00:00J.D. Vance, der neue Vizepräsident unter Trump, sorgt mit seiner Sprache für Aufsehen und für
00:11Unruhe. Seine Rhetorik spaltet die ohnehin schon angespannte US-Gesellschaft weiter. Von
00:17einem Vizepräsidenten wird eigentlich erwartet, dass er Brücken baut und sich klar gegen
00:22Ungerechtigkeiten positioniert. Doch Vance setzt gezielt auf rechtes Vokabular und Pathos,
00:27um Feindbilder zu schaffen. Besonders auffällig. Immer wieder richtet er seine Angriffe gegen
00:33marginalisierte Gruppen, Demokraten oder Journalisten. Kritik wird abgewertet, Andersdenkende werden als
00:39Lügner bezeichnet. Mit Begriffen wie extreme Linke schürt er Misstrauen und grenzt aus. Das gefährdet
00:47demokratische Werte wie Vielfalt und Gleichheit. Seine Worte machen radikale Positionen salonfähig
00:52und können so auch Gewalt begünstigen. In den sozialen Netzwerken ist Hate Speech längst
00:58Alltag. Die Debatte verschiebt sich. Konstruktive Kritik geht verloren. So trägt Vance dazu bei,
01:05dass die Spaltung in den USA weiter voranschreitet.
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