00:00Shanti, Shanti
00:07Sitze ganz gerade, Brustbein leicht angehoben, die Schultern fallen locker nach hinten unten,
00:18die Hände liegen so auf den Beinen, dass sie erst gerade sitzen unterstützen,
00:22indem sie zum Beispiel einfach durch den Druck der Arme die Schultern tendenziell leicht nach hinten schieben.
00:28So dass du mühelos gerade sitzt.
00:30Stell dir vor, dass hier oben in der Schädelmitte an der Fontanelle einen Faden befestigt,
00:35an dem dich jemand nach oben zieht, so dass du wirklich gerade sitzt.
00:41Und dieses aufrechte Sitzen halte bei.
00:44Für die Gewinnung von Lebensenergie ist das wichtig, wenn die Wirbelsäule senkrecht zum Erdmagnetfeld ausgerichtet ist,
00:51weil sie so etwas wie eine Antennenfunktion hat.
00:54Die Hände liegen also locker auf den Beinen und jetzt atme ganz ruhig und gleichmäßig in den weichen Bauch.
01:03Die Augen dürfen geschlossen bleiben, es gibt nichts zu gucken.
01:07Atme tief in den Bauch, der Bauch kommt nach vorne raus, außer bei Schwangerschaft,
01:12da musst du das ein bisschen lockerer handhaben.
01:15Beim Ausatmen ziehst du den Bauch nach innen ein, so weit wie es halt passt.
01:21Wie gesagt, außer bei Schwangerschaft, da machst du einfach so gut wie es halt passt.
01:26Und bleibe jetzt dabei, wenn du nicht schwanger bist, dass du den Bauch einatmend weit nach vorne raus schiebst.
01:32Du kannst dann einen Moment eingeatmet anhalten, so bleiben, einen Moment warten, solange sich das gut anfühlt.
01:41Und dann ganz gemütlich und langsam wieder ausatmen.
01:46Nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst, lass dir Zeit, das ist ganz wichtig.
01:50Und dann ausgeatmet, so lange anhalten, wie das ausgeatmet eben geht.
01:55Es ist meistens kürzer als eingeatmet.
01:58Und wenn dann der nächste Einatmend kommt, wieder in den Bauch atmen, Bauch weit nach vorne raus.
02:07Eingeatmetes Halten, wieder spüren, wie der Bauch prallvoll Luft ist, zumindest gefühlt, auch wenn es anatomisch ein bisschen anders läuft.
02:15Und dann beim Ausatmen, lass die ganze Luft aus dem Bauch hinaus fließen, in die Welt.
02:25Und dann kommt ausgeatmetes Halten.
02:31Ab dem nächsten Einatmen, stell dir vor, du bist eine kostbare Karaffe.
02:36Und du atmest weißes, weiß-goldenes Licht ein, das ist die pralle Lebensenergie, das Prana.
02:43Beim eingeatmeten Anhalten ist die Karaffe, vor allem im Bauchbereich, prall gefüllt und der ganze Körper, alle Zellen beginnen zu leuchten.
02:53Auch in den Beinen, bis zu den Zähnen, in den Armen, bis zu den Fingern, Gesicht, Haare, Haarspitzen, Ohrläppchen, alles beginnt anzuleuchten.
03:03Und wenn du ausatmest, lass dieses Leuchten als Lächeln durch deine Augen, durch die geschlossenen Augen in die Welt fließen.
03:10Ausatmen, rausgeatmet, einen Moment warten.
03:17Und dann, wenn es bei dir soweit ist, jeder zum eigenen Zeitpunkt bitte.
03:21Atme wieder eine neue Portion weiß-goldenes Licht in diese kostbare Karaffe ein, bis in den Boden, den Beckenboden und weiter in die Füße.
03:31Dann kommt wieder eingeatmetes Halten.
03:33Und dann spüre, wie das weiße Licht alle Körperzellen lebendig werden lässt.
03:40Beim Ausatmen schicke dieses weiße Licht als Lächeln durch deine Augen in die Welt, um die Welt damit ein Stück besser zu machen.
03:50Dann kommt ausgeatmetes Halten.
03:56Und dann nimmst du wieder aus deinem Umfeld weiß-goldenes Licht auf, Prana, Lebensenergie, auch bekannt als Sauerstoff und so weiter.
04:06Beim eingeatmeten Halten verteile diese Lebensenergie in alle Körperzellen.
04:11Das passiert in unserem Körper, unter anderem über den Blutkreislauf.
04:18Und beim Ausatmen atme dieses Prana weiter in die Welt für diejenigen, die Prana brauchen.
04:27Und schicke es als Lächeln durch die geschlossenen Augen in die Welt.
04:32Und dann wieder ausgeatmetes Halten.
04:35Einen Moment, diese Leichtigkeit der inneren Stille genießen.
04:39Um dann wieder eine neue Portion Prana, Lebenskraft, Lebensglück einzuatmen.
04:47Mache das so in deinem Rhythmus weiter.
04:50Die vier Atemphasen.
04:52Einatmen halten, ausatmen halten.
04:54Mit dieser Vorstellung der Lichtkraft, des weiß-goldenen Lichtes, des Pranas.
05:00Was mit deiner Vorstellungskraft sehr viel ausmacht.
05:04Du erlebst durch diese Konzentration die Übung anders als ohne diese Konzentration.
05:09Gehe also ganz tief in diese Vorstellung hinein.
05:14Visualisiere das, dass alle Körperzellen leuchten.
05:18Und vor allem fühle es.
05:21Stell dir vor, wie sich das anfühlen könnte, falls du es nicht spürst.
05:25Wenn du es spürst, dann weißt du, was du fühlen kannst.
05:27Aber man kann sich auch einfach vorstellen, dass der ganze Körper, alle Zellen vor Lebendigkeit kribbeln und sich richtig stark anfühlen.
05:36Und beim Ausatmen, wie du diese kribbelnde Lebendigkeit als liebevolles Lächeln durch deine Augen in die Welt schickst.
05:48Du kannst dir gerne vorstellen, dass dort andere sind, die sich gerne daran bedienen, die sich gerne von dir auf diese Weise beschenken lassen,
05:57die dafür dankbar sind.
05:59Mach das in deinem Rhythmus, in deinem Tempo.
06:03So langsam, wie es dir möglich ist, ohne dass es anstrengend würde.
06:08Mach es übers Erlauben.
06:10Erlaube dir die Langsamkeit.
06:13Schon alleine, um der Geschwindigkeit, dem Stress und der Hektik der heutigen Zeit auf diese Weise bewusst etwas entgegenzusetzen.
06:25Erlaube es dir, so langsam zu werden, wie du auf entspannte Weise langsam werden kannst.
06:32Nur Atemnot darf nicht auftreten.
06:35Mach es also immer noch, gerade eben schnell genug.
06:43Erlaube es dir, so langsam zu werden.
07:13Erlaube es dir, so langsam zu werden.
07:43Erlaube es dir, so langsam zu werden.
08:13Musik
08:42Musik
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