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  • vor 8 Monaten
Robert macht seine Ankündigung wahr: Er schikaniert Laura, wo er nur kann. Dennoch weigert sie sich, mit Werner oder Alexander über die ungerechte Behandlung zu sprechen: Sie will die Situation nicht noch weiter zuspitzen.

Kategorie

Menschen
Transkript
00:00Musik
00:00Lalfeld, was ist passiert?
00:08Wer hat sich geprügelt?
00:10Robert und Alexander?
00:12Dabei ist Marie die Einzige, die es mit Ihnen aushält.
00:14Bei keiner anderen Frau hätten Sie jene Chance, wie man ja gemä...
00:18Gehen Sie mich aus den Augen.
00:26Sofort!
00:26Hier mache ich das Leben zur Heile, versprochen.
00:32Hab ich's mir doch gedacht.
00:35Herr Sonnenbichler.
00:36Was geht hier vor?
00:37Ich hab was gesucht.
00:39Kaum zwei Tage als Page hier im Haus und schon toben Sie mit den Mädels durch die Betten, oder wie?
00:44Du bist kein Millionär? Du bist nur ein Page?
00:56Musik
00:57From the first ray in the morning
00:59To the last kiss in the night
01:05Just one day without you
01:11I could throw my heart away
01:14Can't you hear I'm asking you to stay
01:18Through the rainbow-colored night
01:24Stay
01:25Stay
01:28Es ist einfach nicht zu glauben.
01:36Zwei Angestellte unseres Hauses beim Schäferstündchen in der Fürstenswied.
01:42Das ist ganz anders, als Sie denken.
01:43Wir haben was gesucht, ich schwör's.
01:45Aufräumen.
01:46Und zwar so, dass man hier vom Boden essen kann.
01:49Verstanden?
01:50Und morgen früh melden Sie sich bei mir.
01:54Beide!
01:54Ich fass es nicht.
02:05Du bist echt...
02:06Ja, der Page.
02:08Ein Kollege.
02:10Ich bin allerdings neu hier.
02:14Du hast mich also die ganze Zeit angelogen, ja?
02:18Ach, irgendwann wär ich damit schon rausgerückt.
02:22Sorry.
02:24Du meinst, du sagst jetzt einfach mal kurz sorry und dann ist die ganze Sache vergessen, oder was?
02:32Sag mal, hast du überhaupt einen Plan, in welche Situation du mich gebracht hast?
02:35Wieso denn nur dich, mich doch auch.
02:36Wahnsinn, mir ist wirklich schon viel passiert.
02:38Ja, das glaub ich gern.
02:39Ja, aber so wie du hat noch keiner versucht, mich in die Kiste zu kriegen.
02:43Du bist echt das Allerletzte, weißt du was?
02:45Ein Preis aus Schreiben?
03:03Ich weiß nicht.
03:04Es ist kostenlose Werbung.
03:06Wir kriegen mindestens eine Doppelseite.
03:07Noch dazu redaktioneller Text.
03:10Der wird viel aufmerksamer gelesen als irgendeine Anzeige.
03:14Lass uns noch mal einen Moment beim Geschäft bleiben.
03:17Was hast du denn?
03:18Wir setzen ein Wochenende hier im Hotel als Hauptgewinn aus.
03:22Haben wir denn überhaupt Einfluss darauf, wen wir uns ins Haus holen?
03:24Du hast Angst vor Säufern und Randalierern?
03:28Weißt du, wer da kommt?
03:29Es werden schon die Richtigen kommen, vertrau mir.
03:32Gut, wenn du meinst.
03:33Was sagt Alexander dazu?
03:35Ich wollte erst mit dir darüber reden.
03:37Du bist doch der Chef.
03:39Deinen Sohn überzeug ich schon.
03:41Mit detaillierten Analysen über Auflage,
03:44der entsprechenden Zeitschriften,
03:45Image, Leserschaft und so weiter.
03:49Ich sehe, du überlässt nichts dem Zufall.
03:51Nachdem Alexander mein Etat kürzen wollte?
03:55Nein, das stimmt nicht.
03:58Warum habt ihr eigentlich die Entlassung von Mike Dreschke rückgängig gemacht?
04:03Haben wir das?
04:05Tu nicht so, als ob du das nicht wüsstest.
04:08Personalangelegenheiten sind Alexanders Sache.
04:09Aber...
04:10Sprich mit ihm, wenn du das mit Dreschke für falsch hältst.
04:12Danke.
04:21Vielen Dank.
04:51Wie machst du das bloß?
04:59Bei dir schmeckt es nicht nur besser,
05:00sondern es sieht auch besser aus.
05:02Es sieht doch ganz genauso aus.
05:03Drei Minuten noch.
05:04Keine Sekunde länger.
05:05Verstanden?
05:07Perfekt.
05:09Hoffentlich.
05:10Die Bestellung von Tisch 2.
05:11Medium?
05:12Ja, Medium.
05:13Was mit Dreser für Tisch 7?
05:15Ist fertig.
05:15Da fehlt was.
05:20Minzblättchen.
05:21Das Auge ist mit, Frau Sonnenbichler.
05:22Halt, das geht so nicht aus.
05:26Wieso nicht?
05:28Ja, der Socenspiegel ist ganz schief.
05:29Der Socenspiegel ist völlig in Ordnung.
05:31Wenn ich sage, der Socenspiegel ist schief, dann ist er schief.
05:34Verstanden.
05:37Nochmal.
05:39Halt.
05:40Nicht Sie.
05:41Sie.
05:41Frau Sonnenbichler hat genug Zeit.
05:42Aber warum denn?
05:43Ich kann das doch auch...
05:44Sie kriegen das doch nie hin.
05:46Und jetzt schaffen Sie die Getränke in die Bar.
05:48Es tut mir leid, wenn ich bei Ihnen einen wunden Punkt erwischt habe, ja?
05:52Aber Essen wegzuwerfen ist nicht die beste Lösung für Ihre Probleme.
05:55Danke.
05:56Danke.
05:57Danke.
06:00Danke.
06:18Na, meine Süße?
06:19Du freust dich wenigstens.
06:22Im Gegensatz zu den Saalfelds...
06:25Ach.
06:26Werner ist in letzter Zeit auch so komisch und abweisend.
06:31Und Alexander, da liegt mir nur Stein in den Weg.
06:35Es ging das Preisausschreiben.
06:37Und diesen Dreschke hat er auch wieder eingestellt.
06:40Typisch.
06:41Falsch!
06:44Dafür ist der Alte verantwortlich.
06:48Woher kommst du denn plötzlich?
06:50Spionierst du mir etwa nach?
06:52Sie haben noch nichts zu verbergen.
06:56Woher willst du wissen, dass es Werner war, der diesen Mike wieder eingestellt hat?
07:01Was ist dir die Info denn?
07:02Red schon.
07:05Ich hab's gesehen.
07:06Und gehört.
07:09Was?
07:11Was hast du gesehen?
07:13Dass die kleine Laura Bopi um den Finger gewickelt hat.
07:18Laura?
07:19Was für eine Laura?
07:20Na, die neue aus der Küche.
07:23Ach, die steckt dahinter, dass der Dreschke wieder eingestellt wurde.
07:29Ja, sie hat alles gegeben, was sie zu bieten hatte.
07:32Was?
07:33Was soll das denn heißen?
07:35Die Kleine weiß ganz genau, was sie will.
07:38Der alte Saalfeld war ganz hin und weg von ihr.
07:40Wie bitte?
07:43Du glaubst mir genauso, was.
07:47Unsinn.
07:49Das sind deine schmutzigen Fantasien.
07:52Das stehlich, das irgendwo rumzuerzählen.
07:54So, das Bad wäre fertig.
08:15Schau ich mir gleich nochmal an.
08:16Ist eigentlich schade drum.
08:23Magst du noch einen Schluck haben?
08:24Schütt ihn ins Klo.
08:28Mann, doch nicht hier.
08:29Dann kannst du das Bad gleich nochmal machen.
08:31Jetzt mach mal halblang, ja?
08:32Du hast mir auch nicht gesagt, dass du das Zimmermädchen bist.
08:34Das ist ja wohl was vollkommen anderes.
08:37Ach ja?
08:37Wieso denn?
08:39Du hast mich ja auch nicht gefragt.
08:41Ich dagegen, ja?
08:42Moment, Moment, dass ich Millionär bin, ja?
08:44Das hast du dir ganz alleine ausgedacht.
08:46Ja, du hast mich aber die ganze Zeit in dem Glauben gelassen.
08:50Schön, ich hab dir nicht widersprochen, aber...
08:53Und was ist mit der Geschichte,
08:54dass du in der Zulieferbranche für Hotels tätig bist?
08:58Wolltest du mir sagen, dass du Koffer auspackst, oder was?
09:02Ja, wenn es ein bisschen weit ausliegt, dann...
09:05Sehr witzig, ich lach mich kaputt.
09:08Du tust gerade so, als ob ich ein Betrüger wäre.
09:10Ja, das bist du ja auch.
09:11Ein Hochstapler bist du,
09:13der mich mit einer gestunkenen, unterlogenen Geschichte
09:15versucht hat, ins Bett zu kriegen.
09:16So schlimm bin ich denn auch wieder.
09:18Fass mich bloß nicht an, ja?
09:21Ich hab's doch wohl nicht im Ernst,
09:22dass ich mich mit dem Pagen eingelassen hätte.
09:35Was machst denn du da?
09:38Das ist doch viel zu schwer für dich.
09:39Geht schon, honey.
09:41Ich helf dir.
09:43Robert hat dich dazu eingetrent?
09:45Warum lässt er dich einen der Männer aus der Bar das machen?
09:47Keine Ahnung.
09:48Aber solche Dinge will ich ihm mal lieber nicht reinreden.
09:50So, dennoch mach ich.
09:52Lass mal lieber mit deiner Schulter,
09:54das ist hier der Chef.
09:55Deswegen vergesse ich doch nicht meine guten Manieren, oder?
10:00Der Bruder hat eine Rechte wie Max Schmähling.
10:05Geht?
10:05Moment, Moment.
10:12Wie rollen Sie die Nachricht?
10:13Nein, nein, nicht rollen.
10:16Wegen dem Schaum.
10:17Man kann dann nicht mehr so gut zapfen.
10:19Ach so.
10:20Ja, klar.
10:21Dann tragen wir sie.
10:22Ja.
10:23Ja.
10:38Entschuldige, aber ich hatte gerade Katharina am Telefon.
10:40Geht schon in Ordnung.
10:42Danke, dass du dir Zeit für mich nimmst.
10:45Das mach ich doch gern.
10:46Um was geht es denn?
10:48Ich hab hier einen ganzen Stapel Anfragen.
10:50Private Hilfsorganisationen,
10:52die um Geld aus meiner Krebsstiftung bitten.
10:54Ich kenne kaum eine.
10:56Lass mal sehen.
10:57Kannst du die mal nachprüfen?
10:59Ich möchte mein Geld nicht für irgendwelche windigen Organisationen ausgeben.
11:03Kein Problem.
11:04Mach ich doch gern.
11:06Danke.
11:07Es eilt auch nicht.
11:08Ich krieg das schon hin.
11:10Ich weiß.
11:12Cora, ich mach mir ein bisschen Sorgen um dich.
11:17Sorgen?
11:19Wann warst du zum letzten Mal im Urlaub?
11:22Urlaub?
11:24Brauch ich nicht.
11:27Mir geht's gut, solange ich jeden Tag eine Runde reiten kann.
11:31Nehmen Sie mir bitte nicht übel, aber ich...
11:33Wieso sollte ich?
11:34Wir sind doch Freundinnen.
11:36Aber?
11:38Ich finde, du siehst etwas abgespannt aus.
11:42Überarbeitet.
11:43Ein bisschen Ruhe täte dir sicher gut.
11:47Ich liebe meinen Job.
11:50Ausruhen kann ich in 20 Jahren noch.
11:52Tja, ich weiß, wovon ich rede.
11:56Auch du kommst langsam in das Alter, wo man nicht einfach so alles wegsteckt.
12:01Also am besten, wir bleiben bei der Geschichte und sagen, dass wir irgendwas gesucht haben.
12:10Ich meine, das glaubt uns ja so an dich wahrscheinlich gerade noch.
12:14Jedenfalls kann er uns nicht das Gegenteil beweisen.
12:17Oder hast du eine bessere Idee?
12:20Gut wäre, wenn du sagen würdest, dass du mich gerufen hast, weil dir irgendwas unter das Bett gerollt ist oder so.
12:24Ich meine, das würde erklären, warum ich in der Suite war.
12:26Eher weise ich mir die Zunge ab.
12:28Was willst du denn sagen?
12:29Wie wärst du mit der Wahrheit?
12:31Dass du mich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in die Suite gelockt hast, um mich dann zu verführen.
12:36Das ist doch nicht dein Ernst. Ja, schmeiß mich doch raus.
12:37Ja, dann bin ich dich wenigstens los.
12:40Aber du wolltest auch an die Suite, oder nicht?
12:43Wieso? Da bin ich doch jeden Tag.
12:44Ja, zum Putzen.
12:47Guten Abend.
12:50Was ist es?
12:51Kannst du dich mit?
12:53Mit dir in den Aufzug?
12:55Ja, ganz sicher nicht.
12:56Auf keinen Fall.
12:56Feierabend.
13:17Jetzt reicht's.
13:19Ja, viel länger hätte ich auch nicht mehr gekonnt.
13:22Das ist auch ein Wahnsinn.
13:24Den ganzen Tag stehst du hier in der Küche.
13:26Dann schleppst du irgendwelche Fässer durch die Gegend.
13:28Und abends bist du auch noch die Letzte, die hier putzt.
13:32Sie doch genauso.
13:35Aber wissen Sie was?
13:37Jetzt haben wir uns eine Belohnung verdient.
13:42Ui.
13:44Wann hast du die denn gemacht?
13:46Neulich Nacht, als ich nicht schlafen konnte.
13:48Das ist ja wieder köstlich.
13:54Wenn Sie alle sind, mach ich neue.
13:56Den Teufel werden Sie tun.
14:01Entschuldigung, aber die hab ich nun wirklich in meiner Freizeit gemacht.
14:02Aber in meiner Küche.
14:09Die Freizeit dient zur Wiederherstellung Ihrer Arbeitskraft.
14:14Sollten Sie sich nicht dementsprechend verhalten,
14:17ist dies ein Kündigungsgrund.
14:19Das kann doch wohl nicht wahr sein.
14:20Halten Sie sich da raus, Frau Sonnenbichler.
14:22Sie glauben, Sie könnten sich alles erlauben,
14:23nur weil Sie mich vor 100 Jahren mal gewickelt haben.
14:26Herr Saalfeld,
14:28die Küche ist blitzblank sauber.
14:33Blitzblank?
14:36Das kann ja mal passieren.
14:37Kann ja mal passieren.
14:38Sie werfen hier in meiner Küche mit meinen Lebensmitteln rum.
14:46Sie benutzen in Zukunft nur noch einen Krümel von meinem Zucker für Ihre private Hausbäckerei.
14:50Dann fliegen Sie hochkant raus.
14:52Verstanden?
14:54Ja.
14:55Jetzt putzen Sie die Schweinerei auf.
14:58Halt!
14:59Nicht Sie, Frau Sonnenbichler.
15:01Frau Mala.
15:02Alleine.
15:03Verstanden?
15:05Sie können Feierabend machen.
15:07In einem Alter sollten Sie sich ab und zu eine Pause gönnen.
15:09Sie können Feierabend machen.
15:39Oh ja, das tut gut.
15:43Ach, du bist ganz verspannt.
15:46Aber dagegen kann man was tun.
15:51Gut so?
15:53Mhm, wunderbar.
15:56Verschweigst du mir eigentlich was?
15:58Das könnte ich doch gar nicht.
16:01Tu nicht so.
16:03Warum sollte ich das?
16:05Ja, das frage ich mich auch.
16:07Ach, mir gegenüber tust du so, als ob Alexander den Träschke wieder eingestellt hätte.
16:16Dabei hast du es veranlasst.
16:19Wer behauptet das?
16:21Stimmt es etwa nicht?
16:22Was willst du?
16:27Gar nichts.
16:29Ich bin nur neugierig.
16:32So?
16:32Mhm.
16:34Entgegen allem, was du sonst sagst, mischst du dich in Personaldinge ein.
16:39Da wird man doch wohl noch mal fragen dürfen.
16:43Und wenn es so wäre?
16:44Es geht dich gar nichts an.
16:48Was ist eigentlich mit dieser neuen Küchenhilfe?
16:53Was soll mit dir sein?
16:56Sie steckt dahinter.
16:56Wegen ihr ist dieser Träschke wieder eingestellt worden.
17:02Obwohl er sich mit der Sängerin eingelassen hat.
17:05War das so?
17:06Mhm.
17:12Du willst gehen?
17:14Es ist spät und morgen ist ein harter Tag.
17:18Warum bleibst du da nicht?
17:19Weil ich keine Lust habe, mich zu streiten.
17:24Und außerdem, Eifersucht steht dir nicht.
17:42Ach, entschuldige.
17:44Ich wollte dich nicht erschrecken.
17:46Achtung, da ist noch alles nass.
17:49Sie sollten doch längst zu Hause sein.
17:51Ach, da bin ich noch oft genug.
17:53Ich wollte nur mal gucken, ob ich dir noch was helfen kann.
17:55Aber ich sehe, du hast es allein geschafft.
17:58Danke.
18:00Ich weiß nicht, was in diesen Robert gefahren ist.
18:03Also ich meine, ich kenne den ja nun wirklich lange genug.
18:06Und ich weiß auch, wie der brüllen kann.
18:08Aber so habe ich den noch nie erlebt.
18:12Ich hätte heute Nachmittag einfach meinen Mund halten sollen.
18:15Ich habe ihm gesagt, was ich über sein Verhalten denke.
18:19Etwa meinetwegen?
18:22Ich fand es ungerecht, wie er sie behandelt hat.
18:25Ich dachte, er will sie rauswerfen.
18:27Also, meinetwegen brauchst du dich wirklich nicht mit ihm anzulegen.
18:30Ich komme schon allein klar.
18:32Sie waren ja auch eigentlich nur der Anlass.
18:35Irgendwann wäre ich sowieso mal mit ihm zusammengerasselt.
18:37Ja, nachdem er sich mit seinem Bruder geprügelt hat, hat er wahrscheinlich jemanden gebraucht, an dem er seine Wut auslässt.
18:44Und Marie war ja zufällig nicht greifbar.
18:47Ach ja.
18:48Über Marie habe ich ja auch geredet.
18:50Ich halte das nicht aus, wie er sie behandelt.
18:52Na, hör mal, das war ja eine Generalabbrechung.
18:56Das finde ich aber mutig, Mädchen.
18:58Ja.
18:58Und jetzt kann ich es ausbaden.
19:01Wie wäre es denn, wenn du mal mit dem Juniorchef sprichst?
19:04Oder vielleicht gleich mit dem Senior?
19:06Nein, nein, nein.
19:08Das macht es nur schlimmer.
19:10Er wird dann noch mehr wütend.
19:11Aber du kannst doch nicht hier alleine weiterkämpfen.
19:13Wenn ich kämpfe, wird es schlimmer.
19:18Wir sollten uns beide nichts anmerken lassen.
19:21Und auch nicht mit ihm reden.
19:23Bitte.
19:26Wie du meinst.
19:27Du musst es ja wissen.
19:29Ja.
19:30Und jetzt gehen Sie mal nach Hause.
19:32Es fängt ja wieder an zu schreien.
19:34Hm.
19:36Na?
19:43Sag mal, wirst du total bescheuert?
19:58Was willst du denn du jetzt noch von mir?
20:00Jetzt warte doch mal.
20:01Du kannst doch nicht ernsthaft wollen,
20:02dass ich meinen Job verliere.
20:03Ach.
20:04Und warum nicht?
20:05So wie du mich behandelt hast?
20:07Nein, das war doch lustig.
20:09Spaß, bei dem wir beide auf die Nase gefallen sind.
20:11Zwei betrogene Betrüger.
20:13Ach, zwei, ja?
20:14Mhm.
20:15Ja, und wenn wir uns jetzt eine gute Geschichte einfallen lassen,
20:17dann kommen wir auch wieder heil aus der Sache raus.
20:20Alle beide.
20:21Kannst du mir mal sagen,
20:22warum ich ausgerichtet dir helfen sollte,
20:23den Job zu retten?
20:24Dass die noch nicht mal anständig bei mir entschuldigt.
20:26Ein kurzes Sorry.
20:27Das war's doch.
20:28Ach so.
20:30Darum geht's dir.
20:31Kein Problem.
20:31Ich entschuldige mich tausendmal bei dir.
20:34Hunderttausendmal.
20:36Oder eine Million mal.
20:38Ich hab's nicht so oft, wie du willst.
20:40Ich glaub dir kein Wort.
20:43Ich hab's nicht so oft, wie du willst.
20:44Ich hab's nicht so oft, wie du willst.
20:44Ich hab's nicht so oft, wie du willst.
20:45Ich hab's nicht so oft, wie du willst.
20:46Ich hab's nicht so oft, wie du willst.
20:46Ich hab's nicht so oft, wie du willst.
20:47Ich hab's nicht so oft, wie du willst.
20:48Ich hab's nicht so oft, wie du willst.
20:48Keiner verdrängt mich.
21:15Ich bin schon gar nicht so eine kleine Küchenhilfe.
21:21Niemals.
21:22Ich bin schon gar nicht so eine kleine Küche.
21:43Ach, gut, dass du noch wach bist, ey.
21:47Was ist denn?
21:49Dieser verdammte Mistkerl.
21:52Wer?
21:54Na, Xaver, dieser verfluchte Schuft.
21:57Der neue Page?
21:59Ach, du kennst ihn auch schon.
22:02Du etwa nicht?
22:04Doch.
22:04Seit heute Abend.
22:08Ich dachte, du bist mit diesem Millionär verabredet.
22:11Der geheimnisvolle Zaubermann, den dir die Karten vorausgesagt haben.
22:16War ich ja auch.
22:19Ja, und?
22:20Ja, aber was hat denn Xaver damit zu tun?
22:23Jetzt lass dir ja nicht alles aus der Nase ziehen.
22:24Der Sonnenwichler hat uns erwischt.
22:30Dich und den Millionär?
22:31Ja.
22:32Nein!
22:34Och, Tanja, was denn nun?
22:37Also, er hat mich in die Fürstensuite eingeladen, ja?
22:40Wer?
22:43Okay.
22:44Die Sache ist die.
22:46Der Millionär ist niemand anderes als Xaver.
22:49Xaver.
22:51Nee.
22:53Xaver?
22:55Der hat mir die ganze Zeit was vorgemacht, dieser Hochstapler.
23:01Und entschuldige.
23:05Ich war gerade dabei, mich in ihn zu verlieben.
23:08Ich hab wirklich gedacht, er ist es.
23:10Der ist ja auch ein Süßer.
23:11Der ist bestimmt nett.
23:13Ja, genau.
23:14Der tischt mir deine Lügengeschichte auf, nur mich ins Bett zu kriegen, nett.
23:18Was ist ein Verbrecher, ist das?
23:21Und ihr, ja?
23:22Ihr habt genauso gelogen wie dieser verdammte Mistkerl.
23:29Soll ich dir eine heiße Schokolade machen?
23:33Vertreib den schlimmsten Kummer, hat Omi immer gesagt.
23:36Du hast mit dem Frühstück auf mich gewartet?
23:54Ich hatte keinen Hunger.
23:57Ist etwas?
23:57Du hast keinen Hunger?
24:00In der Nacht warst du unruhig?
24:01Hast nicht geschlafen?
24:03Keine Sorge.
24:05Ich war gerade bei der Nachuntersuchung.
24:07Kein Befund.
24:08Der Krebs ist besiegt.
24:09Mir geht es gut.
24:11Gott sei Dank.
24:13Mir gehen nur Robin und Alexander nicht aus dem Kopf.
24:16Dass die beiden sich prügeln in ihrem Alter.
24:19Gott, oh Gott, oh Gott.
24:20So etwas hätte ich nie und nicht mehr erwartet.
24:22Die müssen doch mal langsam erwachsen werden.
24:26Ich habe mit den beiden geredet, aber ich weiß nicht, ob das viel genutzt hat.
24:29Hoffen wir, dass sie es irgendwann selbst einsehen.
24:33Trotzdem mache ich mir Sorgen.
24:35Du denkst auch immer nur an andere.
24:38Du musst dich auch mal um dich selbst kümmern.
24:40Tu ich doch.
24:43Versprichst du mir das?
24:47Du bist mir das Wichtigste auf der Welt.
24:52Oh, Laura, bitte drück mir die Daumen für das Gespräch mit dem Sonnenbichler.
24:56Das mache ich.
24:57Danke.
24:59Ihr müsst nur zusammenhalten, dann wird das schon.
25:02Und Xa, aber diesen Lügner?
25:03Nee, niemals.
25:05Hast du es dir nicht nochmal überlegt?
25:07Nee.
25:08Der Kerl, der soll nicht so einfach davonkommen.
25:10Mann, Tanja.
25:12Ich verstehe ja wirklich, dass du wütend bist, aber du kannst doch den armen Jungen nicht um seinen neuen Job bringen.
25:16Das kannst du nicht bringen.
25:18Wieso denn nicht?
25:19Du bist ja auch nicht unschuldig.
25:21Du hast doch auch gelogen.
25:25Außerdem schneidest du dir ins eigene Fleisch, weil es nämlich gar nicht erlaubt ist, was mit dem Gast anzufangen.
25:30Xaver, der ist aber kein Gast.
25:31Aber du hast gedacht, der ist einer.
25:33Jetzt muss ich doch den Sonnenbichler nicht gleich auf die Nase binden.
25:36Ich denke, du wolltest ihm die Wahrheit erzählen, um Xaver eins auszuwischen.
25:40Was denn nun?
25:42Überleg dir nochmal ganz genau, was du machen willst.
25:45Bis später.
25:46Also, wo gehst du denn jetzt hin? Kommst du nicht mit rein?
25:48Nee, ich bin früh dran. Ich gehe nochmal zu den Pferden.
25:50Eine Sauerei ist das.
25:58Das ist wirklich eine echte Sauerei, wie dein Robert dieses arme Mädchen behandelt.
26:07Unmöglich, wie der sich hier aufführt.
26:09Na, du sagst du doch mal was.
26:12Das tut mir leid für Laura, aber...
26:16Red doch mal mit deinem Freund.
26:18So geht's doch nicht weiter.
26:20Das hat doch keinen Sinn.
26:22Das hast du doch bestimmt schon getan, oder?
26:24Na, mir hört er doch noch nicht mal mehr zu.
26:27Siehst du?
26:28Wenn ich jetzt auch noch damit anfange, dann wird Laura gar keine Ruhe mehr haben.
26:32Wie steht's denn im Moment mit euch?
26:40Gut. Ganz gut.
26:47Ich weiß, was du denkst.
26:49Er lässt seine Launen jetzt an Lauch aus, deshalb geht es uns besser.
26:52Ist es nicht so?
26:52Du hast nur was gegen ihn.
26:55Du kannst dir nicht vorstellen, dass wir uns einfach gut verstehen.
26:58Ich kann nur nicht zuschauen...
27:00Du kannst nicht zuschauen, wie ich mein Leben selber bestimme.
27:03Das ist alles.
27:05Marie, da irrst du dich.
27:07Da irrst du dich wirklich.
27:10Ich muss jetzt in den Laden.
27:11Bis später.
27:11Bis später.
27:11Na, Laura, wie geht's dir?
27:32Gut.
27:34Morgen.
27:35Morgen, Frau Frankl.
27:36Und?
27:36Namen Sie noch?
27:37Äh, Laura, warten Sie doch mal.
27:39Entschuldigung, ich darf doch Laura zu Ihnen sagen.
27:44Wenn Sie wollen.
27:45Wie geht es Ihnen denn bei uns?
27:46Haben Sie sich gut eingelebt?
27:48Warum fragen Sie?
27:50Wir sind ein kleines Familienunternehmen.
27:52Und da sind die Mitarbeiter keine anonymen Rädchen im Getriebe.
27:56Verstehe.
27:57Nein, mir geht's gut.
27:58Danke.
27:59Wissen Sie, der Erfolg des Hotels, der hängt doch davon ab, wie wir dem Gast gegenüber treten.
28:04Vom Direktor bis zur Küchenhilfe.
28:06Natürlich.
28:07Das verstehe ich.
28:08Und wenn Sie sich nicht wohlfühlen bei uns, dann spürt das auch der Gast.
28:13Hm?
28:13Sicher.
28:14Ja, aber ich fühle mich sehr gut.
28:16Vielen Dank.
28:17Ich weiß, in der Küche, das ist ganz schöner Stress.
28:19Und Robert, naja, wie soll ich sagen, der ist manchmal auch ziemlich anstrengend.
28:25Ich komme zu Recht.
28:26Aber wenn Sie Hilfe brauchen sollten, wenn Sie einfach reden wollen, dann können Sie ruhig zu mir kommen.
28:34Ich bin immer für Sie da.
28:35Das wird gar nicht nötig sein.
28:37Das wird gar nicht nötig sein.
28:38Ich gehe in die Küche.
28:48Na, sie macht Ihnen also doch Sorgen, ja?
28:50Ach.
28:51Alles unter Kontrolle.
28:52Na, wie ein Süßer?
28:55Ja.
28:55Ja.
28:55Herr Saalfeld?
29:08Ja?
29:09Herr Safed, hätten Sie einen Moment für mich Zeit?
29:18Ich habe es sicher, Frau Sonnbichler. Worum geht es denn?
29:20Es geht um Ihren Bruder.
29:24Um Robert. Also wenn ich zwischen Robert und Marie vermitteln soll, sind Sie bei mir in der Fallschlacht.
29:28Nein.
29:29Da ist mein Einfuß auf Robert leider bekämpft.
29:31Nein, darum geht es nicht. Ich würde Sie nie mit sowas behelligen.
29:34Die zwei sollen alleine sehen, wie sie klarkommen.
29:37Das ist etwas Dienstliches.
29:38Ja.
29:39Bitte setzen Sie sich.
29:41Danke.
29:44Also es geht um die Küche.
29:48Ja.
29:48Ihr Bruder.
29:50Also ich würde nicht zu Ihnen kommen, wenn es nicht wirklich schlimm wäre.
29:53Was ist denn der mit Robert?
29:55Der benimmt sich.
29:56Mir fehlen da wirklich die Worte. Der schikaniert uns.
30:00Sie auch?
30:01Ja, mich auch. Aber das ist nicht so schlimm. Ich kann mich ja ganz gut wehren.
30:04Aber die anderen.
30:05Und ganz besonders eine, zu der ist er ganz besonders ungerecht.
30:11Zu wem denn?
30:12Ich habe ihr versprochen, es nicht zu sagen.
30:16Ja, was denken Sie? Was soll ich tun?
30:17Ja, Sie sind doch der Chef. Der Juniorchef. Und ich habe mir gedacht, wenn Sie vielleicht mit ihm reden sollten.
30:22Ja.
30:24Ich mache das gerne, aber es ist schwierig ohne Namen, ohne konkrete Situation. Es wäre gut zu wissen, was genau passiert.
30:30Ich habe es versprochen, leider. Aber vielleicht könnten Sie so, so im Allgemeinen. Ich weiß, es ist viel verlangt, denn im Augenblick verstehen Sie sich ja mit Ihrem Bruder auch nicht so besonders.
30:45Ich werde sehen, was sich machen lässt. Ja?
30:48Ja, danke.
30:48Aber versprechen kann ich leider nichts.
30:51Vielen Dank.
30:51Hier ist übrigens ein Artikel über deine Ausstellung.
31:12Wunderbar. Ich habe schon einige Bilder verkauft.
31:16Oho.
31:18So, jetzt muss ich aber los. Charlotte wartet sicher schon unten auf mich.
31:22Bringst du Charlotte wieder mit zurück aus München? Oder musst du länger in der Galerie bleiben? Ich meine, ich kann sie auch abholen.
31:27Nein, nein, das mache ich schon.
31:29Du bist wirklich jetzt schon die perfekte Schwiegertochter.
31:31Hallo Laura. Hallo, Sie wollten mich sprechen?
31:37Ja, wenn Sie wieder mal Ihr köstliches Konfekt machen. Sind Sie so lieb und denken an mich, ja?
31:42Klar.
31:43Danke. Tschüss.
31:47Soll ich vielleicht die Tassen abräumen?
31:50Ja, danke.
31:50Ich wollte mich übrigens noch mal bedanken, dass Mike jetzt doch bleiben darf.
32:03Keine Ursache, Sie hatten ja recht. Was kann er dafür, wenn er von einem skrupellosen Reporter ausgenutzt wird?
32:09Trotzdem, danke.
32:14Ach, wissen Sie was? Setzen Sie sich doch einen Moment zu mir. Nehmen Sie sich auch einen Kaffee.
32:18Ich muss in die Küche.
32:20Also, wenn Robert meckert, soll er sich bei mir beschweren. Noch arbeitet er für mich und nicht umgekehrt.
32:34Es tut mir leid, wirklich. Ich hätte dich nicht belügen dürfen.
32:38Schön, dass du das endlich auch mal einsiehst.
32:42Gib's doch zu, du sagst es doch nur, damit ich dich mit deiner Geschichte decke.
32:47Auch gut.
32:48Kannst du, wie du willst, selbst wenn es nicht stimmt.
32:52Das tut dir wirklich leid?
32:54Ja, aber das glaubst du mir ja sowieso nicht mehr.
32:56Halt den Märchen, die du mir da aufgetischt hast.
33:00Aber eins stimmt wirklich. Es geht mir nicht um den Job, wenn ich mich bei dir entschuldige, okay?
33:06Im Ernst, ich... ich mag dich wirklich.
33:08Ja, na gut. Entschuldigung, angenommen.
33:15Danke.
33:17Du solltest vielleicht deine Opfer jetzt nicht gerade im Hotel aussuchen.
33:21Opfer.
33:23Soll das jetzt schon wieder heißen?
33:24Hey, ich dachte, wir haben uns wieder vertragen.
33:29Ja, wenn du Mattel was anfängst, dann kannst du dich echt in Schwierigkeiten bringen und nicht nur, dass der Zombichler dich erwischt.
33:34Wenn du ein wirklicher Gast gewesen wärst, ja?
33:37Dann hätte der doch bestimmt nichts gesagt.
33:40Ja, aber du läufst halt auch immer Gefahr, dass du dem Objekt deiner Begierde ständig über den Weg läufst während der Arbeit.
33:44Und dann musst du wieder dein Schürzchen verschwinden lassen, so wie auf der Terrasse neulich.
33:47Wie bitte?
33:50Ja, ich hab so getan, als hätte ich es nicht gesehen, aber wenn ich ein echter Millionär gewesen wäre...
33:56Willst du mir jetzt sagen, du hast die ganze Zeit gewusst, dass ich ein Zimmermädchen bin?
34:01Das hätte ich jetzt besser nicht erzählt.
34:03Tanja, Saffer?
34:05Ja?
34:05So ein bisschen erwartet, ziehen Personalraum.
34:07Danke.
34:08Danke.
34:17Ja, ja, so war das.
34:25Oh, ich weiß so wenig über meine Mutter.
34:29Hat der Vater Ihnen denn nichts erzählt?
34:31Ja, er hat nicht so gerne über sie gesprochen, weil der Schmerz über ihren Tod dann immer wieder hochkam.
34:38Es muss schwer sein, ohne Mutter aufzuwachsen.
34:43Ja, aber ich hatte ja Omi.
34:46Oma Maler.
34:47Die kannten Sie auch?
34:49Naja, kennen.
34:50Ich bin ja ein paar Mal begegnet.
34:51Das Erste, was ich hörte, als ich sie traf, war...
34:54Probieren Sie doch mal.
34:56Und schwupps, schon hatte ich eine Praline im Mund.
34:58Ja, das ist typisch Omi.
35:02Och, ich hoffe, ich störe nicht.
35:05Hallo, Cora.
35:05Hallo.
35:07Ja, ist was Dringendes?
35:09Nein, ich habe nur die Liste mit den Organisationen für Charlotte durchgesehen.
35:13Ja, dann leg sie doch bitte dorthin, ja?
35:14Also, dann stand ich da mit dem Mund voller Schokolade und konnte natürlich nichts mehr sagen, aber es schmeckte köstlich.
35:22Omi war eine Künstlerin, wirklich.
35:24Ja, Gott sei Dank hat sie ihre Kunst an Sie weitergegeben. Also, Ihr Konfekt ist fast noch besser.
35:29Kora, ist noch was?
35:33Nein, bis später.
35:36Bis später.
35:36Ja, ich muss auch los.
35:39Soll ich Ihnen eine Entschuldigung schreiben? Für meinen Herrn Sohn?
35:42Ich glaube, das wird nicht nötig sein.
35:47Aber wenn ich die Arbeit nicht mache, dann muss sie jemand anders für mich machen.
35:50Fühlt sich denn wohl mit Ihrer Arbeit?
35:53In der Küche alles in Ordnung?
35:55Ja.
35:56Na, ich hoffe, es bleibt so.
35:57Ich freue mich nämlich, dass Sie hier sind.
36:03Ich bin auch froh, dass ich da bin.
36:05Danke für den Kaffee.
36:16Guten Morgen.
36:17Morgen.
36:17Das ist ja wirklich inzwischen das Mädchen für alles.
36:20Nee, ich habe nur euer Frühstücksgeschirr geholt.
36:22Und, hast du Muskelkater?
36:25Muskelkater?
36:26Ja, von der Schlepperei gestern.
36:28Ach so. Ja, ein bisschen. Im Rücken so.
36:31Ist ja auch definitiv keine Arbeit für dich.
36:34So?
36:35Sag mal, gibt es irgendwelche Probleme mit Robert in der Küche?
36:40Probleme? Der sagt dann sowas?
36:42Niemand.
36:44Nee.
36:46Es ist nur, gestern schläppst du Fässer durch die Gegend, heute bist du das Dienstmädchen.
36:52Nee, ist wirklich alles in Ordnung.
36:55Bestimmt.
36:56Bestimmt.
36:57Die Arbeit in der Küche ist nun mal kein Zuckerschlecken.
37:00Da wird es dann mal hektisch und dann fällt mal ein böses Wort. Das ist doch ganz normal.
37:04Du weißt aber, wenn was ist, dann steht meine Tür immer offen.
37:09Weiß ich. Aber wenn ich jetzt hier noch länger rumstehe, dann wird Robert wirklich sauer.
37:14Halt dich nicht länger auf, sonst bin ich am Ende noch schuld.
37:17Ja, und dann geht er wieder auf dich los. Das kann ich nicht verantworten.
37:23Und jetzt erklären Sie mir mal, was Sie gestern in der Fürstensuite zu suchen hatten.
37:27Und ich will nur die Wahrheit hören und sonst nichts verstanden.
37:30Also, die Sache war die, wir...
37:34Lass mich.
37:36Also, ich habe da gestern Abend sauber gemacht. Und zwar ganz, ganz gründlich.
37:41Und dafür haben Sie Verstärkung gebraucht?
37:43Ja, nein.
37:45Also, ich, wie gesagt, ich habe da geputzt unterm Bett.
37:48Also, gestaubsaugt. Und dann habe ich meinen Ohrring verloren.
37:52Unterm Bett?
37:53Nein. Ja.
37:55Ja.
37:56Mir ist der Ohrring aus dem Ohr rausgefallen.
37:58Und ich weiß auch nicht, irgendwie muss ich ihn mit dem Staubsack und das Bett geschoben haben.
38:02Ja, und dann hat sie mich gerufen.
38:05Ja, ich kam mir in den Ohrring nicht mehr ran.
38:07Ja, und dann, als wir das Bett wegrücken wollten, da...
38:09Dann sind wir ausgerutscht.
38:10Ja.
38:11Was Verrücktes.
38:13Und Joss, in diesem Moment sind Sie erschienen.
38:16Ach, so war das.
38:18Ja, so war's.
38:20Ja, genau so.
38:21Für wie blöd haltet ihr mich eigentlich, hä?
38:27Glaubt ihr im Ernst, ihr könnt mir hier diese Lügen auftischen und kommt's auch noch damit durch?
38:32Ich weiß genau, was ihr gestern Nachmittag in der Fürstensuite vorhattet.
38:37Und ihr könnt froh sein, dass ich noch rechtzeitig dazwischengekommen bin.
38:40Was habt's euch bloß dabei gedacht?
38:46Es tut uns wirklich leid.
38:49Es kommt doch nie wieder vor.
38:50Garantiert nicht.
38:52Nein.
38:53Es kommt ganz bestimmt nie wieder vor.
38:57Sind wir jetzt gefeuert?
39:02Einmal.
39:04Einmal will ich noch Nade vor Recht hergehen lassen.
39:07Aber nur dieses eine Mal.
39:09Und dann, Frau Lieberts, wenn auch nur noch die kleinste Kleinigkeit passiert.
39:13Nicht wirklich, nein, gar nichts.
39:14Das verspreche ich hoch und heilig.
39:16Und halten Sie sich von den Gästen fern.
39:20Privat, meine ich.
39:23Und was Sie betrifft, junger Mann.
39:32Da.
39:33Die ist jetzt endlich da.
39:34Und diese Uniform werden Sie in Zukunft immer tragen.
39:39Und zwar in jeder Sekunde, die Sie hier in diesem Hotel sind.
39:43Verstanden?
39:44Klar.
39:45Verstanden.
39:53Los, weiter.
39:55Erst stundenlang rumtrübeln und dann schlapp machen.
39:57Das geht das nicht.
39:58Ich löse ab.
39:59Das arme Mädchen kann ja gar nicht mehr.
40:00Sie tun, was ich Ihnen gesagt habe, Frau Sonnenbichler.
40:02Und was habe ich Ihnen gesagt?
40:03Na, und warum machen Sie dann Ihre Arbeit nicht,
40:05sondern stecken Ihre Nase in Angelegenheiten, die Sie nichts angehen?
40:08Oder sollen unsere Gäste zum Mittag ungeschälte Karotten kriegen?
40:15Ist das sauber?
40:17Das nennen Sie sauber?
40:19Was meinen Sie, was das Gewerbeaufsichtsamt dazu sagt?
40:21Die machen uns den Laden dicht.
40:22Ich habe es vergessen.
40:32Warum sagst du Ihnen nicht, dass dich der Sehendurch-Chef so lange aufgehalten hat?
40:35Dann hätte er dir keine Strafe aufgebrummt.
40:37Das ist meine Sache.
40:39Und ich hatte Sie auch gebeten, nichts zu sagen.
40:41Ja, das habe ich ja auch nicht.
40:42Jedenfalls nichts Konkretes.
40:43Nur so im Allgemeinen.
40:46Andeutungen.
40:46Warum können Sie sich nicht einfach raushalten?
40:48Weil ich nicht mehr zugucken kann, wie du hier behandelt wirst.
40:53Aber Sie machen doch alles nur noch schlimmer.
40:55Was glauben Sie denn, was passiert, wenn Alexander mit Robert spricht?
40:58Nur ganz allgemeinen Andeutungen.
41:02Sie meint es ja nicht böse, aber es ist trotzdem falsch.
41:06Ich muss das einfach durchhalten.
41:08Das ist die einzige Möglichkeit.
41:09Noch ein Konflikt zwischen Robert und Alexander.
41:13Wer weiß, wohin das führt.
41:14Allerdings, wenn Robert noch lange so weitermacht,
41:21habe ich keine Ahnung, wie ich das schaffen soll.
41:26Wenigstens habe ich gleich Pause.
41:28Boah, ist mir schlecht.
41:31Meine Oma hat immer gesagt, iss was, Kind,
41:32sonst kippst du mir aus dem Latschen.
41:3997er.
41:41Leider zu fade.
41:42Leider zu fade.
41:44Ist was?
41:52Lass uns bitte sachlich bleiben, wenn es ums Hotel geht, ja?
41:54Oh, der Juniorchef kommt dienstlich zu mir.
41:57Gibt es um mir etwas an der Küche auszusetzen?
41:59Passen die Beine nicht?
42:00Natürlich nicht, da würde ich mich nicht einmischen, das weißt du genau.
42:02Was willst du dann?
42:04Es geht ums Personal.
42:06Auch bei dir in der Küche.
42:08Was ist mit meinen Leuten?
42:10Hat sich einer beschwert?
42:11Nicht direkt beschwert, aber es gab Andeutungen, dass, naja, sagen wir mal, die Belastung in der Küche sehr extrem ist.
42:19Andeutung.
42:21Von wem?
42:23Diejenige, oder derjenige hat sich vertraulich an mich gewandt.
42:26So.
42:29Da will jemand anonym bleiben.
42:31Weißt du, wie ich das nenne?
42:33Feige.
42:34Einfach nur feige.
42:35Das ist nicht feige, das ist einfach nur klug.
42:37Wenn einer was von mir will, dann soll er mir das offen ins Gesicht sagen.
42:42Oder sie.
42:42Wem es bei mir nicht passt.
42:46Der kann gerne gehen.
42:49Sag ihr das, wenn sie sich das nächste Mal bei dir ausrollt.
42:59Hi.
43:00Na, Pause?
43:01Ja, endlich.
43:03Ich hab den ganzen Tag noch nichts gegessen.
43:05Was?
43:06Es ist doch schon fast Mittag.
43:07Ich komm einfach nicht dazu.
43:08Der Saalfeld scheucht mich den ganzen Tag durch die Gegend.
43:11Gestern hat er mich sogar Bierfässer schleppen lassen.
43:13Oh.
43:15Rückenschmerzen?
43:16Ja.
43:17Warte mal.
43:21Okay?
43:24Du, wenn ich das richtig machen soll, dann musst du mit rüber in den Wellnessbereich kommen.
43:28Und dich hinlegen.
43:29So wird das nichts.
43:30Oh, ja, später.
43:31Jetzt muss ich aber wirklich erstmal was essen, sonst wird mir schwarz vor Augen.
43:34Okay.
43:36Jederzeit, okay?
43:37Komm einfach vorbei.
43:38Und weißt du eigentlich, dass ich es nur dir zu verdanken habe, dass ich noch da bin?
43:43Danke dir nochmal.
43:44Keine Ursache.
43:45Was soll das denn schon wieder?
43:48Ich wollte nur ganz kurz Pause machen, bevor es im Mittagsbetrieb wieder so hektisch wird.
43:52Es ist schon hektisch.
43:53Also los, wir brauchen sie.
43:55Vielleicht gönnen sie ihr mal ein paar Minuten, damit sie was essen kann?
43:58Kümmern sich um ihren eigenen Kram.
43:59Also los, los, los, los.
44:06So geht das schon den ganzen Tag.
44:08Und, wie sehe ich aus?
44:21Wie ein Page.
44:22Hey, komm, wir waren doch ein super Team.
44:26Habe ich doch gesagt.
44:26Solange wir zusammenhalten.
44:27Mann, der Sonnenbichler, der hat uns doch gar kein Wort geglaubt.
44:32Wir hätten viel besser ausgehen, wenn wir die Wahrheit gesagt hätten.
44:34Aber nein, du bist ja der notorische Lügner.
44:36Da bin ich aber nicht der Einzige.
44:38Ich habe mit dem Staubsauger aus Versehen die Ohrringe unter das Bett geschoben.
44:43Darauf musst du erstmal kommen.
44:44Mann, lass mich in Ruhe.
44:46Wir haben Glück gehabt und sind mir im blauen Auge davon gekommen.
44:48Und jetzt will ich mit dir nichts mehr zu tun haben.
44:52Ist das klar?
44:53Aber wenigstens bedanken darf ich mich, oder?
44:55Ich meine, du hättest mich auch voll reinreißen können.
44:57Ich überlege auch, ob ich das nicht besser hätte tun sollen.
44:59Hast du aber nicht.
45:00Ich glaube ja, dass du mich ein kleines bisschen nett findest.
45:04Du bild dir mal bloß nichts drauf ein, ja?
45:09Wo wir die Sache gut überstanden haben, ist doch echt nur noch eine gute Geschichte.
45:14Die alle werden sich todlachen, wenn wir die erzählen.
45:17Untersteh dich, wenn du nur ein Sterbenswörtchen zu irgendjemandem sagst oder dich lustig über mich machst.
45:22Was passiert dann?
45:23Dann bringe ich dich um, und zwar eigenhändig.
45:25Da verziehe ich mich mal besser, hm?
45:28Ja.
45:30Bis dann.
45:38Du siehst wirklich toll aus.
45:41Der Kosmetiker war ein Tipp von Katharina.
45:44Vielleicht kannst du mir bei Gelegenheit mal die Adresse geben.
45:46Sicher.
45:48Ich sollte vielleicht auch mal was für mein Äußeres tun.
45:52Nachdem du gestern schon gesagt hast, ich sehe so schlecht aus.
45:55Müde, nicht schlecht.
45:57Ja, ja, müde.
45:58Das ist ein Unterschied.
45:59Ich verstehe schon.
46:03Ich habe übrigens die Liste mit den Organisationen durchgesehen.
46:07Sie liegt mit ein paar Anmerkungen bei euch in der Wohnung.
46:09Danke.
46:10Es hätte aber keine Eile gehabt.
46:13Aber ich sag's ja, du arbeitest zu viel.
46:15Als ich in der Wohnung war, da saß Werner mit dieser neuen Küchenhelfer am Tisch.
46:24Sie trank einen Kaffee.
46:25Ja, und?
46:26Also, ich sag das jetzt als Freundin.
46:29Ja?
46:30Vielleicht solltest du ein bisschen aufpassen.
46:33Diese Kleine, die ist ein hübsches Ding.
46:35Du meinst?
46:37Du wärst nicht die erste Ehefrau, die es als letzte erfährt.
46:41Wegen Laura?
46:42Nein.
46:43Nein.
46:46Nein.
46:46Werner traut er eher seiner Jugend nach.
46:50Laura ist ihrer Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten.
46:54Mutter?
46:55In Lauras Mutter war Werner mal schwer verliebt.
46:59Das ist aber alles eine Ewigkeit her.
47:01Da kannten wir uns noch gar nicht.
47:04Werner hat mal Lauras Mutter geliebt?
47:09Und Laura?
47:19Ja.
47:21Oh, Schatz, ich dachte, wir essen zusammen.
47:22Ich wusste nicht, dass du meine Mutter herbringst.
47:27Ja.
47:28Kein Problem.
47:28Bis später.
47:29Tschüss.
47:31Hallo.
47:33Darf ich?
47:42Ich bin schon weg.
47:44Ist alles klar bei dir?
47:46Ja, ja.
47:48Siehst ein bisschen blass aus.
47:50Ich brauch nur frische Luft und...
47:52Ich muss endlich mal was essen.
47:54Ich hab ein bisschen niedrigen Blutdruck.
47:55Kommt hier kein Mittagessen in der Küche?
47:58Das ist mein Frühstück.
48:00Weiter hab ich's heute noch nicht gebracht.
48:02Setz dich, Robert, so unter Druck.
48:03Nein, nein.
48:04Das geht schon.
48:05Ich brauch nur ein bisschen frische Luft.
48:07Laura?
48:07Ich kann den Laden nicht schon wieder schließen.
48:16Doch, das kannst du.
48:18Wenn Frau Mahler, unsere Frau Mahler, sich einen freien Tag nehmen darf, dann darfst du das auch.
48:23Also, worauf wartest du?
48:25Haut der einfach ab?
48:27Ja, du hast ja recht, Helika.
48:28Das ist doch wahr.
48:36Wahnsinn, ich kann das ja gar nicht.
48:37Ne?
48:38Ne.
48:38Ich kann's dir ja beibringen.
48:42Na, Helika.
48:44Auweia.
48:45Sie in der Küche.
48:46Hat sich etwa jemand beschwert?
48:47Ich denke, Sie haben mich schon verstanden.
48:50Oder sind Sie nicht so intelligent, wie ich dachte?
48:56Sie können sicher sein.
48:58Ich balde Sie im Auge.
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