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Nachrichten des Tages | 3. Mai - Morgenausgabe

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Transkript
00:00Auf den Straßen Berlins trafen wir auf gemischte Reaktionen auf die Nachricht,
00:05dass der Verfassungsschutz die AfD als rechtsextremistische Bewegung hochgestuft hat.
00:09Die Behörde begründete ihre Entscheidung mit der fremdenfeindlichen Haltung der AfD.
00:14Das vorherrschende ethnisch-abstammungsmäßige Volksverständnis der Partei
00:17sei nicht mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung vereinbar.
00:21Ich finde es, als wenn das so ein letztes Ding ist, was man, man weiß nicht mehr zu helfen,
00:28wie man mit der AfD umgehen muss.
00:33Und dann nimmt man eben dieses Verbot. Aber ich finde es nicht in Ordnung.
00:38Das hätte schon längst passieren müssen. Ich verstehe nicht, warum dieses Gutachten,
00:42das war ja schon eigentlich vor der Bundestagswahl angekündigt,
00:47warum das nicht schon damals veröffentlicht worden ist.
00:51Weil ich glaube, das hätte vielleicht den einen oder anderen Wähler der AfD bewegen können,
00:56die Partei nicht zu wählen.
00:57Jetzt, wo sie offiziell als gesichert rechtsextrem und als antidemokratisch gilt,
01:02könnte man natürlich schon über ein Verbot nachdenken.
01:06Ich sehe es aber nicht als Lösung für den Rechtsruck, den wir in Deutschland haben.
01:10Die AfD kritisierte die Entscheidung als politisch motiviert und kündigte juristische Schritte dagegen an.
01:16Das Schiff einer pro-palästinensischen Organisation ist nach deren Angaben auf dem Weg zum Gaza-Streifen
01:26in der frühen Freitagnacht vor Malta von Drohnen angegriffen worden.
01:30Daraufhin sei Feuer an Bord ausgebrochen.
01:32Das Schiff der Organisation Freedom Flotilla Coalition sollte Aktivisten mit Hilfsgütern,
01:37darunter später auch die Schwedin Greta Thunberg, zum Gaza-Streifen bringen,
01:40um sich dort gegen die israelische Blockade einzusetzen.
01:43Laut der maltesischen Regierung waren alle Crewmitglieder und Aktivisten an Bord in Sicherheit
01:47und das Feuer schnell unter Kontrolle.
01:50Das israelische Militär untersucht nach eigenen Angaben den Vorfall.
01:53Der schwedische Ministerpräsident Ulf Christasson hat den Vorschlag bekräftigt,
01:59die Rückkehrprämie in Schweden für Migranten deutlich zu erhöhen.
02:03Im Gespräch mit Euronews betonte er, es sei absolut notwendig, die Migration in den Griff zu bekommen.
02:09Derzeit bietet Schweden Migranten 900 Euro als Anreiz zur freiwilligen Ausreise.
02:14Nach Angaben der schwedischen Migrationsbehörde wurde 2023 jedoch nur einer von 70 Anträgen genehmigt.
02:22Ein neuer Regierungsvorschlag sieht eine Erhöhung auf 32.000 Euro pro Person vor.
02:27Das wäre eine Steigerung um 3.400 Prozent.
02:30Ich glaube nicht, das wäre ein Method, das für sehr viele Menschen funktioniert.
02:34Aber wir haben ein Problem mit der Integration.
02:37Wenn Menschen, die ein legales Recht haben, in Schweden,
02:40aber sie nicht integrieren, sie nicht wirklich die schwedische Weise des Lebens,
02:46dann würden Leute denken, dass sie zurückkommen, zu ihrem Land.
02:50Der Vorschlag soll am 1. Januar 2026 in Kraft treten.
02:55Christasson betonte zudem die Notwendigkeit einer besser gesteuerten Migrationspolitik in Europa.
03:00Er unterstütze den EU-Migrationspakt und forderte eine konsequentere Rückführung von Personen ohne Asylbescheid.
03:07Christasson sagt, er erkenne ein Wandel in der europäischen Haltung zu Migrationspolitik,
03:34die formale Entscheidung erleichtern würde.
03:41Fanta Papa ist in Italien der neue Hit.
03:44Mehr als 60.000 Menschen spielen dort schon das Online-Spiel,
03:47bei dem sie versuchen, vorherzusagen, wer der nächste Papst wird.
03:50Die Schöpfer des Spiels fühlten sich durch den Erfolg anderer Fantasy-Videospiele inspiriert.
03:55Die Schöpfer des Spiels fühlten sich um 133.000 Menschen in der Sixtinischen Kapelle zusammenkommen,
04:23um den Nachfolger von Papst Franziskus zu wählen.
04:27Aus dem sogenannten Konklave dringt nichts nach außen.
04:30Die Spieler wetten trotzdem darauf, wer ihrer Meinung nach der nächste Pontifex wird.
04:35Favoriten der Spieler sind der italienische Kardinal Pietro Parolin,
04:39dicht gefolgt von Matteo Maria Zuppi, dem Erzbischof von Bologna,
04:43und dem philippinischen Kardinal Luis Antonio Zagli.
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