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  • vor 4 Monaten
Der fliegende Ferdinand 3

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00:00In unserem Städtchen geschehen unerhörte Dinge.
00:00:26Ferdinand Tränkel und seine kleinen Freunde können fliegen
00:00:29und sie verwandeln sich in erwachsene Menschen.
00:00:32Das haben sie einigen Blumen aus einem geheimnisvollen Meteoriten zu verdanken,
00:00:35der Ferdinand mal kurz verschluckt hatte.
00:00:38Auch der junge Lehrer Philipp wird in den blauen Stein hineingesogen
00:00:41und bringt Samen mit Zauberkraft mit heraus, die es schaffen werden.
00:00:45Davon ist er wenigstens überzeugt,
00:00:47dass alle Menschen gesund, stark, gescheit, kurzum glücklich sein werden.
00:00:51Der Wunsch des sympathischen Pädagogen geht leider nicht in Erfüllung.
00:00:54Der Friseur Blecher stiehlt die Samen und benutzt die daraus erblühenden Blumen
00:00:59egoistisch für sich und seine Familie.
00:01:02So verwandelt sich sein Sohn Oskar, der dümmste Schüler der Klasse,
00:01:05über Macht in einen genialen Wissenschaftler.
00:01:08Und der Friseur selbst wird gar ein Wunderdoktor,
00:01:11der durch seine unglaublichen Fähigkeiten das ganze Städtchen in Erstaunen versetzt.
00:01:16Dem Lehrer Philipp und den Kindern ist sofort klar, wer die Blumen gestohlen hat.
00:01:20Aber sie wissen nicht, wie sie sie zurückbekommen sollen.
00:01:22Ferdinand und seine Freunde wollen etwas unternehmen.
00:01:25Doch da zeigt sich, dass Philipp plötzlich kein Interesse mehr für ihren Plan hat.
00:01:29Er hatte Oskar Nachhilfestunden gegeben
00:01:32und jetzt werden seine pädagogischen Fähigkeiten bewundert.
00:01:35Er, der Lehrer Philipp, soll einen Dummkopf in ein Genie verwandelt haben.
00:01:39Philipp hofft auf eine steile Karriere.
00:01:41Susanne und die Kinder aber wenden sich enttäuscht von ihm ab.
00:01:44Musik
00:01:46Auf dem Weg zur Schule passiert die Kinder, die Kinder aber auch nicht.
00:02:14Ferdinand Tränkel eine unglaubliche Sache. Er wird von einem Meteoriten geschluckt und kommt
00:02:19plötzlich auf den Planeten der Blumen. In die Schule kommt er natürlich zu spät. Seine Lehrerin
00:02:26glaubt seine Entschuldigung nicht und bittet seinen Vater in die Schule. Ferdinand hat jedoch von dem
00:02:31Planeten zwei Blumen mitgebracht. Wenn er an der einen riecht, kann er fliegen, wenn er an der
00:02:35anderen riecht, wird er erwachsen. Ferdinand Tränkel und seine kleinen Freunde können fliegen und sie
00:02:41verwandeln sich in erwachsene Menschen. Das haben sie einigen Blumen aus einem geheimnisvollen
00:02:45Meteoriten zu verdanken, der Ferdinand mal kurz verschluckt hatte. Auch der junge Lehrer Philipp
00:02:51wird in den blauen Stein hineingesogen und bringt Samen mit Zauberkraft mit heraus, die es schaffen
00:02:56werden. Davon ist er wenigstens überzeugt, dass alle Menschen gesund, stark, gescheit, kurzum
00:03:01glücklich sein werden. Der Wunsch des sympathischen Pädagogen geht leider nicht in Erfüllung. Der
00:03:06Friseur Blecher stiehlt die Samen und benutzt die daraus erblühenden Blumen egoistisch für sich
00:03:12und seine Familie. So verwandelt sich sein Sohn Oskar, der dümmste Schüler der Klasse, übermacht
00:03:17in einen genialen Wissenschaftler. Und der Friseur selbst wird gar ein Wunderdoktor, der durch seine
00:03:23unglaublichen Fähigkeiten das ganze Städtchen in Erstaunen versetzt. Dem Lehrer Philipp und den
00:03:28Kindern ist sofort klar, wer die Blumen gestohlen hat. Aber sie wissen nicht, wie sie sie zurückbekommen
00:03:33sollen. Ferdinand und seine Freunde wollen etwas unternehmen. Doch da zeigt sich, dass
00:03:37Philipp plötzlich kein Interesse mehr für ihren Plan hat. Er hatte Oskar Nachhilfestunden gegeben
00:03:43und jetzt werden seine pädagogischen Fähigkeiten bewundert. Er, der Lehrer Philipp, soll einen
00:03:47Dummkopf in ein Genie verwandelt haben. Philipp hofft auf eine steile Karriere. Susanne und die
00:03:53Kinder aber wenden sich enttäuscht von ihm ab.
00:04:05Du kennst mich nicht, aber mein Name ist Edward Blum. Und ich liebe dich.
00:04:11Ich habe drei Jahre gearbeitet, um zu erfahren, wer du bist. Ich wurde niedergeschossen, gestochen,
00:04:19getrampelt. Ich habe mir zweimal die Rippen gebrochen. Aber das war es alles wert, dich nur
00:04:23hier und jetzt zu sehen und endlich mit dir reden zu können. Weil es mir vorherbestimmt ist,
00:04:29dich zu heiraten. Seit unserer Begegnung im Zirkus weiß ich das und jetzt weiß ich es mehr
00:04:34denn je. Tut mir leid. Du brauchst dich nicht bei mir zu entschuldigen. Ich bin heute der
00:04:42glücklichste Mensch auf der Welt. Nein, mir tut es leid, weil ich schon verlobt bin. Übrigens
00:04:49muss ich dir widersprechen. Natürlich kenne ich dich. Wenn auch nur von Erzählungen. Edward Blum aus
00:04:56Ashton. Du musst wissen, mein Verlobter kommt nämlich auch aus Ashton. Don Price. Er ist ein paar Jahre
00:05:03älter als du. Sandra Templeton! Ich liebe dich und ich werde dich heiraten! Du kennst mich nicht,
00:05:12aber mein Name ist Edward Blum. Und ich liebe dich. Ich habe drei Jahre gearbeitet, um zu erfahren,
00:05:21wer du bist. Ich wurde niedergeschossen, gestochen, getrampelt. Ich habe mir zweimal die Rippen
00:05:25gebrochen. Aber das war es alles wert, dich nur hier und jetzt zu sehen und endlich mit dir reden zu
00:05:31können. Weil es mir vorherbestimmt ist, dich zu heiraten. Seit unserer Begegnung im Zirkus
00:05:37weiß ich das und jetzt weiß ich es mehr denn je. Tut mir leid. Du brauchst dich nicht bei mir zu
00:05:45entschuldigen. Ich bin heute der glücklichste Mensch auf der Welt. Nein, mir tut es leid,
00:05:49weil ich schon verlobt bin. Oh. Übrigens muss ich dir widersprechen. Natürlich kenne
00:06:00ich dich. Wenn auch nur von Erzählungen. Edward Blum aus Ashton. Du musst wissen, mein Verlobter
00:06:08kommt nämlich auch aus Ashton. Don Price.
00:06:15Ferdinand Dränkel
00:06:45und später der junge Lehrer Philipp kommen durch einen geheimnisvollen Meteoriten in
00:06:50den Besitz kostbarer Blumen, deren Zauberkraft der gesamten Menschheit Freude, Gesundheit,
00:06:56Weisheit und Glück bringen kann. Der egoistische Friseur Blecher stiehlt aber die Blumen und
00:07:02verhilft mit ihnen seinem Sohn zu einer unglaublich steilen Karriere in der Kleinstadt, in der sie
00:07:06wohnen. Der neunjährige Oskar, noch gestern der dümmste Schüler der ganzen Schule, wird
00:07:11über Nacht Direktor eines wissenschaftlichen Instituts. Der sympathische Lehrer Philipp,
00:07:17der scheinbar an Oskars steilem Aufstieg beteiligt war, gerät deswegen mit den Kindern
00:07:21und seiner Freundin Susanne in Streit und trennt sich von ihnen. Susanne kann ihm nicht verzeihen.
00:07:27Dann aber entschließt sich Philipp dem treibender Blecher sein Ende zu machen und wählt den geeigneten
00:07:32Augenblick, um sie öffentlich vor der ganzen Stadt als Diebe und Betrüger zu brandmarken.
00:07:36Das hilft ihm zwar, Susannes Liebe zurückzugewinnen und die verlorene Freundschaft Ferdinands und
00:07:41seiner Freunde, aber aus der Schule wird er erbarmungslos hinausgeworfen. Zur gleichen Zeit
00:07:48versuchen Ferdinand und seine Freunde schon zum zweiten Mal, dem Friseur die Blumen abzunehmen.
00:07:52Sie werden jedoch ertappt. Der neue Chef des Instituts, Oskar, nimmt an, dass Ferdinands
00:07:57Vater der wirkliche Täter sei, denn Ferdinand hatte sich durch den Duft der Blumen perfekt verwandelt.
00:08:01Und daher kündigt Oskar, Herrn Trenkel und seine Familie die Dienstwohnung im Institut.
00:08:17Sie, Sie sind drin!
00:08:20So, jetzt nehme ich einen Schug.
00:08:23Sie wissen schon, dass Sie das kaputt machen mit Ihren Löchern.
00:08:28Moment mal, Moment.
00:08:31Was haben Sie denn da für ein Ding?
00:08:35Wer hat das dazu?
00:08:36Zeigen Sie mal.
00:08:41Oh, sehen Sie, jetzt ist das Ding offen.
00:08:45Und ich flage mich damit ab.
00:08:47Eine so lange Zeit.
00:08:48Da werde ich doch verrückt.
00:08:50Ja, das bist du schon.
00:08:51Was sagen Sie da?
00:08:53Berti!
00:08:54Was ist?
00:08:55Ähm, Oskar ist weggelaufen.
00:08:58So.
00:09:01Daran ist nur seine Krankheit schuld.
00:09:14Sie hat das Gehirn, die Mandeln und die Speicheldrüse angegriffen.
00:09:18Jetzt müssen wir ihn unter allen Umständen fangen.
00:09:21Sonst ist der Nobelpreis verloren.
00:09:23Dort ist er.
00:09:23Dort, Leute!
00:09:38Wer spinnt denn alle?
00:09:40Fui, was war denn das her?
00:09:45Das stinkt ja auch noch.
00:09:46Oskar!
00:09:47Wenn du erlaubst, dass ich jetzt zu dir komme, kriegst du eine 5-Kilo-Kiste mit lauter Lutschern.
00:09:53Ich will 10 Kilo.
00:09:54Also gut, du kriegst 2 Kisten.
00:10:01Ich habe gesagt 10 Kilo.
00:10:03Na gut, du bekommst 2 Kisten zu je 5 Kilo.
00:10:085 und 5 ist 10.
00:10:105 und 5 ist 10.
00:10:13Ach so.
00:10:14Na gut, also komm her.
00:10:15Ja.
00:10:16Ja.
00:10:24Endlich.
00:10:32Das ist unser Chef.
00:10:34Er weiß nicht, dass 2 mal 5 10 ist.
00:10:36Keine Aufregung.
00:10:37In Kürze ist alles wieder in Ordnung.
00:10:43Liebe Freunde, dank meines genialen Vaters bin ich wieder ganz gesund.
00:10:54Ich muss gestehen, dass es mir leid tut, dass ich die vorzeitige Abreise verschuldet habe von Professor Olsson.
00:11:00Na also.
00:11:04Es war alles umsonst.
00:11:06Hm.
00:11:08Als alle eingesperrt waren bei den Blechers, hätten wir die Leute hinführen sollen.
00:11:13Und vor denen den Tresor öffnen sollen.
00:11:15Hm.
00:11:16Das haben wir uns entgehen lassen.
00:11:19Wir werden uns über alles noch sehr ausführlich Gedanken machen müssen.
00:11:22So, und jetzt, wenn Sie es erlauben, würde ich auch gerne ein wenig fliegen.
00:11:27Es ist Ihnen noch recht, ja?
00:11:36Sollen wir Ihnen überhaupt was sagen von unserem Plan?
00:11:39Ich glaube, das hat keinen Sinn.
00:11:41Schau.
00:11:41Also, das ist irgendwie ein ungemein erhebendes Gefühl.
00:11:58Ist er nicht ein wenig kindisch?
00:12:00Das gefällt mir gerade an ihm.
00:12:01Wollen Sie mir etwa vorwerfen, dass ich krank war?
00:12:08Halten Sie das nicht für ziemlich grausam?
00:12:10In Mitleidenschaft gezogen waren die Speicheldrüse, die Mandeln, das Gehirn und auch die Därme.
00:12:16Und könnte diese Krankheit nicht wiederkehren?
00:12:18Ausgeschlossen.
00:12:19Eine zweite Blamage würde ich nicht überlegen.
00:12:21Ich gebe ihm jetzt zur Vorbeugung Seifenflocken.
00:12:22Na gut, denn Sie wissen ja, ein Nobelpreis in unserer Stadt ist eine verlockende Vorstellung.
00:12:28Und ich werde alles dafür unternehmen.
00:12:32Herr Linde?
00:12:33Ja, bitte, Herr Wagner.
00:12:35Bestellen Sie eine Flugkarte.
00:12:37Ich notiere.
00:12:38Das war nur eine vorübergehende Indisposition unseres kleinen Genis.
00:12:57Ich hoffe sehr, dass Sie sich noch einmal persönlich zu uns...
00:13:00Ausgeschlossen.
00:13:02Absolut ausgeschlossen.
00:13:04Mein lieber Freund, ich bin wirklich äußerst tolerant.
00:13:06Und jeder hat das Recht, überraschend krank zu werden.
00:13:10Aber es steht unumstößlich fest, ich gehe da nicht mehr hin.
00:13:13Aber die wissenschaftlichen Erfolge, diese Jungen...
00:13:15Nein, nein, nein.
00:13:16Aber ich würde gern hinfahren, Erik.
00:13:18Du weißt, ich sammle seit Jahren Material über Wunderkinder.
00:13:21Aber dein Herz.
00:13:22Sonst musst du dich immer schonen.
00:13:23Und jetzt?
00:13:24Dann reist eben Frau Dr. Eriksson mit mir.
00:13:27Na gut.
00:13:30Bitte sehr.
00:13:32Das heißt also, Sie kommen morgen.
00:13:34Großartig.
00:13:35Ich hoffe allerdings, dass diesmal alles klappen wird.
00:13:39Daran brauchen Sie nicht zu zweifeln, Herr Wagner.
00:13:42Bitte sehr.
00:13:44Was haben Sie sich denn da bestellt, Großvisier?
00:13:47Ach, wenn das nicht verdächtig aussieht...
00:13:50Das sind Würzelchen des Liu, Miu, Piu.
00:13:53Das ist ein Versuch mit etwas Neuem.
00:13:55Versuch?
00:13:56Sind wir denn Meerschweinchen?
00:13:58Ich weiß nicht, wenn dir danach übel wird.
00:14:03Ach ja, bevor ich es vergesse, Herr Wagner.
00:14:05Ich bitte Sie, mich zunächst zu entschuldigen bei Dr. Johansson.
00:14:08Ich werde mich verspäten.
00:14:10Meine ehemaligen Mitschüler haben mich eingeladen.
00:14:12Guten Appetit.
00:14:13Guten Appetit.
00:14:14Ich versichere euch hiermit, dass ich den Titel eines Ehrenschlössers der Klasse 4b mit Stolz und Zufriedenheit annehmen werde.
00:14:28Nimm bitte von uns treu, teurer Oskar, diese kleine...
00:14:32Aufmerksamkeit.
00:14:32Aufmerksamkeit, mit der wir dir zeigen wollen, wie lieb wir dich haben.
00:14:38Oh, hier.
00:14:41Seht ihr, das ist ein wirklich galanter junger Mann.
00:14:45Ich danke dir, Braunschweiger.
00:14:47Ich bin wirklich gerührt.
00:14:48Was wollen Sie, Krier?
00:15:03Was suchen Sie, Krier?
00:15:04Wer sind Sie?
00:15:05Oh!
00:15:18Tief einatmen.
00:15:26So.
00:15:28Jetzt müsste es geschehen.
00:15:31Nichts.
00:15:33Also wenn es eine Krankheit wäre, müsste es wirken.
00:15:37Was ist es denn dann?
00:15:38Das sage ich dir.
00:15:39Das kommt von diesem Gasthausessen, von diesen verfluchten kleinen Würzelchen.
00:15:43Und deine Mama hat dir gesagt, du sollst sie nicht essen.
00:15:46Was hast du jetzt davon?
00:15:47Und was jetzt?
00:15:49Was schon.
00:15:51Los, zieh das hier an.
00:15:54Es würde mich interessieren, ob er noch kindliche Gepflogenheiten hat.
00:15:57Ob er zum Beispiel noch spielt oder Indianerbücher liest.
00:16:01Naja, er besteht zum Beispiel auf der Anrede Großvisier.
00:16:05Das ist wirklich kindisch.
00:16:06Sehr kindisch sogar.
00:16:07Ist er sehr groß?
00:16:08Überhaupt nicht.
00:16:09Ungefähr so.
00:16:17Einen Augenblick bitte.
00:16:19Warten Sie.
00:16:21Wer sind Sie?
00:16:22Oskar.
00:16:23Welcher Oskar?
00:16:24Oskar Blecher.
00:16:25Chef dieses Instituts.
00:16:27Großvisier.
00:16:28Ich.
00:16:28Ich bin es tatsächlich.
00:16:32Ich habe was gegessen.
00:16:33Wahrscheinlich diese Würzelchen.
00:16:34Sie wissen ja.
00:16:36Wenn ich mich nicht irre, ist das Dr. Johansson.
00:16:40Herzlich willkommen.
00:16:41Bitte, Herr Doktor.
00:16:46Haben Sie nicht gesagt, es handele sich um ein Wunderkind?
00:16:49Sie haben gelogen.
00:16:50Ich bin doch ein Wunderkind.
00:16:52Ich werde es Ihnen beweisen.
00:16:56Oh, pardon.
00:17:03Also ich schwöre, ich bin Oskar Blecher.
00:17:06Ich zeige Ihnen meinen Schülerausweis.
00:17:08Hier bitte, reicht das?
00:17:11So, dass man sagen kann, Herr Doktor,
00:17:14dass unser komplexes Präparat
00:17:16im Wesentlichen den Menschen in jeder Beziehung vervollkommnet.
00:17:21Das klingt wie eine Utopie.
00:17:24Oh, ich habe einen Handschuh verloren.
00:17:29Dann kann ich den wegwerfen.
00:17:31Das ist eine Kleinigkeit.
00:17:32Wir besorgen Ihnen den anderen sofort.
00:17:33Ach ja?
00:17:33Vielen Dank.
00:17:34Verzeihen Sie.
00:17:36Sie haben sich das Wunderkind ausgedacht,
00:17:38um mich hierher zu locken.
00:17:39Aber ich muss gestehen, dass es mir nicht leid tut.
00:17:42Ich bin aber wirklich ein Wunderkind.
00:17:45Na gut, na gut, wenn Sie darauf bestehen.
00:17:47Aber wie sind Sie eigentlich zu so großartigen Ergebnissen gekommen?
00:17:51Ja, ja.
00:17:52Bitte sehr.
00:17:54Unter Ausnutzung der kinetischen Viskosität der Lösung G3B.
00:17:59Das ist aber ein riskantes Experiment.
00:18:01Frau Doktor, das ist Herr Kohlrausch.
00:18:03Er wird Ihren Handschuh finden.
00:18:05Guten Tag.
00:18:06Entschuldigen Sie bitte.
00:18:09Oh, der hechelt wie ein Hund.
00:18:11Besser als ein Hund.
00:18:12Was hat er denn im Gesicht?
00:18:14Das sind leider die unangenehmen Nebenwirkungen
00:18:17unseres Präparats, Herr Doktor.
00:18:20Bitte sehr.
00:18:20Das dort ist mein neunjähriger Sohn.
00:18:30Sehen Sie ihn sich gut an.
00:18:32So sieht man aus nach Ihren Versuchen mit den Gästen.
00:18:35Wie bitte ich?
00:18:36Sie haben gesagt, Sie machen Versuche mit Wurzeln.
00:18:38Ach ja, richtig.
00:18:40Also sehen Sie.
00:18:42Wir könnten ihm Speisesoda geben.
00:18:44Das würde vielleicht helfen.
00:18:44Ja, sicher.
00:18:45Ich sage Ihnen mal was.
00:18:46Ich lasse gleich hier in unserem Laden schließen.
00:18:48Ich werde Sie vor Gericht bringen.
00:18:50Ich werde die Presse informieren.
00:18:51Ich werde...
00:18:51Entschuldigen Sie, ist das der Bruder, Frau?
00:18:54Nein.
00:18:54Der Vater.
00:18:56Was denn?
00:18:56Der Vater ist jünger als sein Sohn?
00:18:58Nicht.
00:18:59Bitte, Herr Doktor, Sie dürfen sich nicht aufregen.
00:19:01Was ist denn das für ein Mensch, dieser Vater?
00:19:03Mein Mann ist Friseur.
00:19:04Also sowas hat die Welt noch nicht erlebt.
00:19:21Mami.
00:19:23Mami.
00:19:24Mami, jetzt bin ich wieder in Ordnung.
00:19:26Ja?
00:19:28Da fällt mir ein Stein vom Herzen.
00:19:30Bitte, Herr Wagner.
00:19:31Endlich.
00:19:32Jetzt fühle ich mich besser.
00:19:33Na also.
00:19:35Endlich können wir Ihnen den Großvisier in seiner wirklichen Gestalt vorstellen.
00:19:40Das ist Oskar Blecher.
00:19:41Das ist...
00:19:42Das ist...
00:19:43Was ist...
00:19:45Was?
00:19:45Die Pillen.
00:19:46Bitte.
00:19:47Bitte holen Sie sofort einen Krankenwagen.
00:19:49Ich kümmere mich um ihn.
00:19:50Wie fühlen Sie sich?
00:19:51Kein Friseur.
00:19:52Aber Herr Blecher ist sehr geschickt.
00:19:54Nein, nein, nein.
00:19:56Nein.
00:19:56Nein.
00:19:57Nein.
00:20:03Frau Kollegin, es tut mir leid, aber ich kann Ihnen nicht die geringste Hoffnung machen.
00:20:10Alle hinaus.
00:20:16Alle verlassen den Saal.
00:20:18Na los.
00:20:18Tsch, tsch, tsch.
00:20:19Dieser...
00:20:19Der Kerl ist schon wieder da.
00:20:21Ich bitte alle Anwesenden, den Saal zu verlassen.
00:20:24Also bitte, bitte.
00:20:26Sonst kann Herr Blecher nicht für den Erfolg seines Eingriffs garantiert.
00:20:29Also bitte, bitte.
00:20:30Sie auch.
00:20:30Meine Herren, meine Herren, wir werden Ihnen noch nicht diesem Wahnsinnig überlassen.
00:20:35Ich bitte Sie, Herr Kollege.
00:20:37Nein, nein, lassen Sie mich los.
00:20:39Ich bin für die Veranstaltung.
00:20:39Meine Herren, meine Herren.
00:20:40Sie muss da bleiben.
00:20:41Lassen Sie mich los.
00:20:42Ich will hier bleiben.
00:20:43Ich will hier bleiben.
00:20:52Gehen Sie weg.
00:20:53Gehen Sie weg.
00:20:55Gehen Sie weg.
00:20:56Gehen Sie weg.
00:20:58Gehen Sie weg.
00:20:59Haben Sie keine Angst.
00:21:00Ich leuchte Ihnen zuerst mit der Taschenlampe in die Nase und dann füllen wir Sie ein bisschen
00:21:04mit Colophonium auf.
00:21:06Das wird helfen.
00:21:07Zuerst verdecke ich Ihnen aber die Augen, damit es zu ja keiner Entzündung kommt.
00:21:11Ich meine die Binderhaut.
00:21:13So.
00:21:14Und jetzt entspannen Sie sich und riechen ein wenig.
00:21:22Er ist ein genialer Arzt.
00:21:24Leihen Sie mir mal die Taschenlampe.
00:21:26Vielen Dank.
00:21:27Bitte.
00:21:28Es geht Ihnen jetzt zwar besser, aber ich bringe Sie trotzdem ins Hotel.
00:21:35Bitte.
00:21:37Sagen Sie mal, wollen Sie vielleicht der neue Chef dieses Krankenhauses werden?
00:21:43Und ich empfehle, dass man das Colophonium und die Lampe für alle Krankenhäuser bestellt.
00:21:49Was ist?
00:21:50Ja gut.
00:21:51Aber Vorsicht.
00:21:52Es muss die Marke Helios sein.
00:21:56Helios.
00:21:57Sonst hat das Ganze keinen Sinn.
00:21:58Auf Wiedersehen.
00:21:59Wie fühlen Sie sich, Herr Doktor?
00:22:04Wie geht es Ihnen nach allem, was geschehen ist?
00:22:06Wollen Sie es sehen?
00:22:07Bitte.
00:22:07Aber Herr Doktor, Sie müssen Sie schonen.
00:22:23Ein stählernes Herz.
00:22:24Bravo!
00:22:25Was ist das?
00:22:28Oh.
00:22:28So habe ich Sie gefunden.
00:22:32Das ist sehr nett von Ihnen, Herr Kohlrausch.
00:22:35Also das ist unglaublich.
00:22:37Also wirklich, das ist großartig.
00:22:39Tut mir leid, dass ich kein Stück Zucker bei mir habe.
00:22:41Was das betrifft, tut es auch ein Trinkgeld, die Frau.
00:22:44Ah.
00:22:44Wissen Sie, anfänglich war ich voller Zweifel.
00:22:48Aber jetzt bin ich ganz begeistert.
00:22:50Von dem Institut, von Herrn Oskar, von Herrn Blecher, sogar von Herrn Kohlrausch.
00:22:54Das höre ich gern, verehrter Doktor.
00:22:56Doktor Johansson hat mich gebeten, dass ich Ihnen das zurückgebe und Ihnen nochmals seinen Dank ausdrücke.
00:23:03Danke.
00:23:04Und von unserem Oskar hat er nichts gesagt?
00:23:07Ruhe!
00:23:14Merti, Herr Dr. Johansson sagt zu seiner Kollegin, dass er nicht für den Nobelpreis vorschlagen will.
00:23:20Ja, und zwar für die Entdeckung neuer Heilmethoden.
00:23:24Das ist wunderbar.
00:23:27Das ist großartig.
00:23:29Quatsch nicht dazwischen.
00:23:30Gerade hat er gesagt, er ruft Professor Olson an, dass er herkommen soll.
00:23:33Das ist ja hervorragend.
00:23:35Hören Sie mal, Frau Blecher, sind Ihre Talente in dem Friseurladen nicht vergeudet?
00:23:41Ja, das ganze Zeug ist automatisch runtergespült worden.
00:23:44Dreimal den Stadtanzeiger.
00:23:46Herr Doktor, bitte.
00:23:48Danke.
00:23:51Lieber Herr Doktor.
00:23:53Guten Tag.
00:23:53Schön, dass wir ihn zufällig treffen.
00:23:54Wir wollten uns bei Ihnen für unseren Hund bedanken.
00:23:57Wie haben Sie das fertiggebracht?
00:23:58Ich habe ein bisschen experimentiert.
00:24:00Das ist jetzt ein ganz anderer Hund.
00:24:06Dieser Panicke tut jetzt, als würde er mich nicht kennen.
00:24:08Ja, wenn er dem jungen Blecher begegnen würde, würde er sich überschlagen.
00:24:12Zweimal den Stadtanzeiger.
00:24:14Heute wird er gleich mehrfach verlangt.
00:24:24Das hier.
00:24:25Hört ihr das an?
00:24:27Gestern um 19.35 Uhr sagte Bankdirektor Naumann zu seiner Frau,
00:24:30wenn dieser Friseur Blecher wirklich den Nobelpreis bekommt, fresse ich unsere Fußmatte.
00:24:36Gut, was?
00:24:39Ich möchte nur wissen, woher dieser Neuwirt seine Nachrichten hat.
00:24:43Neuwirt?
00:24:44Du weißt nicht, wer die Zeitung leitet.
00:24:57Schon gut.
00:24:58Frau Blecher, guten Tag.
00:25:01Guten Tag.
00:25:02Wie fühlen Sie sich so in Ihrer neuen Funktion?
00:25:04Na ja.
00:25:06Ich glaube, dass es eine gute Idee war.
00:25:08Die Nachrichten sind jetzt viel interessanter geworden.
00:25:16Guten Tag, Herr Blecher.
00:25:18Guten Tag.
00:25:18Was wollen Sie denn?
00:25:19Ich glaube, dass ich eine Grippe bekomme.
00:25:21Und daher wollte ich Sie bitten, ob Sie vielleicht die Freundlichkeit geben.
00:25:25Guten Tag.
00:25:29Guten Tag, Herr Professor.
00:25:30Könnten Sie Herrn Blecher diese Melone verkaufen, wenn er eine verlangt?
00:25:33Da kommt er schon.
00:25:36Ihr habt doch irgendwas vor.
00:25:38Aha.
00:25:39Haben wir.
00:25:40Und wir wären sehr froh, wenn es diesmal klappen würde.
00:25:44Ich bin doch kein Spielverderber.
00:25:49Na.
00:25:50Ah, Herr Blecher.
00:25:52So wie immer.
00:25:53Eine vor dem Schlafen.
00:25:55Na, ich habe da eine außergewöhnlich gute.
00:25:58Was glotzt dir denn so oft?
00:26:16Ach, armer Oskar.
00:26:18Ist er wieder bis tief in die Nacht hinein im Institut?
00:26:21Na ja, Sie machen diese Tablette fertig.
00:26:23Ja, schon, aber jeden Tag bis in die Nacht.
00:26:27Er darf sich nicht überanstrengen.
00:26:29Vergiss nicht, dass er im Wachstum ist.
00:26:31Am liebsten würde ich überhaupt nicht ausgehen.
00:26:40Ich würde mir ein ordentliches Stück Melone nehmen.
00:26:43Na ja, aber wenn wir von Herrn Wagner eingeladen sind, Berti.
00:26:47Herr Wagner.
00:26:48Gib her.
00:26:49Gib her.
00:26:49Ich will Ihnen das.
00:26:50Stell dir nur vor, diese Lehrerin, Frau Knobloch, halt doch still.
00:26:55Verlangt, dass ich Ihre Grippe kuriere.
00:26:57Nach den vielen Fünfen, die sie dem Jungen gegeben hat.
00:27:00Ja, ich habe sie auch glatt abfahren lassen.
00:27:02Ist da nicht irgendwas?
00:27:07Was stinkt?
00:27:15Ah, es brennt!
00:27:17Da drin sind die Blumen.
00:27:31Versteck sie schnell im Magen.
00:27:37Berti, vergiss die Wintermäntel.
00:27:40Schnell einsteigen.
00:27:43Los, schnell!
00:27:43Da sind sie.
00:27:46Komm, wir riechen alle dran.
00:27:50Fahr los und pass auf, dass du keinen Unfall machst.
00:27:55Was ist?
00:27:55Warte, warte!
00:27:56Was ist?
00:27:56Warte!
00:27:57Wieso?
00:27:57Da hat jemand ganz in der Nähe gesagt, die Blume der Intelligenz fehlt.
00:28:01Warte, wasche!
00:28:02Und ein zweiter sagt...
00:28:04Was?
00:28:04Also schnell ins Institut.
00:28:05Die hat Oskar.
00:28:07Komm mit, komm mit!
00:28:08Was ist?
00:28:09Komm mit!
00:28:13Halt!
00:28:14Halt!
00:28:14Halt!
00:28:15Berti, warte!
00:28:16Berti, was soll ich denn machen?
00:28:19Ruf die Feuerwehr an!
00:28:23Und fang schon mal an, selber zu löschen!
00:28:25Ruf...
00:28:25Ruf die Feuerwehr an!
00:28:26Allergiss!
00:28:26Töne vorne!
00:28:32Ruf die Feuerwehr an!
00:28:34Hilfe, Hilfe! Lass dich los!
00:29:00Hilfe, Hilfe, Hilfe! Ich kann sie nicht finden. Lass dich los!
00:29:10Ich bin ganz fest. Da kommt er nicht mehr weg.
00:29:14Hilfe, hilf nicht den Kröner! Hilfe, Hilfe, Hilfe!
00:29:20Da ist sie, da ist die Blume.
00:29:23Hört nicht den Kröner!
00:29:28Was geht auch? Hier, was ist deine?
00:29:32Befreut mich!
00:29:34Los, schnell weg!
00:29:36Hilfe, Hilfe, Hilfe!
00:29:42Hilfe, Hilfe!
00:29:44Da ist was passiert!
00:29:46Wo denn?
00:29:48Guten Tag!
00:29:50Dort sind sie! Alle wieder nach!
00:30:00Und jetzt?
00:30:02Los, schnell!
00:30:04Na rein!
00:30:06Was ist das?
00:30:08Ja, das Eindruck, wir stehen da!
00:30:10Na, was wir sehen uns jetzt an!
00:30:12La da, da immer wieder nach!
00:30:13Na, wo...
00:30:26ưởi!
00:30:28D!'
00:30:29Musik
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00:31:25Musik
00:31:27Fünf Sonntage ist es nun her, dass der Meteorit mit den Zauberblumen vom Himmel fiel.
00:31:48Sie werden unglücklicherweise die Beute des Friseurs Blecher, der sie zu einer unglaublichen
00:31:52Karriere seiner ganzen Familie missbraucht.
00:31:54Er selbst wird Chef des Krankenhauses, seine Frau, Chefredakteurin der Lokalzeitung und
00:31:59ihr Sohn Oskar, der größte Dummkopf der ganzen Klasse, wird Leiter des Wissenschaftlichen
00:32:04Instituts und soll nun sogar den Nobelpreis bekommen.
00:32:08Der Lehrer Philipp und Ferdinand Trenkel mit seinen Freunden wollen sich nicht damit abfinden,
00:32:12dass die Zauberblumen, die der ganzen Menschheit dienen sollten, von drei Egoisten missbraucht
00:32:17werden.
00:32:18Und endlich gelingt es den Kindern, eine lang vorbereitete Aktion zu starten.
00:32:22Sie erobern die Blumen, die übernatürliche Kraft verleihen und fliegen ins Institut,
00:32:27wo sie ihren ehemaligen Mitschüler überwältigen.
00:32:31Mit der Beute fliehen sie in die Kellerräume des Gebäudes, wo sie sich verstecken wollen.
00:32:35Da ist kein Schlüssel, ich muss die Tür festhalten.
00:32:46Los, mach das Gitter weg.
00:32:51Schnell!
00:32:54So, das müsste gehen.
00:32:55Ich helfe mir.
00:33:14Warte, ich helfe dir.
00:33:16Ja, ich schaff's nicht.
00:33:17Um Gottes Willen, die Ziege.
00:33:27Sie frisst die Blumen.
00:33:29Das ist das Ende.
00:33:31Jetzt!
00:33:33Sie geht nicht auf.
00:33:35Nochmal, nochmal.
00:33:36Mit einem größeren Anlauf.
00:33:37Es sind aber Kinder drin.
00:33:39Ja, ich habe sie selbst gesehen.
00:33:40Da, das ist ein guter Einfall.
00:33:42Kommen Sie her mit dem Stamm.
00:33:43So, schön markrecht halten.
00:33:44Und nicht loslassen beim Aufraten.
00:33:48Da ist Dozent Panik, ist Versuchstiege drin.
00:33:51Wasch los!
00:34:05Sie sind durchs Fenster entkommen.
00:34:08Sie sind weg.
00:34:10Haben Sie was gestohlen?
00:34:13Alle Blumen sind beim Teufel.
00:34:14Jemand hat Sie gestohlen.
00:34:16Also, was fehlt eigentlich?
00:34:17Gar nichts.
00:34:19Nichts.
00:34:21Überhaupt nichts.
00:34:23Die ganze Stadt spricht von nichts anderem als von Ihnen.
00:34:27Die Leute wissen wirklich nicht, wen Sie zum Mann des Jahres wählen sollen.
00:34:30Sie oder Ihren Sohn.
00:34:32Warum ist eigentlich Ihr Sohn nicht da?
00:34:34Er ist im Labor, wegen der letzten Arbeiten an seinem Präparat.
00:34:38Nicht wahr, Herr Blecher?
00:34:38Er will auf jeden Fall noch die Nebenwirkungen beseitigen.
00:34:42Damit hat er es eigentlich.
00:34:43Bevor alles laut lacht.
00:34:44Bevor alles was?
00:34:48Meine Frau hat gemeint, bevor eben unter Umständen die Einfälle ausgehen.
00:34:54Hören Sie, so ein Genie hat doch immer Einfälle, nicht wahr?
00:34:57Verzeihen Sie, Dr. Johansson.
00:35:02Ein Anruf aus Stockholm.
00:35:04Das ist Professor Olson.
00:35:06Verzeihen Sie.
00:35:06Ich kann Ihnen jetzt schon vertraulich mitteilen, dass Sie beide einen Nobelpreis bekommen werden.
00:35:15Sie und Ihr Sohn aber.
00:35:18Psst.
00:35:19Ja.
00:35:21Was?
00:35:23Zwei Einwohner unserer Stadt werden jetzt Nobelpreisträger.
00:35:28Das ist ja grandios.
00:35:31In die Schule, in die Oskar gegangen ist, gehen jetzt Schüler aus aller Welt.
00:35:34In dem Krankenhaus, in dem Herr Blecher Chef ist, gibt es kein freies Bett.
00:35:39Und jetzt noch dazu.
00:35:42Zwei Nobelpreise.
00:35:44Ganz grandios.
00:35:46Lieber Herr Blecher, ich hoffe, Sie können noch einen Leberschaden kurieren.
00:35:50Selbstverständlich.
00:35:53Das heißt, nein.
00:35:54Also, wieso denn nicht?
00:35:57Er ist unangebracht bescheiden, Herr Doktor.
00:35:59Sie müssen es einfach versuchen, Herr Blecher.
00:36:01Professor Olson wird morgen hier sein.
00:36:03Bravo.
00:36:04Freuen Sie sich nicht?
00:36:09Doch.
00:36:10Ich bin froh.
00:36:12Ich bin sicher.
00:36:13Diesmal wird alles klappen.
00:36:14Ich...
00:36:15Hm.
00:36:21Ja, Mami, ich weiß.
00:36:24Ich gehe auf den Bahnhof und arbeite als Gepäckträger.
00:36:27Ich gehe auf die Ziegenmilch, die mir Krummhaar versprochen hat.
00:36:36Erst.
00:36:38Okay.
00:36:38Nur darf Oskar mich nicht sehen.
00:36:41Das wäre ein Malheur.
00:36:42Tag, Familie.
00:36:44Bis dann.
00:36:47Ihr wart gestern nicht gerade erfolgreich.
00:36:51Die Blumen sind futsch.
00:36:53Der Blecher ist sicher wahnsinnig
00:36:58So, das müsste reichen
00:37:02Nein, hier vielleicht noch einer
00:37:03Heute kommt dieser Professor Olson
00:37:08Und wir haben keine Blumen
00:37:10Wir müssen uns krank melden
00:37:12Dann kann ich auch liegen bleiben
00:37:14Ach was, du musst doch zum Bahnhof gehen
00:37:16Du musst dich aber stumm stellen
00:37:17Aber wieso denn?
00:37:19Ach du, weil sonst sofort alle merken würden, wie blöd du bist
00:37:23Ah, Berti
00:37:25Wenn du aber schweigst, kriegst du alles, was du willst
00:37:29Guten Tag, kommen Sie ruhig rein, Herr Kohlrausch
00:37:35Kommen Sie ruhig rein
00:37:36Guten
00:37:37Nein, nicht, Sie dürfen ihr nicht die Hand geben
00:37:39Sie hat Fleckentyphus
00:37:41Ach was
00:37:42Sie sehen ja überall die Flecken
00:37:43Und der Sohn ist stumm geworden
00:37:45Er hat wahrscheinlich ätzende Dämpfe eingeatmet
00:37:48Es ist Salmiag, wissen Sie?
00:37:50Warum heilen Sie sie dann nicht?
00:37:51Na, das ist so
00:37:53In diesem Stadium geht das noch nicht, wissen Sie?
00:37:57Aha
00:37:57Aber ich will Sie nicht zu lange aufhalten
00:37:59Stellen Sie sich vor, jemand hat uns doch gewisse Blumen gestohlen
00:38:02Ach was?
00:38:03Wir hatten uns an Sie gewöhnt
00:38:04Man beginnt Sie lieb zu haben
00:38:06Ja, verstehe ich, verstehe ich
00:38:07Kurz und gut, wenn Sie mir helfen, die zu finden
00:38:09Zeige ich mich erkenntlich
00:38:11Da haben Sie aber Glück, dass ich ein paar von den Riechtabletten beiseite gelegt habe
00:38:15Hier bitte
00:38:19Also wo waren die Blumen?
00:38:24Schnell, ich hab's eilig
00:38:25Gut, also
00:38:29Wir sind uns einig
00:38:30Ja
00:38:30Und wenn Sie das Geld beieinander haben, sagen Sie uns Bescheid
00:38:34Ja
00:38:34Aber ich bin nicht einverstanden
00:38:36Ich habe mich gefreut, die Dame
00:38:37Auf Wiedersehen
00:38:38Wenn ihr meine Steine verkauft, werde ich das Haus verlassen
00:38:42Oh
00:38:42Weißt du schon, wohin du gehst?
00:38:44Er nimmt sich etwas zu viel heraus
00:38:46Also gut, du kriegst drei Tage lang keinen Pult
00:38:49So
00:38:50Die Dame und da
00:39:02Ich bitte dich
00:39:07Dieser Kohlrausch
00:39:09Er ist Ihnen auf der Spur
00:39:14Ein Schnüffleister ohne Konkurrenz
00:39:28Nein, ich geh da nicht rein
00:39:30Du musst
00:39:30Ist dir egal
00:39:31Tu so, als hättest du was zu tun
00:39:32Ich geh da nicht rein
00:39:32Lass mich
00:39:33Und sprich ja nicht
00:39:33Ich will nicht
00:39:34Morgen wird die Umfrage ausgewertet
00:39:36Es wäre doch schade, jetzt noch was zu verderben
00:39:38Also sträub dich nicht
00:39:39Los, Frau Arzt
00:39:48Und dass du mir nicht den Mund aufmachst
00:39:50Na los
00:39:55Das ist
00:40:01Hier nicht, hier lieber nicht rein
00:40:05So, und warum nicht?
00:40:07Mein Sohn will hinein
00:40:08Und er ist hier der Chef
00:40:09Willst du?
00:40:10Willst du?
00:40:12Er will
00:40:13Sie sehen, dass er rein will
00:40:14Gehen Sie weg
00:40:15Aber
00:40:16Sie sollen weg
00:40:17Schnüffeln Sie da
00:40:18Na ja, gut
00:40:26Wir müssen eben sparen
00:40:27So
00:40:34Hier endet jetzt die Spur
00:40:36Der Tränkel
00:40:40Berti
00:40:41Berti
00:40:41Berti
00:40:41Du wirst doch nicht wegen ein bisschen Milch
00:40:44Gehen Sie raus
00:40:45Wir sind doch sicher bereit, das mit der Milch zu übersehen
00:40:54Berti, du bist ein echter Freund
00:40:57Wir vergessen, was war Bernhard
00:40:59Und wir werden wieder Freunde
00:41:00Dank dir
00:41:01Wenn du mir die Blumen wieder zurückgibst
00:41:03Welche Blumen
00:41:05Welche Blumen?
00:41:05Die Blumen, die du mir und Oskar gestohlen hast
00:41:08Du hast jemanden dazu angestiftet, nicht?
00:41:10Ich?
00:41:11Nein
00:41:11Weißt du, ich weiß manchmal nicht so recht, was ich tue
00:41:15Das heißt, ich kann mich nachher einfach nicht mehr daran erinnern
00:41:18Sag jetzt, wo die Blumen sind
00:41:20Oh je
00:41:20Das würde ich gern
00:41:21Glaub mir das
00:41:22Ehrenwort
00:41:23Aber ich erinnere mich einfach an nichts
00:41:25Du brauchst keine Angst zu haben
00:41:26Versuch nur, dich daran zu erinnern
00:41:29Ich behandle Herrn Tränkel schon seit einiger Zeit
00:41:33Ein ziemlich komplizierter Fall
00:41:36Ihnen ist es ja wohl auch nicht gelungen
00:41:39Lieber Herr Doktor
00:41:44Existiert irgendeine wirkungsvolle Arznei, die ihm das Gedächtnis zurückgibt?
00:41:49Selbstverständlich
00:41:49Das stärkste Mittel ist Krokodilforte
00:41:51Eine sehr wirkungsvolle Sache
00:41:54Hervorragend, Krokodilforte
00:41:57Die dreifache Dosis
00:42:00Hören Sie mal, davon kriegt der Vision
00:42:01Als Chef der Klinik ordne ich es einfach an
00:42:05Bernhard
00:42:10Als Beweis dafür, dass zwischen uns beiden alles wieder in Ordnung ist
00:42:14Sorge ich dafür, dass man dich im Institut wieder aufnimmt
00:42:18Verstehst du?
00:42:19Du wirst wieder aufgenommen
00:42:20Es muss dir nur wieder einfallen
00:42:23Also
00:42:24Bernhard
00:42:25Du bist ein feiner Kerl, wirklich
00:42:29Sie wissen gar nicht, wie froh ich bin, dass unser Zigeunerleben wieder aufhört
00:42:42Ach, das glaube ich Ihnen gern, Frau Tränkel
00:42:44Bernhard
00:42:45Bernhard
00:42:46Du sollst sie doch alle zwei Stunden nehmen
00:42:48Also
00:42:49Hier
00:42:52Bernhard
00:43:01Hier würde das Hauptgebäude hinkommen
00:43:07Und da drüben die drei neben
00:43:09Kamin
00:43:11Drei Kamin
00:43:19Was ist jetzt, Kinder?
00:43:23Wie kommen die hierher?
00:43:25Die müssten doch im Zoo sein
00:43:26Wer ist denn das?
00:43:28Ein harmloser Irrer
00:43:29Der wohnt da auf dem Baum
00:43:31Bitte, hier
00:43:33Da entlang
00:43:34Was ist denn los?
00:43:38Er hat mich rausgeworfen
00:43:39Heute Abend
00:43:40Kommt Professor Olson
00:43:41Und die Arbeit ist nicht fertig
00:43:42Kommen Sie
00:43:43Oskar
00:43:54Oskar
00:44:04Warten Sie draußen
00:44:05Ja, ist gut
00:44:05Ich hab dir gesagt, du sollst dich stumm stellen
00:44:12Und du brüllst wie verrückt herum
00:44:13Komm mit
00:44:15Nicht zu glauben
00:44:17Warte, nein, warte, nein
00:44:22Ich werde schon schweigen
00:44:24Herr Dozent
00:44:30Herr Dozent
00:44:31Stellen Sie sich vor, mein Sohn ist gerade stumm geworden
00:44:34Er hat was eingeatmet
00:44:35Wahrscheinlich
00:44:36Dämpfe von Hydrogen
00:44:38Was sagen Sie?
00:44:39Der Große ist hier stumm geworden?
00:44:41Ja
00:44:41Jeden Augenblick kann Professor Olson kommen
00:44:47Und bis dahin müssen wir die neue Tablette
00:44:49Auf alle Fälle von ihren Nebenwirkungen befreit haben
00:44:52Ruhig Blut, Herr Dozent
00:44:54Zum Glück hat mir mein Sohn alles erklärt
00:44:56Bevor er stumm geworden ist
00:44:57Stimmt doch, dass du mir alles erklärt hast, ja?
00:45:01Hast du's?
00:45:02Also, das sehen Sie
00:45:03Schreiben Sie am besten mit, bitte
00:45:05Man gebe zwei Fläschchen Ketchup hinein
00:45:07Und einen Suppenlöffel voll Habungsmittel
00:45:10Und eine Geigenseite
00:45:12So, jetzt hab ich es sehr ehrlich
00:45:13Also los, komm mit
00:45:14Vorwärts
00:45:15Los, los, los, los
00:45:15Also eine Geigenseite
00:45:19Wie war die Reise?
00:45:32Danke, ich weiß nicht
00:45:33Ich habe gearbeitet
00:45:34Ich habe morgen einen Vortrag in London
00:45:35Welches Thema, wenn ich fragen darf?
00:45:37Ich habe ihn betitelt
00:45:38Die fortschreitende Zurückbildung tierischer Kennzeichen bei Intelligenten geschaffen
00:45:43Aha, da ist unser kleines Genie
00:45:46Na, bist du gesund?
00:45:51Was jetzt?
00:45:52Ja oder nein?
00:45:54Er hat Dämpfe eingeatmet und ist stumm geworden
00:45:58Stumm geworden?
00:46:00Und hat die Arbeit nicht beendet?
00:46:02Also ja oder nein?
00:46:03Doch, das hat er selbstverständlich, ja
00:46:07Das, äh, das ist die Hauptsache
00:46:10Das Präparat ist also fertig?
00:46:20Ohne jegliche Nebenwirkung
00:46:21Ich würde es lieber nicht nehmen
00:46:26Jetzt hören Sie endlich auf!
00:46:30Bitte
00:46:30Ich bin davon überzeugt, dass der Knabe ein Genie ist
00:46:35Wenn er mit der Tablette zufrieden ist, gibt es nichts zu befürchten
00:46:38Lass das doch, du sollst dich hinlegen und ausruhen
00:46:50Immer dasselbe, ruh dich aus, ruh dich aus
00:46:53Wovon soll ich mich dann ausruhen?
00:46:54Ich sehe ja keine Kamele mehr
00:46:55Tja
00:47:00Du, ich wollte dir noch sagen
00:47:13Bitte
00:47:26Wir sind uns also einig
00:47:28Sie werden morgen meine angegriffene Leber untersuchen
00:47:31Äh, ja, ja
00:47:33Wir werden sehen, ob es klappt
00:47:37Bitte sehr
00:47:37Bitte
00:47:38Bitte, Madame
00:47:40Das ist eine große Ehre, mein Freund
00:47:42Bravo
00:47:43Herr Professor
00:47:47Ich würde mir das mit der Leber nochmal überlegen
00:47:50Jemand hat mir gesagt, dass die beiden Blechers schon in der Zeitung als Betrüger bezeichnet wurden
00:47:55Es heißt, dass in der Stadt gewisse Blumen aufgetaucht sind, die bei Menschen ungewöhnliche Fähigkeiten hervorrufen können
00:48:02Wissen Sie etwas davon?
00:48:03Das ist Quatsch
00:48:04So etwas kann es doch gar nicht geben, oder?
00:48:07Wo laufen Sie wieder herum?
00:48:08Ich laufe gar nicht herum
00:48:09Dafür fliege ich herum
00:48:11Halt!
00:48:12Bitte, Herr Tränkel
00:48:13Bitte, bitte, Herr Tränkel
00:48:14Bitte
00:48:14Ich fliege
00:48:16Berti, das ist die Blume, die du gesucht hast
00:48:19Wer ist das?
00:48:22Diese harmlose Irre
00:48:24Ich hab daran gerochen und jetzt
00:48:25Bitte, Herr Tränkel
00:48:28Bitte, lassen Sie mich auch mal drauf riechen
00:48:30Was hier alles geschieht
00:48:32Harmlose Irre fliegen
00:48:34Tauchstumme
00:48:35Hören und sprechen
00:48:36Ist sie das?
00:48:39Doch
00:48:40Das ist ein Irrtum
00:48:41Sie glauben doch nicht, dass ich
00:48:42Also doch eine Blume
00:48:43Ach was, keine Blume
00:48:44Er ist ein ehemaliger Fakir
00:48:46Ein Betrüger
00:48:46Jawohl
00:48:47Ja, dort
00:48:48Dein Sohn fliegt auch
00:48:49Das kommt von der Blume
00:48:52Also sind Sie doch ein Betrüger
00:48:56Und Ihr Sohn ebenfalls
00:48:57Gehen wir
00:48:58Herr Doktor, kommen Sie
00:49:01Kommen Sie
00:49:02Oskar
00:49:04Komm sofort zurück
00:49:06Was hast du gemacht?
00:49:08Du hättest runterfallen können
00:49:09Dummkopf
00:49:10Du solltest doch stumm sein
00:49:12Ich wollte eine andere Blume
00:49:15Ich hab aber keine andere, Berti
00:49:16Nein
00:49:18Nicht Berti
00:49:19Also bist du mir schon wieder böse
00:49:21Nicht Berti
00:49:22Lass das, Berti
00:49:23Berti
00:49:24Korn
00:49:25Pudding
00:49:31Langmeier
00:49:35Mein alter Kumpel
00:49:37Es war sehr nett von dir, dass du uns eingeladen hast
00:49:40Naja
00:49:40In aller Bescheidenheit
00:49:41Ach, darum geht's doch nicht
00:49:43Nicht wahr, Herr Doktor
00:49:45Was?
00:49:46Mir schmeckt das alles so gut
00:49:47Dass ich auch den Knochen esse
00:49:49Verzeihen Sie, Frau Doktor
00:49:50Das kommt von der Tablette
00:49:57Wie konnte dieser Knabe überhaupt solche Erfolge erzielen?
00:50:01Na, vorhin habt ihr doch noch über eine Blume gestaunt
00:50:04Die es fertig brachte, dass der Mensch fliegen konnte
00:50:08Es gab aber schon vorher eine Blume, die nur durch ihren Duft erreicht hat
00:50:12Das aus dem Gehirn eines Dummkopfes, das seines Genies wurde
00:50:15Diese Blume existiert nicht mehr
00:50:17Und, äh, Oskar Blecher, dem wird ganz bestimmt nichts mehr einfallen
00:50:23Sollte diese Blume aber nicht der ganzen Menschheit zur Verfügung stehen?
00:50:32Leider ist sie inzwischen in unbefugte Hände gefallen
00:50:35Man kann mit ihr äußerst gefährliche Sachen machen
00:50:38Ja, das stimmt
00:50:38Und besonders in Ihrem Institut
00:50:40Das wissenschaftliche Streben nach der Vervollkommnung des Menschen
00:50:42Was ist das, ein vollkommener Mensch?
00:50:46Ist es ein Geschöpf, das besser riechen kann als ein Hund
00:50:48Und besser hören als eine Fledermaus?
00:50:50Wir haben den Eindruck, dass ein vollkommener Mensch eher derjenige ist, der zu keiner Gemeinheit fähig ist
00:50:57Und solche laufen viele herum, ja, Millionen
00:51:01Millionen?
00:51:02Natürlich
00:51:02Das ist doch nicht dein Ernst
00:51:04Zum Beispiel die Kinder sind zu einer Gemeinheit im wahrsten Sinne des Wortes nicht fähig
00:51:10Und die Forschung muss dort ansetzen, egal wie lange es dauert
00:51:14Um festzustellen, wann der Mensch diesen schönen und reinen Zustand verlassen hat
00:51:20Ich selbst bin für derartige Forschungen leider zu alt
00:51:23Herr Doktor, aufstehen! In einer Stunde geht unser Zug
00:51:34Herr Professor! Herr Professor! Herr Professor!
00:51:51Ich muss Ihnen gestehen, dass ich absolut ratlos bin
00:52:08Ich habe einen Wagen geschickt, um Herrn Blecher zu holen
00:52:11Ich traue diesen Menschen nicht, für mich ist er ein Betrüger
00:52:13Beide, Vater und Sohn
00:52:15Ich heile niemand, ich habe die Tollwut
00:52:20Ich bin unzureichnungsfähig, ich beiße jeden
00:52:24Man darf mich nicht loslassen
00:52:25Was ist das?
00:52:27Das kommt von den Tabletten Ihres Sohnes
00:52:29Ich werde jetzt endgültig der Karriere der Familie Blecher ein schnelles Ende setzen
00:52:51Der Friseur Blecher und sein Sohn Oskar wurden als Betrüger entlarvt
00:52:56Der Friseur Blecher und sein Sohn Oskar wurden als Betrüger entlarvt
00:53:00Guten Tag, Frau Direktor
00:53:01Guten Tag, Frau Direktor
00:53:02Guten Tag
00:53:02Sie haben im Fernsehen also doch recht gehabt
00:53:04Ja, sehen Sie
00:53:05Bravo, Philipp
00:53:06Bitte
00:53:06Professor Langmeier übernimmt wieder das Institut
00:53:11Nimm du das Geld
00:53:12Heute Ergebnis der Umfrage nach dem Mann des Jahres
00:53:15Bitte sehr
00:53:16Professor Olson und Dr. Johansson, Opfer der Wissenschaft
00:53:20Geben Sie mir auch einen
00:53:21Bitte sehr
00:53:22Sensationelle Fotos
00:53:25Sie sehen ja ganz schrecklich aus, unmöglich
00:53:26Genau so hat damals unser Hund ausgesehen, bevor ihn Dr. Vogel geheilt hat
00:53:31Könnten Sie einen Augenblick mitkommen?
00:53:35Ja, schon
00:53:36Da, Ferdinand, verkauf du
00:53:37Der Friseur Blecher und sein Sohn Oskar sind als Betrüger entlarvt worden
00:53:44Der Friseur Blecher und sein Sohn Oskar sind als Betrüger entlarvt worden
00:53:50Und das ist wirklich nicht gefährlich?
00:53:57Ich bitte Sie, warum sollte das gefährlich sein?
00:54:00Frau Panneke, wenn Sie so freundlich wären
00:54:02Ja, gut
00:54:02So hat unser Hund also früher ausgesehen
00:54:08Und so sieht er heute aus
00:54:14Es war, es war immer sehr heiß
00:54:18Und da hat er die Zunge rausgestreckt
00:54:20Bäh
00:54:20Zeigen Sie mal, wie lang Ihre Zunge ist
00:54:24Na gut, also
00:54:29Wir sind damit einverstanden
00:54:31Wie Sie waren, Herr Doktor
00:54:32Eine Spritze für Hunde
00:54:44Was man alles mitmachen muss
00:54:47Woom, woom woom woom woom woom woom woom woom
00:54:50Toil风
00:55:03Bis zum nächsten Mal.
00:55:33Bis zum nächsten Mal.
00:56:03Bis zum nächsten Mal.
00:56:33Bis zum nächsten Mal.
00:56:35Bis zum nächsten Mal.
00:56:37Bis zum nächsten Mal.
00:57:07Bis zum nächsten Mal.
00:57:37Er hat eine Suchanzeige aufgegeben.
00:57:39Nach einem blauen Stein.
00:57:41Das spinnt doch.
00:57:43Wer denn?
00:57:44Wer wohl? Blecher.
00:57:46Aha.
00:57:47Guten Tag.
00:57:48Guten Tag, Herr Wagner.
00:57:50Ich suche Dr. Vogel.
00:57:51Doch, bitte.
00:57:52Ah.
00:57:55Lieber Herr Doktor.
00:57:56Ja?
00:57:57Gestatten Sie mir, Ihnen offiziell zu danken.
00:58:00Unsere Gäste fühlen sich wie neu geboren.
00:58:03Ich gratuliere Ihnen herzlich.
00:58:03Vielen Dank.
00:58:05Verzeihen Sie.
00:58:06Bitte.
00:58:07Herr Professor, ich habe mir...
00:58:08Bitte, Herr Doktor.
00:58:10Sehen Sie sich das doch auch mal an.
00:58:12Zeigen Sie mal.
00:58:13Oh, naja.
00:58:14Herr Trenkel, Ihnen möchte ich meine Bewunderung aussprechen.
00:58:16Mir?
00:58:16Ja, Ihnen.
00:58:16Sie waren der Erste, der dem Friseur die Wahrheit ins Gesicht gesagt hat.
00:58:20Ich?
00:58:20Wieso?
00:58:20Ich?
00:58:21Ich?
00:58:21Der Stadtanzeiger, Sonderausgabe, der Stadtanzeiger, das Ergebnis der Umfrage.
00:58:27Bitte, meine Herren, bitte sehr, das Ergebnis der Umfrage.
00:58:29Hier, bitte, Herrschaften, Sonderausgabe, die Ergebnisse der Umfrage.
00:58:33Hier, meine Herrschaften, Sonderausgabe.
00:58:37Dieser Angeber hat also doch gewonnen.
00:58:42Dr. Vogel?
00:58:44War unnötig, das herzubringen.
00:58:46Ach, was?
00:58:48Eigentlich bin ich ja nicht deswegen hergekommen.
00:58:51Aber kürzlich, als ich auf allen Vieren für Sie herumgelaufen bin,
00:58:55da haben Sie mir nichts dafür gegeben.
00:58:56Ja.
00:58:59Nehmen Sie das hier und gehen Sie.
00:59:02So ein Geiz heißt es mir noch nie begegnet.
00:59:06Verschwinden Sie!
00:59:06Bitte, bitte, bitte.
00:59:08Ich habe Ihre Suchanzeige gelesen und bin gekommen, um Ihnen zu sagen,
00:59:13dass ich weiß, wer diesen Stein hat.
00:59:16Habe die Ehre.
00:59:17Warten Sie doch.
00:59:19Rosa, bring Geld.
00:59:21Bring schnell mehr Geld her.
00:59:24Wie viel?
00:59:24Ja, aber reicht.
00:59:25Lieber Herr Kohlrausch.
00:59:27Also schießen Sie los.
00:59:30Eher geht ein Elefant durchs Nadelöhr,
00:59:34als durchs Städtchen der Friseur.
00:59:36So ein Blecher wäre auf dem Planeten der Blumen gar nicht vorstellbar.
00:59:41Oder, Ferdinand?
00:59:43Na klar.
00:59:45Dort sind alle ganz anständig.
00:59:47Und wenn einer noch anständiger ist,
00:59:49darf er dafür zur Belohnung an einer weißen Blume riechen.
00:59:52Dann wird man jung und lebt von Neuem.
00:59:55Das ist ja ganz toll.
00:59:56Das finde ich auch.
00:59:57Deswegen hat der Friseur Blecher nach den Meteoriten inseriert.
01:00:01Pass mal auf.
01:00:01Belohnung für jeden, der mir den blauen Stein bringen kann.
01:00:06Was?
01:00:07Dieser Meteorit ist blau?
01:00:11Warum hat mir das keiner gesagt?
01:00:13Das hätten ihr mir sagen sollen.
01:00:14Wo gehen Sie hin?
01:00:15Was ist denn jetzt?
01:00:16Herr Professor!
01:00:17Ich gehe ihm nach.
01:00:29Sie haben mir aber versprochen, dass Sie mir die Sammlung verkaufen.
01:00:31Sie haben es versprochen.
01:00:32Na ja.
01:00:33Aber da ist mein Bruder noch arbeitslos gewesen.
01:00:36Jetzt hat sich die Situation verändert, Herr Kühnemuth.
01:00:38Das ist voll ein Langmeier.
01:00:39Warten Sie, warten Sie bitte, Herr Blecher.
01:00:41Da müssten Sie aber sehr viel mehr bezahlen, Herr Kühnemuth.
01:00:45Das sind alles äußerst seltene Mineralien.
01:00:48Jawohl.
01:00:48Na ja.
01:00:49Bezahle ich eben mehr.
01:00:50Und ich zahle noch mehr.
01:00:51Wirklich?
01:00:53Sie würden die Sammlung meines Bruders kaufen?
01:00:56Sie werden es nicht glauben, aber ich brauche einen Stein.
01:00:58Einen einzigen Stein.
01:01:00Und dafür zahle ich mehr, als dieser Herr für alle zahlt.
01:01:03Portilie, hast du das gehört?
01:01:05Aha.
01:01:15Endlich.
01:01:38Herr Professor?
01:01:59Herr Professor?
01:02:03Herr Professor?
01:02:04Herr Professor?
01:02:08Herr Professor?
01:02:08Das war's.
01:02:38Herr Professor, Herr Professor, haben Sie dort an der weißen Blume gerochen?
01:03:07Mhm, aber pst, das weißt nur du.
01:03:11Naja, aber Barbara und David könnten wir es doch auch sagen, oder?
01:03:16Ich brauche jetzt jemanden, der mich adoptiert.
01:03:19Was heißt das?
01:03:20Na, dass mich jemand aus seinem Sohn annimmt.
01:03:22Aha, das regle ich schon. Keine Angst, Herr Professor.
01:03:26Äh, du kannst mich jetzt nicht mehr als Professor anreden.
01:03:29Ich bin Otto Kahn.
01:03:31Und ich bin Ferdinand.
01:03:32So, jetzt lass uns lieber abhauen.
01:03:36Pudding, macht meine Mutter fast jeden Tag.
01:03:39Das ist ja toll.
01:03:41Guten Tag.
01:03:43Guten Tag.
01:03:44Also, Ferdinand, bist du wieder groß geworden?
01:03:47Ja.
01:03:47Und was haben wir da für einen Buben?
01:03:50Er sieht unserem Otto Kahn so ähnlich, als er noch ein Junge war.
01:03:55Ich glaube, das stimmt.
01:03:57Du hast wirklich recht.
01:03:58Zeig mal.
01:03:59Du hast wirklich recht.
01:04:00Oh, Trilchen.
01:04:01Was?
01:04:02Na, schau doch mal.
01:04:03Diese Höschen, die sind, die sind doch von Frau Knopfloch.
01:04:08Oh, ja.
01:04:09Halt.
01:04:11Haltet.
01:04:12Sofort die Hosen zurück.
01:04:14Meine Damen, ich bitte Sie.
01:04:29Kommen Sie rein, Herr Blecher.
01:04:31So, bitte.
01:04:31Da wären wir.
01:04:33Da sind Sie alle.
01:04:34Oh, Cecilie.
01:04:36Oh, je.
01:04:37Herr Trenkel war wohl wieder da.
01:04:41Na, also.
01:04:42Da ist er ja.
01:04:47Und was ist mit dem Geld?
01:04:49Zuerst...
01:04:49Bitte.
01:04:49Oh.
01:04:50Sie können nachzählen, wenn Sie wollen.
01:04:51Na, ja, na, ja.
01:04:52Cecilie.
01:04:53Otto Kahn schreibt da, dass er uns verlassen hat.
01:04:57Für immer.
01:04:58Oh.
01:04:59Und warum hat er das getan?
01:05:01Na, du weißt doch, was er gesagt hat.
01:05:03Dass er, falls wir seine Sammlung berühren,
01:05:06Tja, das hat er jetzt eben getan.
01:05:09Oh, je.
01:05:10Wird größer.
01:05:12Ich habe gesagt, wird größer.
01:05:14Hörst du nicht?
01:05:17Gut, dann schau ich weg.
01:05:18Also.
01:05:19Du sollst endlich größer werden.
01:05:25Verdammt.
01:05:25Verschluck mich.
01:05:33Verschluck mich.
01:05:34Verdammt.
01:05:34Du sollst mich endlich verschlucken.
01:05:36Mami.
01:05:37Es steht schlecht um deinen Vater.
01:05:38Na los.
01:05:39Wie kommst du darauf?
01:05:40Wieso adoptieren?
01:05:42Sind wir zu wenige?
01:05:43Ach, Vati, dann hätte ich jetzt deinen Bruder.
01:05:45Wenn ich nein sage, ist es nein.
01:05:48Und verzieh dich.
01:05:50Ich muss arbeiten.
01:05:50Du wirst dein Versprechen nicht einhalten können.
01:05:57Aber Herr Professor.
01:06:04Du darfst nicht Herr Professor zu mir sagen.
01:06:07Wenn ich mal gesagt habe, dass ich etwas regle, dann regle ich es auch.
01:06:13Sie haben sich also entschlossen, diesen Knaben zu adoptieren?
01:06:20Ja, aber bitte sofort, denn er weiß nicht, wo er schlafen soll.
01:06:24Sind Sie damit einverstanden, Frau Tränke?
01:06:28Ich weiß nicht, was meinem Mann eingefallen ist, so plötzlich.
01:06:31Du willst doch immer, dass wir eine gute Tat vollbringen.
01:06:34Na gut, wenn mein Gemahl es wünscht.
01:06:37Aber kannst du mir sagen, wo er schlafen soll?
01:06:39Natürlich bei mir.
01:06:40Das heißt, natürlich bei Ferdinand wird er schlafen.
01:06:44Wenn Sie sich also einig sind, unterschreiben Sie mir.
01:06:47Bitte da unten.
01:06:52Na komm schon.
01:07:02Wir haben keine Fahrkarten.
01:07:03Die werden wir besorgen.
01:07:05Bitte, Herr Tränke.
01:07:06Als ich den Witzentritt habe, ist gar nichts mehr.
01:07:07Ja, bitte.
01:07:08Aber das ist doch dieser Spinne.
01:07:10Bitte.
01:07:10Sind Sie in Ordnung, Herr Tränke?
01:07:12Wie meinen Sie das?
01:07:13Ach, das.
01:07:14Ja, ich bin wohl in Ordnung.
01:07:16Es ist nichts.
01:07:17Äh, nein.
01:07:19Nein, da ist sie schon wieder.
01:07:21Was ist denn?
01:07:26Haben Sie mehrere davon?
01:07:29Um Gottes Willen.
01:07:31Ich hab zwei.
01:07:34Oh je, Minimum.
01:07:34Was ist denn?
01:07:36Was ist denn?
01:07:37Hilfen Sie doch jemand.
01:07:39Jawohl, Herr Professor.
01:07:44Ja, sehen Sie, der Nächste ist unmäßig geworden.
01:07:46Wir müssen Sie wegtragen.
01:07:47Herr Tränke hat einen Zwilling.
01:07:52Und seine Frau wusste offenbar nichts davon.
01:08:09Na, siehst du, Helene, alles ist wieder in Ordnung.
01:08:18Aber ich bin sehr froh, dass diesmal nicht nur ich ihn gesehen habe, sondern alle.
01:08:22Was ist denn vorgefallen?
01:08:24Na bitte, Herr Doktor, nicht da.
01:08:25Dahin müssen Sie schauen.
01:08:26Dort sitzt meine Vision.
01:08:28Und Lindes ab, Fragen zu beantworten.
01:08:30Und welcher sind denn Sie?
01:08:41Na, ich?
01:08:42Nein, nein, aber...
01:08:43Warte, warte, warte.
01:08:44Also, auf dem Amt bin ich mit...
01:08:47dem gewesen.
01:08:49Ganz bestimmt.
01:08:52Sag mal, von welchem Amt sprichst du eigentlich?
01:08:55Wenn du das Standesamt damals meinst, das war ich.
01:08:57Nein, nein, nein, ich meine doch wegen der Adoption kürzlich.
01:08:59So.
01:08:59Herr Doktor, wir haben nämlich einen Jungen adoptiert.
01:09:02Sein Name ist Otto K.
01:09:04Ich hab doch diese Adoption verboten.
01:09:06Ich war ganz und gar dagegen.
01:09:07Ah!
01:09:08Oh.
01:09:09Ich werde ganz brav sein.
01:09:11Also, so ist das.
01:09:14Ah.
01:09:18So ist es also.
01:09:20Sie haben es ausgemacht.
01:09:22Verstehst du das?
01:09:23Sie haben es gegen mich ausgemacht.
01:09:26Verzeihen Sie.
01:09:28Herr Tränke, jetzt weiß ich auch.
01:09:30Wer nachts bei uns auf dem Schrank war.
01:09:32Na ja.
01:09:34Mir ist jetzt auch alles klar.
01:09:36Das da waren Ihre Halluzinationen.
01:09:38Guten Tag.
01:09:40Wiedersehen, Herr Tränke.
01:09:44Könntest du mir freundlicherweise sagen, wie ihr das macht?
01:09:46Ich meine, das da.
01:09:49Verratet ihr mir vielleicht den Trick?
01:09:50Oh, schon wieder eine Blume.
01:09:57Jetzt ist endgültig Schluss mit Blumen.
01:09:59Jetzt finde ich es aber nicht mehr witzig.
01:10:11Fände ich Ihnen noch eine gute Reise.
01:10:12Also, da.
01:10:13Auf Wiedersehen.
01:10:15Auf Wiedersehen.
01:10:16Wiedersehen.
01:10:17Wiedersehen.
01:10:17Oh, vielen Dank.
01:10:21Sie haben wirklich einen Samen mitgebracht, Herr Professor?
01:10:25Ich habe es dir schon hundertmal gesagt.
01:10:27Nicht Professor, sondern Otto K.
01:10:29Pass auf.
01:10:31Hast du wirklich Samen mitgebracht, Otto K.?
01:10:33Ja, stimmt.
01:10:35Ich habe es sehr wohl einen Samen mitgebracht.
01:10:38Kurz darauf habe ich ihn jedoch verloren, als ich den Stein verlassen habe.
01:10:41Warum sprichst du so komisch?
01:10:43Warum sagst du nicht, sagen wir, als der Stein mich ausspuckte?
01:10:47Ich werde diese Art zu sprechen mit der Zeit schon noch lernen.
01:10:50Sag mal, ehe ich's mich versehen hab.
01:10:54Ehe ich's mich versehen hab.
01:10:58Siehst du, wie du's kannst?
01:10:59Kollege Janda ist ab heute euer neuer Klassenlehrer.
01:11:22Die Kollegin Knobloch wurde an eine andere Schule versetzt.
01:11:29Ich hoffe also, dass ihr eurem neuen Klassenlehrer nur Freude bereiten werdet.
01:11:35Ja, ja.
01:11:36Viel Erfolg.
01:11:37Danke.
01:11:47Setzt euch.
01:11:59Oskar, wie viel Fünfen hast du bekommen?
01:12:04Letzte Woche drei.
01:12:05Drei?
01:12:06Naja, irgendwie werden wir's schon schaffen.
01:12:08Leg jetzt das Frühstück weg.
01:12:10Was schreibst du denn?
01:12:13Bist du neu hier?
01:12:17Darf ich mal sehen?
01:12:21Bemerkungen zur Problematik der Perfektionierung der Menschheit.
01:12:26Interessiert dich so etwas?
01:12:26Ja, ziemlich.
01:12:28Hier, hier.
01:12:30Wissen Sie, der Professor, das heißt Ottokar, das ist mein neuer Bruder.
01:12:36Sie nennen dich Professor?
01:12:38Mhm.
01:12:39Netter Spitzname.
01:12:40Hoffentlich kannst du Mathematik.
01:12:44Und lass dir die Haare schneiden.
01:12:46Das gilt auch für Ferdinand.
01:12:48Hier?
01:12:48Nein, nein.
01:12:49Oh ja, mein lieber Herr.
01:12:51Ich habe das alles kuriert.
01:12:53Blindheit, Magengeschwüre und Typhus.
01:12:57Das habe ich mit einer Suppe gemacht.
01:12:58Für die genügten ein paar Blätter aus dem Telefonbuch.
01:13:02Das durfte ruhig alt sein.
01:13:03Suppe kochen, austrinken.
01:13:05Und der Patient war wieder die Neugeborene.
01:13:07Mami, sag doch.
01:13:09Ja, ja.
01:13:09Da hören Sie, Mami.
01:13:10Wollt ihr rausfliegen?
01:13:15Dann haltet den Mund und sitzt still.
01:13:19Aber das alles wird wiederkommen.
01:13:20Diese Stadt liegt mir eines Tages zu Füßen.
01:13:23Und meinen Sohn?
01:13:24Dem gibt man jetzt aus lauter Neid Fünfen.
01:13:26Wenn er aber wieder Direktor ist, fliegen die raus wie schmutzige Wäsche.
01:13:30Den Jungen erwartet der Nobelpreis.
01:13:32Hinaus!
01:13:37Ropsnasen!
01:13:38Ich werde euch, ich werde euch.
01:13:40Kommt nur her!
01:13:43Alter, Prügel kriegt ihr eines Tages.
01:13:47Ihr werdet schon sehen, wenn ihr mir nicht glaubt.
01:13:49Ich bekomme alles, was ich will.
01:13:51Ich werde euch, ich werde euch glücklich machen.
01:14:21zurück. Komm sofort wieder zurück. Was soll ich denn tun? Und es kommt bestimmt keiner? Ganz
01:14:32bestimmt. Die Schwestern ergehen sich im botanischen Garten. Ich meine die alten Zingen. Siehst du,
01:14:37du kannst es. Der Samen muss irgendwo auf dem Fußboden liegen. Ich klettere durchs Fenster
01:14:44im Hof hinein und mach euch auf. Kommt nicht in Frage. Sie könnten doch, ich meine, du könntest
01:14:52runterfallen. Wie alt bist du eigentlich? 64. Siehst du, das ist viel zu gefährlich in deinem Alter.
01:15:03Von welcher Blume ist dieser Samen eigentlich? Von der man fliegen kann. Er ist ungefähr so groß.
01:15:10Hellblum. Ottokar, warum hast du den Samen gerade da verloren? Oh, da ist er. Ich habe ihn.
01:15:17Sag mal, wie sieht er aus? Oh, Cecilie, da sind Diebe. Also, da hört sich. Von wegen botanischer Garten.
01:15:26Diebe sind wir aber nicht. Wen sehe ich denn da? Den kleinen Ferdinand? Na, was haben wir denn hier zu
01:15:33suchen? So. Und das ist doch der, der die Hose gestohlen hat. Na, das wird euch teuer zu stehen
01:15:40kommen. Ihr werdet es erleben. Geht weg von meinem Tischtuch, ihr Bürschchen. Die neue Konzeption des
01:15:47Instituts unter Ihrer Leitung, Herr Dozent, sollte zurückgreifen auf die Theorien von Professor
01:15:53Langmeier. Sie meinen seine Theorien, die Kinder betreffen? Natürlich. Überlegen Sie doch. Wenn die Kinder
01:16:01nicht wehren, würden sich doch heute noch diese Blechers groß machen. Das würde heißen, die Kinder
01:16:06als Maßstab für eine absolute Reinheit der Sitten. Genau, ja. Sie wollten uns die Wohnung
01:16:13ausplühen. Also wirklich, es ist ein Kreuz mit der heutigen Jugend. Sie meinen also, Kinder als Maßstab
01:16:22für die Reinheit der Sitten. Eine Ausnahme bestätigt die Regel. Diese beiden Buben, ihre
01:16:29Jungen, Herr Tränke, sind neulich zu uns gekommen, um sich alles ganz genau anzusehen. Jawohl. Und
01:16:35heute sind alle zusammengekommen, um uns auszurauben. Jawohl. Wieder ein Einbruch.
01:16:41Ich verbiete hiermit offiziell, dass ihr Ferdinand ununterbrochen, meinen wohlerzogenen
01:16:48David verflürt. Ich würde ja sagen, dass der der Schlimmste ist. Er erinnert mich
01:16:53immer an unseren Motto-Karte. Ja, mich auch. Der war genauso ein Früchtchen wie der da. Ja,
01:16:58das ist wirklich wahr. Und ich muss sagen, ich bewundere Sie, Herr Tränke, sich so etwas
01:17:02freiwillig in die Familie zu nehmen. Ja, nur keine Angst. Jungs, ich werde schon mit Ihnen
01:17:08fertig. Ich weiß nicht, wer dich erzogen hat. Aber bei uns gibt es für so einen Lausbubenstreich
01:17:15eine strenge Strafe. Eine sehr strenge Strafe. Sie sprechen eine körperliche Züchtigung an.
01:17:19Ich habe keine Einwände. Das ist eine willkommene Abwechslung für mich. Nee, damit rechne
01:17:24nicht. Glaubst du, ich breche deinetwegen ein Gesetz? Nein, ich sag dir was anderes. Du magst
01:17:30doch Pudding, oder? Von dem verabschiede dich für ein halbes Jahr. Ein halbes Jahr?
01:17:38Ohne Pudding. Ohne Pudding. Kein Pudding. Das ist ja furchtbar. Er prügelt ihn wie im
01:17:51Mittelalter. Eine Schande ist das. Wieso eine Schande? Ihr beide macht uns Schande. Nur damit
01:17:58du weißt, wen der Vater da verprügelt. Das ist nämlich kein gewöhnlicher Junge, wie du vielleicht
01:18:02glaubst. Das ist ein richtiger Universitätsprofessor. Wer? Ottokar? Du, hör mal. Willst du schon
01:18:10wieder mit diesem Unsinn anfangen? Du weißt gar nicht, wie du dir damit schadest.
01:18:13Und hier würde der Wohnzimmerschrank hinkommen. Danke. Danke. Wenn wir vielleicht die Dusche
01:18:26hier in der Ecke unterbringen. So. Dann ist hier Platz für die Waschmaschine, oder?
01:18:34Na ja, das wär ja toll. Wer schreit denn da so schrecklich? Ferdinand und seine Freunde. Die sollten besser lernen.
01:18:45Das ist was, hä? Einfach so zu fliegen. Also das finde ich wirklich ganz toll. Kannst du dir was
01:19:01Schöneres vorstellen? Ja, ein Kind zu sein. Das. Wartet doch auf mich. Flieg schneller.
01:19:15Unsere Geschichte ist zu Ende. Wir müssen uns verabschieden. Von der kleinen Stadt, dem Fluss und von
01:19:30Ferdinand und seinen Freunden, denen am Ende wenigstens die Blume geblieben ist, die ihnen das
01:19:35Fliegen ermöglicht. Aber auch wenn sie sie nicht hätten, wäre es nicht schlimm. Sie könnten auch so
01:19:41Wunder und Zauber vollbringen, zu denen eben nur kinderfähig sind und die den Erwachsenen unerreichbar bleiben.
01:20:11quote starte.
01:20:14O.
01:20:17Bหiode.
01:20:18Pflückearbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitarbeitсть Сер demo Reach
01:20:25Und feste.
01:20:26Amina die uniquely.
01:20:27Wie.
01:20:27Amina –
01:20:28Dowain Philips Hayek located und heute ab
01:20:38Untertitelung des ZDF, 2020
01:21:08Auf dem Weg zur Schule passiert Ferdinand Tränkel eine unglaubliche Sache.
01:21:13Er wird von einem Meteoriten geschluckt und kommt plötzlich auf den Planeten der Blumen.
01:21:19In die Schule kommt er natürlich zu spät.
01:21:22Seine Lehrerin glaubt seine Entschuldigung nicht und bittet seinen Vater in die Schule.
01:21:26Ferdinand hat jedoch von dem Planeten zwei Blumen mitgebracht.
01:21:29Wenn er an der einen riecht, kann er fliegen, wenn er an der anderen riecht, wird er erwachsen.
01:21:34Ferdinand Tränkel und seine kleinen Freunde können fliegen
01:21:37und sie verwandeln sich in erwachsene Menschen.
01:21:39Das haben sie einigen Blumen aus einem geheimnisvollen Meteoriten zu verdanken,
01:21:43der Ferdinand mal kurz verschluckt hatte.
01:21:46Auch der junge Lehrer Philipp wird in den blauen Stein hineingesogen
01:21:49und bringt Samen mit Zauberkraft mit heraus, die es schaffen werden.
01:21:53Davon ist er wenigstens überzeugt, dass alle Menschen gesund, stark, gescheit, kurzum glücklich sein werden.
01:21:58Der Wunsch des sympathischen Pädagogen geht leider nicht in Erfüllung.
01:22:02Der Friseur Blecher stiehlt die Samen und benutzt die daraus erblühenden Blumen egoistisch für sich und seine Familie.
01:22:10So verwandelt sich sein Sohn Oskar, der dümmste Schüler der Klasse,
01:22:13übernacht in einen genialen Wissenschaftler.
01:22:16Und der Friseur selbst wird gar ein Wunderdoktor,
01:22:19der durch seine unglaublichen Fähigkeiten das ganze Städtchen in Erstaunen versetzt.
01:22:23Dem Lehrer Philipp und den Kindern ist sofort klar, wer die Blumen gestohlen hat.
01:22:27Aber sie wissen nicht, wie sie sie zurückbekommen sollen.
01:22:30Ferdinand und seine Freunde wollen etwas unternehmen.
01:22:33Doch da zeigt sich, dass Philipp plötzlich kein Interesse mehr für ihren Plan hat.
01:22:37Er hatte Oskar Nachhilfestunden gegeben und jetzt werden seine pädagogischen Fähigkeiten bewundert.
01:22:42Er, der Lehrer Philipp, soll einen Dummkopf in ein Genie verwandelt haben.
01:22:46Philipp hofft auf eine steile Karriere.
01:22:49Susanne und die Kinder aber wenden sich enttäuscht von ihm ab.
01:22:53Auch der junge Lehrer Philipp wird in den blauen Stein hineingesogen
01:23:02und bringt Samen mit Zauberkraft mit heraus, die es schaffen werden.
01:23:06Davon ist er wenigstens überzeugt, dass alle Menschen gesund, stark, gescheit, kurzum glücklich sein werden.
01:23:12Der Wunsch des sympathischen Pädagogen geht leider nicht in Erfüllung.
01:23:15Der Friseur Blecher stiehlt die Samen und benutzt die daraus erblühenden Blumen egoistisch für sich und seine Familie.
01:23:22So verwandelt sich sein Sohn Oskar, der dümmste Schüler der Klasse, über Nacht in einen genialen Wissenschaftler.
01:23:29Und der Friseur selbst wird gar ein Wunderdoktor, der durch seine unglaublichen Fähigkeiten das ganze Städtchen in Erstaunen versetzt.
01:23:37Dem Lehrer Philipp und den Kindern ist sofort klar, wer die Blumen gestohlen hat.
01:23:41Aber sie wissen nicht, wie sie sie zurückbekommen sollen.
01:23:43Ferdinand und seine Freunde wollen etwas unternehmen.
01:23:45Doch da zeigt sich, dass Philipp plötzlich kein Interesse mehr für ihren Plan hat.
01:23:50Er hatte Oskar Nachhilfestunden gegeben und jetzt werden seine pädagogischen Fähigkeiten bewundert.
01:23:55Er, der Lehrer Philipp, soll einen Dummkopf in ein Genie verwandelt haben.
01:23:59Philipp hofft auf eine steile Karriere.
01:24:02Susanne und die Kinder aber wenden sich enttäuscht von ihm ab.
01:24:05Du kennst mich nicht, aber mein Name ist Edward Blum.
01:24:20Und ich liebe dich.
01:24:23Ich habe drei Jahre gearbeitet, um zu erfahren, wer du bist.
01:24:27Ich wurde niedergeschossen, gestochen, getrampelt.
01:24:29Ich habe mir zweimal die Rippen gebrochen.
01:24:31Aber das war es alles wert, dich nur hier und jetzt zu sehen und endlich mit dir reden zu können.
01:24:37Weil es mir vorherbestimmt ist, dich zu heiraten.
01:24:41Seit unserer Begegnung im Zirkus weiß ich das und jetzt weiß ich es mehr denn je.
01:24:48Tut mir leid.
01:24:49Du brauchst dich nicht bei mir zu entschuldigen.
01:24:51Ich bin heute der glücklichste Mensch auf der Welt.
01:24:53Nein, mir tut es leid, weil ich schon verlobt bin.
01:24:56Übrigens muss ich dir widersprechen.
01:25:00Natürlich kenne ich dich.
01:25:02Wenn auch nur von Erzählungen.
01:25:04Edward Blum aus Ashton.
01:25:07Du musst wissen, mein Verlobter kommt nämlich auch aus Ashton.
01:25:10Don Price.
01:25:12Er ist ein paar Jahre älter als du.
01:25:15Sandra Templeton!
01:25:17Ich liebe dich und ich werde dich heiraten!
01:25:19Du kennst mich nicht, aber mein Name ist Edward Blum.
01:25:24Und ich liebe dich.
01:25:28Ich habe drei Jahre gearbeitet, um zu erfahren, wer du bist.
01:25:32Ich wurde niedergeschossen, gestochen, getrampelt.
01:25:34Ich habe mir zweimal die Rippen gebrochen.
01:25:36Aber das war es alles wert, dich nur hier und jetzt zu sehen und endlich mit dir reden zu können.
01:25:41Weil es mir vorherbestimmt ist, dich zu heiraten.
01:25:45Seit unserer Begegnung im Zirkus weiß ich das und jetzt weiß ich es mehr denn je.
01:25:52Tut mir leid.
01:25:54Du brauchst dich nicht bei mir zu entschuldigen.
01:25:56Ich bin heute der glücklichste Mensch auf der Welt.
01:25:58Nein, mir tut es leid, weil ich schon verlobt bin.
01:26:06Oh.
01:26:07Übrigens muss ich dir widersprechen.
01:26:09Natürlich kenne ich dich.
01:26:11Wenn auch nur von Erzählungen.
01:26:14Edward Blum aus Ashton.
01:26:17Du musst wissen, mein Verlobter kommt nämlich auch aus Ashton.
01:26:20Don Price.
01:26:24Tja, was heißt Sünde?
01:26:25Bei den Frauen liegt die Ursache.
01:26:27Du weißt ja, sie gefallen mir so.
01:26:29Und keine ist von mir sicher, die nicht schnell genug auf den Baum kommt.
01:26:31Ich bin ein Frauentyp.
01:26:32Ich weiß gar nicht, wieso.
01:26:33Ich wünsche mir ein Mädchen, das wahnsinnig scharf auf mich ist.
01:26:41Also eigentlich noch mehr, das lässt sich nicht in Worte fassen.
01:26:43Nur ich kann sie nicht noch dazu ermuntern, das wäre unfair von mir.
01:26:46Denn zwischen ihr und mir, da gibt es nämlich einen Unterschied.
01:26:49Naja, sie ist nämlich für jünger als ich.
01:26:52Du begreifst, was ich meine, ja?
01:26:54Sie ist eben jünger als ich.
01:26:57Tja und, wann kann ich dann tun?
01:26:59Vollfüllen, was sonst?
01:27:01Mit Benzin?
01:27:01Womit sonst? Mit Marmelade fährt er nicht.
01:27:04Bei Schrifteller weiß man nie.
01:27:07Naja, und so habe ich ein bisschen nachgedacht, Pater.
01:27:09Sie hat ja recht, ich kann nicht weiter den Bekloppten spielen mit tausend Frauen,
01:27:11ohne auch nur eine von ihnen zu lieben.
01:27:14Ich spiele für die Beiber doch nur den Clown.
01:27:16Mach hier die Negernummer.
01:27:18Lass eifersüchtige Männer auf mich schießen.
01:27:20Schluss damit, ich werde heiraten.
01:27:22Mikael, ha?
01:27:24Ja, das ist richtig, so ein Schwachkopf.
01:27:26Hey, was machst du denn da?
01:27:27Ja.
01:27:31Ja.
01:27:32Ich binывает.
01:27:33onniert-
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