Ja, war nichts.
00:51:29Die beiden haben zur Tatzeit den Mack um 200 Euro aus dem Geldautomat gezogen.
00:51:33Jetzt müssen wir wieder von vorne anfangen.
00:51:41Und zwar ganz, ganz vorne.
00:51:43Hanne Beermann ist die Letzte, die Ihren Bruder lebend gesehen hat.
00:51:57Jetzt geben Sie sich schon Druck, Frau Kollegin.
00:51:59Es ist doch auch ein Arzt dabei.
00:52:04Aber was für einer.
00:52:07Glauben Sie, der hat das nötige psychologische Feingefühl?
00:52:10Also ich kenne niemanden, der sensibler wäre als der Herr Professor.
00:52:19Ich glaube, es ist das Beste, wir fragen Hanne selber.
00:52:21Ja, gut.
00:52:29Hanne, die beiden Herren möchten sich gern mit dir unterhalten.
00:52:44Ich weiß.
00:52:45Wegen Wolfram.
00:52:47Er ist tot.
00:52:49Möchtest du dich denn unterhalten?
00:52:54Hanne.
00:52:56Ja, die sehen nett aus.
00:52:58Ich kann euch also allein lassen.
00:52:59Wenn irgendetwas ist, rufen Sie mich sofort.
00:53:05Seien Sie nicht so streng, Frau Professor.
00:53:11Lass mal durch.
00:53:15Kann ich die mal kurz ausleihen?
00:53:18Genau so eine suche ich seit langem.
00:53:24Gibt denn das?
00:53:25Ja.
00:53:26Danke.
00:53:27Ganz kurz, ja?
00:53:29Danke.
00:53:46Den Rest brauche ich nicht mehr.
00:53:49Äh, ich auch nicht mehr.
00:53:51Den schenke ich dir.
00:53:52Danke.
00:53:53Wer heißt denn du?
00:53:55Karl Friedrich.
00:53:56Das ist ja blöd.
00:53:59Ich nenne dich...
00:54:02Fritz.
00:54:05Und du?
00:54:07Äh, ich heiße Frank.
00:54:09Frank.
00:54:10Frank, Frank.
00:54:11Und du?
00:54:12Hast du das eigentlich alles ganz allein gebaut?
00:54:14Der Klaus hat mir geholfen.
00:54:18Der Klaus Weisberg, hm?
00:54:19Mhm.
00:54:21Wir sind verlobt.
00:54:23Wenn ich wieder gesund bin, dann zieh ich bei ihm ein.
00:54:28Oder meine Mama kommt wieder.
00:54:29Dann bleib ich bei ihr.
00:54:32Und zu deinem Papa willst du gar nicht?
00:54:33Nein, der ist zu streng.
00:54:40Wo geht's denn hier hin, hm?
00:54:42Die Tür kann man ja gar nicht offen haben.
00:54:45Was denn das für ein Raum?
00:54:45Guck mal, so schön draußen.
00:54:54Wir gehen wieder raus, ja?
00:54:57Und am Freitag war also dein Bruder da, ja?
00:55:00Ja, Freitag.
00:55:02Er hat Streuselkuchen mitgebracht.
00:55:04Mhm.
00:55:05Und hat er auch irgendwas über die...
00:55:07über die Beerdigung erzählt?
00:55:11Ja, es war traurig.
00:55:13Wann wird Wolfgang beerdigt?
00:55:15Ich weiß gar nicht.
00:55:18Weiß.
00:55:20Hat er auch was über den Streit erzählt,
00:55:22den er mit deinem Vater gehabt hat?
00:55:27Ja?
00:55:28Und weißt du auch, worum es dagegen?
00:55:31Das darf ich nicht sagen.
00:55:33Was? Das darfst du nicht sagen?
00:55:35Warum denn nicht?
00:55:36Das darf ich nicht.
00:55:37Herr Bärmann, was tun Sie denn?
00:55:38Was ist denn? Entschuldigen Sie, ich möchte meine Tochter sprechen.
00:55:40Nein, das wissen Sie nicht.
00:55:41Wieso?
00:55:42Sie hat das ausdrücklich erklärt.
00:55:44Natürlich kann ich meine Tochter sprechen.
00:55:46Sein Mann kann ich meine Tochter sprechen.
00:55:46Ich mag nicht mehr.
00:55:47Bitte Sie, Herr Bärmann, gehen Sie jetzt.
00:55:51Wissen Sie, was das für Hanne Bärmann bedeutet,
00:55:53wenn der Vater die Vormundschaft übernimmt?
00:55:55Der wird sie herausholen und irgendwo wegsperren lassen,
00:55:58wo ein weniger liberales Klima herrscht als hier.
00:56:01Und da wird sie dann bleiben bis zu ihrem Ende
00:56:03und wahrscheinlich will er das auch so.
00:56:04Aber das werden Sie doch sicher zu verhindern wissen.
00:56:09Es ist ja immerhin ganz offensichtlich, dass sie Angst vor ihm hat.
00:56:11Ja, wie stellen Sie sich das vor?
00:56:13Ist der Vater.
00:56:14Kann Gutachten erstellen und Eingaben machen, solange ich will.
00:56:18Das hat alles keinen Sinn.
00:56:20Vielleicht löst sich das Problem auch auf anderem Weg.
00:56:23War eindeutig ein Herzinfarkt.
00:56:25Das habe ich auch in den Totenschein geschrieben.
00:56:27Und als Sie den Tod festgestellt haben,
00:56:31da lag die Tote aber in der Wanne, ja?
00:56:34Ja.
00:56:35Mit nassen Haaren.
00:56:37Eine offene Shampoo-Flasche stand daneben,
00:56:39die wird sich den Kopf gewaschen haben.
00:56:42Sagen Sie mal, zweifeln Sie jetzt auch an meinen Befund?
00:56:45Ich?
00:56:47Wieso auch?
00:56:49Nur weil ich ein paar Jahre mehr auf dem Buckel habe,
00:56:51bedeutet das lange noch nicht, dass ich komplett vertrottet bin.
00:56:54Es gab keinerlei Anzeichen für einen Tod durch Erträgen.
00:56:57Das habe ich dem jungen Beermann auch ganz deutlich gesagt.
00:57:00Ach, der Junge, also der Wolfram Beermann hat Ihren Befund angezweifelt?
00:57:04Der hätte seine Stiefmutter am liebsten obduzieren lassen.
00:57:07Und wieso?
00:57:09Was weiß ich, was in den Gefahren ist.
00:57:11Gudrun Beermann war jahrelang meine Patientin.
00:57:16Sie war alkoholkrank.
00:57:18Und das geht natürlich auf die Pumpe in dem Alter.
00:57:22Sie hatte sogar eine künstliche Herzklappe.
00:57:24Ja, klar.
00:57:28Er hat es wirklich nicht leicht, der Henner.
00:57:31Die eine Frau läuft ihm weg.
00:57:34Die andere fängt das Saufen an.
00:57:38Und die Tochter in der Psychiatrische.
00:57:40Ja, und jetzt das mit dem Sohn.
00:57:42Sie kennen sich schon länger, hm?
00:57:43Ja, wir sitzen im Vorstand im gleichen Verein.
00:57:47Ach, Sie züchten auch weiße Riesen?
00:57:51Deutsche Riesen.
00:57:51Hier bin ich.
00:58:09Die schon wieder?
00:58:10Ja, ich wollte mich noch mal kurz mit Ihnen unterhalten.
00:58:14Was wollten Sie von meiner Tochter?
00:58:15Ich stelle hier die Frage.
00:58:16Man hätte Sie nie mit ihr sprechen lassen dürfen.
00:58:18Meine Tochter ist krank.
00:58:21Ja, diese Ärztin da, die ist völlig verantwortungslos.
00:58:23Warum wollte Ihr Sohn seine Stiefmutter obduzieren lassen?
00:58:26Was?
00:58:30Wann weiß ich ja gar nicht?
00:58:32Er war bei Ihrem Hausarzt, Dr. Lohse.
00:58:35Ihr Sohn hatte starke Zweifel daran, dass Ihre Frau eines natürlichen Todes gestorben ist.
00:58:39Und das war auch der Grund für die Auseinandersetzung nach der Beerdigung, stimmt's?
00:58:43Er konnte denken, was er wollte.
00:58:46Jetzt entschuldigen Sie mich.
00:58:48Ich muss zur Vereinssitzung.
00:58:49Herr Beermann, wo waren Sie Freitagabend?
00:58:55Was soll denn was jetzt?
00:58:58Bin ich jetzt verdächtig?
00:59:00Beantworten Sie meine Frage.
00:59:02Aber wo soll ich gewesen sein?
00:59:03Hier?
00:59:04Allein?
00:59:06Ich hatte keine Lust auf Gesellschaft.
00:59:09Ich kam von der Beerdigung meiner Frau.
00:59:11Kann das jemand bezeugen?
00:59:13Bezeugen?
00:59:15Wissen Sie, wie schlimm das ist, wenn ein Vater seinen Sohn überlebt?
00:59:19Bezeugen?
00:59:34Wolfram Beermann hat zumindest den Verdacht gehabt, dass sein Vater beim Tod seiner Stiefmutter etwas nachgeholfen hat.
00:59:39Aber laut Aussage von Herrn Dr. Lohse ist hier eines natürlichen Todes gestorben.
00:59:45Das sagt gar nichts.
00:59:45Wegen Ärzten wie diesem Dr. Lohse wird in Deutschland jeder zweite Mord noch nicht mal als solcher erkannt.
00:59:50Die kennen dann die Familie, die wollen keinen Ärger an den Hals, die haben von Toten und Blasen sowieso keine Ahnung und kritzeln irgendwas in den Totenschein.
00:59:57Und das wäre natürlich ein gutes Motiv, Wolfram Beermann aus der Welt zu schaffen, bevor er seinem Vater gefährlich wird.
01:00:05Jetzt in der Familie.
01:00:05Ja, wenn es so war.
01:00:11Man müsste gut rund wer immer nexumieren.
01:00:13Frau Staatsanwältin wird uns was husten.
01:00:18Obwohl, ich habe ja noch was gut bei ihr.
01:00:20Obwohl, ich habe ja noch nicht geschossen, wie bei euch es ist.
01:00:48Das ist jemand, der Toten war, wie sich denken kann. Wenig begeistert von meiner Anordnung.
01:01:05Dann wollen wir mal für Sie hoffen, dass der Meister was findet.
01:01:18Das war's für Sie.
01:01:48Das war's für Sie.
01:02:18Das war's für Sie.
01:02:48Gar nichts.
01:02:51Keine bessere Fremdeinwirkung, kein Wasser in der Lunge, noch nicht mal ein Hämatom.
01:02:56Die einzige Sehenswürdigkeit ist das hier.
01:03:00Eine künstliche Herzklappe, die nicht mehr klappt.
01:03:03Sie können sich gerne anschauen, wenn Sie möchten.
01:03:07Nein, danke.
01:03:10Ich hoffe nur, Sie erwischen mich nie wieder beim Rauchen.
01:03:14Und Sie, Herr Professor, sind in Zukunft ein bisschen vorsichtiger denn punkto Kollegenkritiker.
01:03:19Schönen Tag noch.
01:03:26Wie kam Wolfram Beermann eigentlich auf die Idee, dass sein Vater eventuell beim Tod der Stiefmutter nachgeholfen haben könnte.
01:03:55Warum wollte der, dass die unbedingt obduziert wird?
01:03:57Tja, das frage ich mich auch.
01:04:01Meine Mutter macht hervorragend einen Gurkensalat.
01:04:04Nur mit Essig und Öl und Zucker.
01:04:06Genauso spannend finde ich den Aspekt, dass der Sohn dem Vater das überhaupt zutraut.
01:04:12Die Tochter scheint ja auch große Angst vor ihrem Vater zu haben.
01:04:14Ich frage mich, worüber die Gute nicht reden darf.
01:04:18Vielleicht hat es ja was mit ihrer leiblichen Mutter zu tun.
01:04:21Habe ich auch schon überlegt.
01:04:23Vielleicht ist sie ja damals gar nicht so über Nacht heiß über Kopfpolter die Polter nach Amerika gegangen.
01:04:28Wir brauchen Gewissheit.
01:04:31Ja, wir brauchen Gewissheit und Pfeffer.
01:04:34Was wäre, wenn der alte Bärmann seine erste Frau um die Ecke gebracht hat?
01:04:38Eine etwas vage Theorie, oder?
01:04:39Die Kinder haben was davon mitbekommen und jetzt denkt natürlich der Filius beim Ableben der Stiefmutter.
01:04:44Wenn er die zweite Mutter auch noch umgebracht hat, leider können wir es nicht beweisen.
01:04:49So, der Salat ist fertig.
01:04:53Das tut mir sehr leid.
01:04:56Ist ein bisschen kaputt.
01:04:59Sorry.
01:05:01Guten Appetit.
01:05:02Wollen Sie nicht vielleicht Ihre Schürze?
01:05:04Wenn Sie das sagen?
01:05:05Das können Sie mal aufmachen.
01:05:08Ist Ihnen eigentlich aufgefallen, dass es in Hannebeermanns Puppenhaus so gut wie alles gibt, nur kein Badezimmer?
01:05:18Dieser eine Raum, wissen Sie, wo die Türen nicht aufgehen?
01:05:21Ich werde Ihnen sagen, wir sollten uns mal in seinem Haus umschauen.
01:05:24Hallo.
01:05:25Im Originalhaus.
01:05:29Guten Appetit, Herr Professor.
01:05:30Herr Kommissar, er ist nicht da. Er ist in Duisburg auf der Kleintierschau.
01:05:45Kommt erst ganz spät zurück.
01:05:47Wir drücken alle die Daumen für seinen Siegfried.
01:05:50Frau Grüneberg, kurze Fragen, kurze Antworten.
01:05:54Ja.
01:05:54Okay.
01:05:56Seit wann wohnen Sie nochmal hier?
01:05:57Seit 40 Jahren.
01:05:58Ah.
01:05:59Dann kennen Sie doch bestimmt auch die erste Frau von Herrn Beermann.
01:06:02Ja.
01:06:02Wissen Sie, warum die damals abgehauen ist?
01:06:05Ja.
01:06:07Ja, und?
01:06:08Na, ehrlich gesagt, es hat schon öfter mal gekracht zwischen Hanne und ihr.
01:06:12Sie war ja nicht die Allerordentlichste.
01:06:14Aber sie war eine gute Mutter.
01:06:15Ich habe nie verstanden, dass sie die Kinder so in den Stich gelassen hat.
01:06:19Ich weiß nicht, was damals in sie gefahren ist.
01:06:21Irgend so ein Ami.
01:06:22Ich meine, ich habe den nicht gesehen, aber die Nachbarin, die hat schon gesehen, dass
01:06:26da mal so ein Schlitten vorgefahren ist.
01:06:27Ja.
01:06:28Und die Harnelöwe ist da eingeschickt.
01:06:34Nur mal angenommen.
01:06:36Henna Beermann hätte sich vor 30 Jahren seiner ersten Ehefrau entledigt.
01:06:40Warum?
01:06:40Nun im Vorsatz oder im Affekt.
01:06:43Das spielt im Moment keine Rolle.
01:06:44Also.
01:06:45Er lässt die Leiche verschwinden, aber seine Kinder bekommen alles mit.
01:06:48Und werden jetzt von dem bestrengen Vater dazu verdonnert, den Mund zu halten.
01:06:51Die ganze Geschichte zu vergessen, anstattdessen an die Amerika-Legende zu glauben.
01:06:56Hanne Beermann verdrängt ganz genauso wie ihr Bruder das traumatische Ereignis.
01:07:00Aber sie zerbricht fast daran.
01:07:02Und schließlich landet sie mit einer schweren Persönlichkeitsstörung hier bei Ihnen in der...
01:07:06Hier bei Ihnen.
01:07:08Für jemanden, der sonst nur an totem Gewebe herumschnippelt, haben Sie eine lebhafte Fantasie-Börner.
01:07:12Ja.
01:07:13Und jetzt stellen wir mal die Kuh über den Eimer.
01:07:17Wäre es denn nicht denkbar, dass die Konfrontationen mit der damaligen Situation, also dem Ort des Geschehens und so weiter,
01:07:22bei Hanne Beermann eine Art Befreiung bewirken, die Blockade auflösen könnte?
01:07:26Ich weiß, worauf Sie hinaus wollen. Wir haben das auch schon diskutiert.
01:07:29Aber meine Patientin ist noch nicht so weit.
01:07:31Ihre Patientin wird sie ja vielleicht nicht mehr lange sein.
01:07:36Jedenfalls nicht, wenn es nach Hannes Vater geht.
01:07:39Börner, selbst wenn ich wollte, sie ist gar nicht da.
01:07:42Sie hat bis morgen Urlaub.
01:07:49Wohin fährt sie denn immer so im Urlaub?
01:07:52Das werde ich Ihnen nicht sagen.
01:07:56Zu Ihrem Prinzen?
01:08:01Könnte die Tatwaffe gewesen sein. Größe und Gewicht kommen hin.
01:08:27Ich habe allerdings wenig Hoffnung, dass die DNA-Analyse noch irgendwas bringen wird.
01:08:31Ohne Hoffnung wäre ich hier verloren.
01:08:33Ach, apropos. Ist der Herr Professor gar nicht da?
01:08:35Gott sei Dank. Ich bin ganz froh, dass ich mal meine Ruhe habe.
01:08:39Schönen Feierabend, Herr Kommissar.
01:08:41Schönen Bärs, Frau Haller.
01:08:47Ja, Thiel?
01:08:49Ach, Herr Professor. Ich hatte ja ein bisschen die Hoffnung, dass ich mit Ihnen nach Hause fahren könnte.
01:08:54Was? Wo sind Sie?
01:08:55Sind Sie wahnsinnig geworden?
01:08:58Wieso regen Sie sich so oft?
01:09:01Ach, Papa la Papa aus Friedensburg.
01:09:03Ist ja schließlich das Haus Ihrer Eltern.
01:09:06Ja, nein, nein, nein, nein, nein, nein.
01:09:08Überhaupt nicht. Ich dachte nur, es interessiert Sie vielleicht.
01:09:11Nichts für ungut. Entschuldigen Sie bitte.
01:09:12Komm, wir sind doch bei dir.
01:09:21Komm, Nadja.
01:09:23Aber ist gar niemand zu Hause.
01:09:24Komm, wir gehen wieder.
01:09:25Ach, das ist doch gut, dass keiner zu Hause ist.
01:09:26Na gut. Aber nur für Wolfram.
01:09:46Hey, was ist denn los?
01:10:13Nix.
01:10:15Nix.
01:10:17Nur sag schon.
01:10:19Du kaufst doch wieder Fingernägel.
01:10:22Na, Papa, du weißt doch, dass ich über berufliche Dinge nicht mit dir reden darf.
01:10:26Ach, du komm schon.
01:10:27So lange her.
01:10:39Viel verändert hat sich hier nicht.
01:10:50Hanne?
01:10:54Wollen wir da mal hochgehen?
01:10:55Ich kann das nicht. Ich will zurück.
01:11:11Du bist, Hanne.
01:11:12Bitte.
01:11:13Bitte.
01:11:13Bitte.
01:11:25Das war früher Ihr Kinderzimmer?
01:11:41Ja.
01:11:42Aber es sieht ganz anders aus.
01:11:45Was ist denn eigentlich passiert damals in dieser Nacht, bevor Ihre Mutter fortging?
01:11:48Meine Eltern haben sich gestritten.
01:11:53Und am nächsten Tag war meine Mutter verschwunden.
01:11:56Für immer.
01:11:59Sie ist mit einem anderen Mann nach Amerika.
01:12:02Nach Amerika?
01:12:07Und wissen Sie wo genau?
01:12:09Ist ja ein großes Land.
01:12:12Haben Sie nie eine Postkarte bekommen oder einen Brief?
01:12:13Da habe ich doch alles schon der Frau Professor erzählt.
01:12:22Wo haben Ihre Eltern sich denn gestritten?
01:12:27Im Bad.
01:12:29Im Bad?
01:12:40Was haben Sie dann gemacht?
01:12:41Ich bin hingegangen.
01:13:09Wollt Sie mir das nicht zeigen?
01:13:09Mhm.
01:13:12Kommen Sie.
01:13:13Wir gehen jetzt alle gemeinsam nochmal dahin.
01:13:39Wartet mal.
01:13:48Was soll denn das werden?
01:13:52Sie ist gleich soweit.
01:13:53Sie schafft das.
01:13:54Wir sehen, was passiert, wenn das in die Hose geht.
01:13:59Jetzt ist sie zu spät.
01:14:00Wir sehen, was passiert, wenn das in der Badewanne war.
01:14:18Und da war Wasser und hat geweint.
01:14:27Und Papa stand da und hat geschrien.
01:14:38Und Mama hat geweint.
01:14:40Und dann hat er mich angeschrien und hat gesagt, ich soll hier raus.
01:14:51Ich soll hier verschwinden.
01:14:53Und dann bin ich raus und bin zurück zu Wolfram.
01:15:00Jetzt?
01:15:24Hanna?
01:15:31Was ist dann passiert?
01:15:36Ich kann mich nicht erinnern!
01:15:41Hanna?
01:15:44Versuch doch, dich zu erinnern!
01:15:58Aber ich weiß nicht mehr!
01:16:03Weißt du, wir saßen hier!
01:16:08Wo ist Wolfi? Warum hilft er mir nicht?
01:16:14Sie müssen sich selbst helfen, Hanna!
01:16:18Sie müssen sich erinnern!
01:16:30Das ist Papa, oder?
01:16:33Das ist doch Papa!
01:16:36Guten Abend, Herr Bermann!
01:16:38Wie kommen Sie in mein Haus?
01:16:41Was geht hier vor?
01:16:43Bleiben Sie ganz ruhig!
01:16:44Ich kann Ihnen alles erklären!
01:16:46Bitte flassen Sie mein Haus!
01:16:47Wer ist denn da oben?
01:16:49Schon niemand hat was gesagt!
01:16:50Hörst du!
01:16:51Meine Tochter geht jemand her!
01:16:53Das ist mein Haus!
01:16:54Lassen Sie mich hier!
01:16:55Gehen Sie mich hier!
01:16:57Du brauchst jetzt keine Angst mehr haben!
01:17:09Wenn du lügst, wasch ich deinen Mann mit Seifeld um!
01:17:13Gehen Sie mal!
01:17:14Gehen Sie mal los!
01:17:15Rainer!
01:17:16Es hat aufgehört zu schreien!
01:17:18Jetzt ist ganz leise!
01:17:20Angst!
01:17:21Wir müssen ganz leise sein!
01:17:26Mama schläft!
01:17:28Mama schläft!
01:17:30Wo?
01:17:31Sie hat sich meinem Handtuch zugedeckt!
01:17:41Und Ihr Vater, was macht der?
01:17:43Er packt Koffer!
01:17:47Und Mama schläft ganz fest!
01:17:53Was glauben Sie eigentlich, was die Aussage dieser Frau wert ist?
01:17:55Hm?
01:17:56Er hat die letzten zehn Jahre in einer Irrenanstalt verbracht!
01:17:58Erklären Sie mir lieber mal, wie Sie das wieder hinbiegen wollen!
01:18:01Indem wir Henna Beermann überführen!
01:18:03Ganz genau!
01:18:04Wir brauchen einen Durchsuchungsbefehl für...
01:18:06Sternen Sie mich nicht so an!
01:18:07Ich kann rauchen, wo und wann ich will!
01:18:09Ich bin nämlich erwachsen im Gegensatz zu Ihnen beiden!
01:18:14Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ich Ihnen angesichts Ihrer gesammelten Rechtsübertretung
01:18:18auch noch einen Durchsuchungsbefehl hinterher schmeißen werde!
01:18:20Ich muss mit Ihnen sprechen!
01:18:21Jetzt nicht!
01:18:22Verdammt noch mal!
01:18:23Der Mann hat vermutlich zwei Morde auf dem Gewissen!
01:18:25Ja!
01:18:26Sie sagt es!
01:18:27Vermutlich!
01:18:28Jetzt nicht!
01:18:29Sein Anwalt sitzt seit heute morgen in meinem Büro und macht mir die Hölle heiß!
01:18:32Mein Gott!
01:18:33Bringen Sie mir Beweise und Sie kriegen, was Sie wollen!
01:18:35Und Sie, Sie!
01:18:36Sie können sich auf eine Klage wegen Hausfriedensbruch vorbereiten und merken Sie nicht,
01:18:39dass Sie stören!
01:18:40Es geht um Hannem Beermann!
01:18:41Was ist hier eigentlich los?!
01:18:43Hannem Beermann ist aus der Klinik verschwunden!
01:18:48Ja!
01:18:49Ja, ich hab Sie verstanden, Frau Professor Versager!
01:18:53Mea culpa!
01:18:54Mea maxima culpa!
01:18:55Aber ich kann Ihnen versichern, dass wir hier alles Menschenmögliche unternehmen,
01:18:57um Ihre Patientin wohlbehalten wiederzufinden!
01:18:59Biermann!
01:19:00Ganz genau!
01:19:01Ja und die ist extrem suizidgefährdet!
01:19:02Ja!
01:19:03Ja!
01:19:04Ja!
01:19:05Ja!
01:19:06Ja!
01:19:07Die ist extrem suizidgefährdet!
01:19:08Ja!
01:19:09Ja!
01:19:10Ja!
01:19:11Ja, die andere Zentrale wird hier eine Staufenbeinstraße sein!
01:19:12Ja!
01:19:13Das ist genau das!
01:19:14Ja!
01:19:15Wenn ich meine Muttermeisterangst habe, Frau Kollega,
01:19:20Deswegen muss man ja nicht gleich den Teufel an die Wand machen!
01:19:22Und wir brauchen zwei Mannschaften!
01:19:23Ja!
01:19:24Würdest Sie bitte so nett sein?
01:19:25Nein, ich muss sie wirklich besser her nicht!
01:19:26Nein, möchte Sie denn den Herrn Hauptkommissar haben?
01:19:27Nein, ich weiß, ich weiß noch nicht, ich stanzier zurück!
01:19:29Aufblick!
01:19:30Herr Tiel!
01:19:31Herr Tiel!
01:19:32Ja, die Hundestapel wäre natürlich großartig!
01:19:33Herr Tiel!
01:19:34Äh, nee, jetzt nicht!
01:19:35Jetzt nicht!
01:19:36Äh, kleinen Moment mal!
01:19:38Äh...
01:19:39Na, der Stab, der ist mit dem Fachsubero-Büro-Prüsser!
01:19:41Ja, mach ich gerade, aber das dauert!
01:19:42Ich werde Sie mal ausrichten.
01:19:44Gut, Frau Prof. Schaffenhagen.
01:19:45Ah, ich schaue gut.
01:19:48Ja, könnten Sie uns wunderbar dafür stellen?
01:19:51Könnten Sie das drüben bei einer Dächte abgeben?
01:19:55Super. Okay, danke, Hattie.
01:19:58Danke, Hattie.
01:19:59Könnte irgendjemand die Fotos aus der Klinik holen?
01:20:05Wir haben hier Mitbringsel untersucht und tatsächlich Spuren gefunden.
01:20:09Haare. Vermutlich von einem Nasetier.
01:20:11Ja, von einem Kanickel.
01:20:12Außerdem haben wir menschliche Hautpartikel gefunden.
01:20:15Die deren Analyse ist eindeutig. Sie stammen von Wolfram Bermann.
01:20:19Das ist so wunderbar.
01:20:22Das ist so wunderbar.
01:20:24Das ist so wunderbar.
01:20:27Wo ist ein Bulle?
01:20:28Keine Ahnung.
01:20:33Was ist denn jetzt los?
01:20:34Was machst du da?
01:21:00Ich grabe.
01:21:05Wieso bist du nicht in der Klinik?
01:21:07Du darfst hier nicht sein.
01:21:13Du hast mir nichts mehr zu sagen.
01:21:14Hör auf damit, ja?
01:21:20Ich verbitte dir das, du.
01:21:21Hör auf damit.
01:21:21Du hast meine Mama hier vergraben.
01:21:23Deine Mutter hat uns verlassen.
01:21:24Du bist ja nicht richtig im Kopf, du.
01:21:26Du hast meine Mutter umgebracht.
01:21:33Du hast meine Mutter umgebracht.
01:21:35Hör doch auf mit diesen albernen Spielen.
01:21:49Du hast meine Mutter umgebracht.
01:21:50Du hast meine Mutter umgebracht.
01:22:20Ermann!
01:22:22Hör auf!
01:22:24Hör auf den Rücken!
01:22:29Hör auf den Rücken!
01:22:32Hör auf den Rücken!
01:22:37Komm, Sie raus!
01:22:40Jetzt helft er mir graben, oder?
01:22:46Bring sie mit sich.
01:22:47Bring sie sie rein.
01:22:48Oh, nein.
01:23:18Ich glaube, sie haben schon wieder was gut bei mir.
01:23:48Wie kann man hier leben, wenn man weiß, dass die tote Frau im Garten liegt?
01:24:07Keine Ahnung.
01:24:10Was wird jetzt eigentlich aus Siegfried, dem deutschen Rammler?
01:24:15Sie sind geschmacklos.
01:24:45Das wird bestimmt seine erste Frau gewesen sein.
01:25:04Hm.
01:25:07Wieso eigentlich geschmacklos?
01:25:14Schön mit Thymian, Knoblauch, Speckbohnen.
01:25:29Wieso eigentlich geschmacklos, hm?
01:25:33Schön mit Thymian, Knoblauch, Speckbohnen.
01:25:36Speckbohnen.
01:25:38Schön mit Thymian, Knoblauch, Speckbohnen.
01:25:41Schön mit Thymian.
01:25:43Schön mit Thymian.
01:25:46Schön mit Thymian.
01:25:50Schön mit Thymian.
01:25:55Musik
01:26:25Musik
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