- vor 9 Monaten
Laura ist verzweifelt: Nachdem Alexander herausgefunden hat, dass sie ihre Arbeitszeugnisse gefälscht hat, hält er sie für eine Betrügerin. Auch in der Küche wachsen ihr die Probleme über den Kopf. Schließlich bittet sie Alexander zu einer Aussprache. Alles scheint sich zum Guten zu wenden. Doch dann betritt Katharina Klinker-Emden das Hotel, Alexanders angehende Verlobte. Von ihr hat Laura nichts gewusst.
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MenschenTranskript
00:00Ich muss mit dir reden.
00:07Laura, wenn jetzt jemand reinkommt, ich hab einen Job gefunden.
00:11Und die große Liebe.
00:13Was gibt's denn?
00:14Schau dir das mal ganz genau an.
00:21Er liebt dich.
00:24Er liebt dich nicht.
00:25Das ist der Arbeitsnachweis von Laura Mahler.
00:31Genau.
00:32Was ist damit?
00:33Laura Mahler.
00:35Wenn sie überhaupt so heißt.
00:38Was willst du damit sagen?
00:41Dieser Arbeitsnachweis ist eindeutig gefälscht.
00:44Die junge Dame ist eine Betrügerin.
00:55Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:01Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:31Habe ich doch gesagt.
01:37Er liebt mich.
01:39Pst.
01:40Sag mal, hörst du das auch?
01:43Was denn?
01:46Hochzeitsglocken.
01:47Ganz deutlich.
01:48Oh Mann, du musst immer so übertreiben.
01:50Gar nicht.
01:51Alexander und du, ihr seid füreinander bestimmt.
01:54Das spüre ich.
01:55Hier drin.
01:56Ich kann das nicht glauben, Robert.
02:01Schau genau hin.
02:02Die Kleine hat das Zeugnis gefälscht.
02:04Ich verstehe das nicht.
02:06Das Datum.
02:07Guck mal auf das Datum.
02:08Sie hat sie vergessen, wegzuändern.
02:10Und?
02:12Sag mal, Alexander, hast du Tomaten auf den Augen?
02:14Mensch, schau dir das Datum an.
02:17Diese Laura Mahler hat das Zeugnis selber zusammengebastelt.
02:19Und zwar erst gestern.
02:27Du hast sie doch nicht schon eingestellt, oder?
02:30Doch.
02:30Habe ich.
02:31Nein.
02:33Ich glaube, du hast recht.
02:35Als wir wandern waren, das hat sich angefühlt, als wären wir uns schon so lange kennen.
02:43Ja, sag ich, träge er zusammen.
02:46Und jetzt.
02:47Jetzt will er auch noch, dass du bei ihm im Hotel arbeiten willst.
02:50Ja, in der Küche.
02:52Jetzt mach mal halb lang.
02:55Okay, dann wollen wir doch mal sehen.
02:56Was denn?
02:58Pass auf, wenn jetzt nochmal das Gleiche rauskommt.
03:00Dann hast du keine Ausrede mehr.
03:02Du spinnst.
03:05Alexander liebt Laura.
03:08Das muss eine andere Erklärung geben.
03:10Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sowas macht.
03:12So?
03:13Kennst du die Kleine etwa besser?
03:16Nein, ich kenne sie überhaupt nicht.
03:18Sag mal.
03:20Sag mal, du hast doch nicht was mit der Kleinen, oder?
03:22Ach, natürlich nicht.
03:23Was redest du da für ein Mist?
03:26Volltreffer, ich habe recht.
03:27Ich verbitte mir diese Unterstellung.
03:29Ich glaube dir nicht.
03:31Alexander liebt Laura.
03:33Er liebt sie nicht.
03:35Alexander liebt Laura und will sie heiraten.
03:40Ja, wenn du das sagst.
03:42Ey, ich bin nur die Stimme des Schicksals.
03:46Weißt du was, du solltest das beruflich machen.
03:48Meine kleine Wahrsagerin.
03:50Okay.
03:55Schluss jetzt.
03:56Ich will nichts mehr davon hören.
03:58Und ich will keine Küchenhilfe mit gefälschten Arbeitspapier.
04:01Ja, Küchenhilfe.
04:02Richtig.
04:02Sie soll ja als Küchenhilfe anfangen,
04:03nur nicht als Schatzmeister.
04:05Alexander.
04:06Dieses Hotel ist wie eine kleine Familie.
04:08In diesem Betrieb müssen wir uns vertrauen können.
04:10Und zwar alle.
04:11Sonst sind wir aufgeschmissen.
04:12Du jammerst doch die ganze Zeit herum,
04:13dass du eine Küchenhilfe willst.
04:14Jetzt hast du eine.
04:15Laura Mahler.
04:16Ende der Diskussion.
04:16Moment mal.
04:17Willst du sie oder willst du sie nicht?
04:19Wenn nicht, bekommst du nämlich gar keine.
04:21Du bekommst gerade richtig.
04:40Auch einen Tee?
04:40Gerne, Liebling.
04:42Gut, dass wir einen Moment Zeit haben.
04:45Nur noch zwei Tage bis zur Verlobung von Alexander
04:47und es gibt noch so vieles vorzubereiten.
04:49Es wird schon, Liebes.
04:50Ich bin ganz aufgeregt.
04:53Dieser Tag muss unvergesslich werden.
04:55Eine Verlobung ist zu wichtig.
04:57Es ist eine Zeit der Prüfungen, der Hoffnungen.
05:00Es wird ein perfektes Fest.
05:02Und ein perfektes Paar.
05:05Ich bin so froh, dass Alexander endlich ernst macht.
05:08Katharina ist einfach eine wunderbare Frau.
05:10Deren Mutter eine florierende Hotelgruppe besitzt.
05:13Was natürlich angesichts der Liebe
05:14zwischen Alexander und Katharina völlig zweitrangig ist.
05:18Natürlich.
05:18Trotzdem, Schaden tut es nicht.
05:22Geld liebt Geld.
05:24Na, na, du bist unverbesserlich.
05:27Ja?
05:28Oh, störe ich?
05:30Wenn es ums Geschäft geht, ja.
05:33Tatsächlich hätte ich ein paar Fragen.
05:35Macht nur.
05:36Ich habe sowieso noch einiges zu tun mit dieser Verlobung.
05:38Er gehört ganz dir.
05:50Schlechte Laune?
05:52Hör zu, wenn es um deinen PR-Job geht, okay.
05:55Aber bitte keine Vorschläge, wie wir das Hotel zu führen haben.
05:57Keine Sorge.
05:59Es ist Alexanders Sache und das macht auch gut so.
06:02Hervorragend sogar.
06:04Daran soll sich auch gar nichts ändern.
06:05Und noch etwas.
06:07Diese Verlobungsfeier ist unsere Visitenkarte.
06:09Katharina und ihre Mutter, Inge Klinker Emden,
06:11müssen von unserer Organisation begeistert sein.
06:14Also, was willst du?
06:19Einen Tee vielleicht.
06:21Cora, du weißt sehr gut, wie gerne ich das Hotel erweitern würde.
06:26Aber die Entscheidung ist gefallen.
06:28Darüber müssen wir nicht mehr reden.
06:31Ja, natürlich, ich weiß. Danke.
06:33Aber trotzdem ergibt sich vielleicht jetzt doch noch eine Chance.
06:39Ich wusste es.
06:41Du kannst nicht einfach einen Tee trinken.
06:44Du doch auch nicht, oder?
06:47Also?
06:50Ich weiß, wie wir das Hotel doch noch vergrößern können.
06:54Und zwar ohne Ärger und ohne böses Blut.
07:02Moment.
07:04Wo bleibt denn das Lamm, Karli?
07:07Vergiss doch das Grünzeug. Der Hauptgang ist wichtiger.
07:12Hier fehlt noch ein Reganum.
07:12Da sind sie ja endlich.
07:14Chef, wir müssen reden.
07:15So, was gibt's denn?
07:17Bekomme ich jetzt endlich eine neue Küchenhilfe, oder nicht?
07:20Ich bin noch zwei Lamm-Karres.
07:21So geht das nicht weiter.
07:22Wir brauchen hier jemanden, der sich auskennt und der zupacken kann.
07:25Hallo.
07:26Ich kann mich hier melden.
07:34Laura Mahler, ich bin die neue Küchen.
07:36Na los, erklären Sie ihr, was ihr zu tun hat.
07:39Wir haben Sie schon mal in der Küche gearbeitet?
07:41Ja, in so einer großen nicht, aber ich lerne sehr schnell.
07:46Über so eine harte Arbeit, Schätzchen.
07:48Ich gebe alles.
07:49Ja, also, bitte.
07:51Dann fangen wir mit dem Gemüse an, aber ein bisschen schnell.
07:54Wir müssen den Salat rausgeben.
08:03Ein bisschen Beeilung.
08:04Ich fasse zusammen.
08:07Die Saalfelds fusionieren mit der Klinke Emden Hotelgruppe.
08:11Folge, der zukünftige Konzern könnte in die Erweiterung des Hotels investieren.
08:16Wir könnten endlich ausbauen.
08:19Wir kämen noch mehr zahlungskräftige Kundschaft.
08:21Und du deinen Golfplatz.
08:25Ich glaube ja nicht, dass das nicht auch mein Gedanke war,
08:27als Alexander uns von der Verlobung wie Katharina erzählte.
08:30Aber da gibt es einen Haken.
08:33Wir wären immer nur der Juniorpartner und hätten nichts zu sagen.
08:38Irrtum, mein Lieber.
08:42Rate mal, wer gerade ein Anwesen in Südafrika erworben hat.
08:47Ja, wer?
08:49Alexanders zukünftige Schwiegermutter.
08:52Die Chefin der Klinke Emden Hotelgruppe.
08:54Inge? Wirklich?
08:56Offenbar will sie sich zur Ruhe setzen.
08:58Und zwar schon sehr bald.
09:00Du bist verdammt gerissen, meine Schöne.
09:09Ich bin nur pragmatisch.
09:11Inge hat ein Problem.
09:13Was soll aus dem Unternehmen werden?
09:16Ihre Kinder, Katharina und Maxim,
09:18sind weder interessiert noch geeignet,
09:19um so eine Kette zu führen.
09:21Im Gegensatz zu meinem Sohn Alexander.
09:24Mhm.
09:25Am Ende würde er nicht nur dieses Hotel,
09:28sondern den ganzen Konzern leiten.
09:30Und zwar mit allen Befugnissen und allen finanziellen Kompetenzen.
09:34Ich sollte mit meiner Familie über die Fusion reden.
09:45Eigentlich wärst du als Familienoberhaupt ganz oben an der Spitze.
09:52Du hättest es sagen.
09:55Du brauchst mir nicht Honig, um den Bad zu schmieren.
09:59Ich weiß auch so, was ich zu tun habe.
10:00Ach so, die Laura.
10:21Ja, ist gut.
10:23Ich sag Bescheid, Alexander.
10:24Jetzt gib doch mal her, so wird das doch nix.
10:31Ich hab wirklich wie verrückt gekratzt,
10:32aber das Zeug geht echt nicht ab.
10:34Das ist keine Frage der Kraft, sondern der Technik.
10:36Nicht hier.
10:37Hier.
10:37Ach so, gibt's da so spezielle Topfkratz-Techniken, ja?
10:40Die müssen Sie mir schon zeigen.
10:42Sehr witzig, aber ich bin hier nicht als Lehrerin unterwegs.
10:45Ab, mach, dass du zum Schiff kommst.
10:47Robert Saalfeld?
10:49Ich weiß gar nicht, wo der ist.
10:51Alexander Saalfeld.
10:52Ach so.
10:53Ja.
10:54Komm so fort.
11:20Was gibt's denn so Wichtiges?
11:21Wegen heute Abend.
11:22Ich wollte dich fragen, ob wir nicht was unternehmen wollen.
11:25Aha.
11:25Hast du eine Idee?
11:26Ich dachte, wir machen eine Spritztour nach München.
11:28Oh nein.
11:29Ich weiß nicht, ob ich dazu Lust hab.
11:31Auf der Leopoldstraße sollen neue Japaner aufgemacht haben.
11:34Ich mag aber keinen Sushi.
11:35Danach könnten wir ein bisschen spazieren gehen.
11:37Spazieren?
11:38Warum bleiben wir nicht daheim?
11:40Aber wir bleiben fast immer da.
11:42Wir könnten es uns ein bisschen gemütlich machen.
11:45Dein Plan B.
11:46Wie wär's mit Kino?
11:47Kino?
11:47Schon wieder Autofahren.
11:48Abgesehen davon weiß ich nicht, ob ich Zeit dazu hab.
11:50Du weißt, wann ich aus der Küche komm.
11:52Die Ausrede gilt nicht.
11:53Die letzte Vorstellung fängt um 22.15 Uhr an.
11:56Ich weiß nicht.
11:58Oh, bitte, Robert.
11:59Ich war lange nicht mehr mit dir im Kino.
12:02Außerdem wollte ich mich mal wieder richtig schick für dich machen.
12:04Schick?
12:05Hm?
12:06Na gut.
12:07Du hast gewonnen.
12:09Robert, du bist dein Schatz.
12:10Ich war richtig da, was bin ich.
12:12Du hast kan�یا.
12:12Du hast den Schatz.
12:12Du hast gewonnen.
12:13Du hast wohnt.
12:14Mein Gott.
12:15Und du hast hörge.
12:15Jetzt langt es mal ein Mädchen.
12:45Hallo Mama.
12:54Wir müssen reden, Chef.
12:56Was gibt's denn?
12:57Diese Küchenhilfe, die Sie mir da geschickt haben, diese Laura Mahler, die taugt überhaupt nichts.
13:01Hab ich's mir doch gedacht.
13:02Die packt das nicht und wenn sie sich noch so sehr anstrengt.
13:07Sie wollten unbedingt eine Küchenhilfe haben.
13:09Jetzt haben Sie eine und schauen Sie bitte, wie Sie mit ihr klarkommen.
13:12Na, vielen Dank für Ihre Unterstützung.
13:14Was ist denn los mit dir, Mama?
13:16Jetzt halt du dich da raus.
13:18Wenn es die Laura ist, die ich kennengelernt habe, ich finde die ist völlig in Ordnung.
13:21Gib ihr doch erst mal eine Chance.
13:23Ich habe keine Zeit, hier noch jemanden anzulernen.
13:25Und Sie wissen ganz genau, wie stressig das hier immer ist.
13:28Eben, bei dem Durcheinander hier ist es doch kein Wunder, wenn sie am Anfang noch Fehler macht.
13:31Ja, bitte.
13:47Hallo, Alexander.
13:48Du wolltest mich sprechen?
13:57Ist was?
14:02Kannst du mir das hier erklären?
14:07Schau mich nicht so an. Du hast mir ein gefälschtes Zeugnis vorgelegt.
14:09Tut mir leid.
14:14Ja?
14:15Ist das alles?
14:17Ich weiß, dafür gibt es keine Entschuldigung.
14:19Ja, allerdings.
14:22Ich wollte in deiner Nähe sein.
14:24Und ich brauche diesen Job.
14:25Mit gefälschten Papieren.
14:30Ich bin maßlos enttäuscht von dir.
14:32Ich habe doch gesagt, es tut mir leid.
14:40Den Job kannst du meinetwegen behalten.
14:43Vielen Dank.
14:44Als Küchenhilfe wirst du ja nicht allzu viel falsch machen, oder?
14:49Warum redest denn du so mit mir?
14:50Wenn ich gewusst hätte, dass du eine Betrügerin bist, hätte ich dir nie vertraut.
14:54Betrügerin?
14:56Wer weiß, was du mir sonst noch für Lügen aufgetischt hast.
15:00Moment mal, wovor hältst du mich?
15:01Du hast dir wahrscheinlich gedacht, den Idioten, den kann ich ausnehmen.
15:06Traust du mir das wirklich zu?
15:07Wie soll ich dir denn je wieder vertrauen?
15:11Ja gut, also wenn du das so siehst, dann...
15:14Oh, störe ich dich?
15:17Nein, Vater, natürlich nicht.
15:18Was ist denn?
15:19Ich müsste dich dringend sprechen, aber ich sehe, du bist im Gespräch.
15:21Nein, nein, kein Problem.
15:23Wir sind fertig.
15:25Laura, Sie können gehen.
15:31Hey, Laura, ich wollte doch hier noch in die Stadt.
15:49Vielleicht doch in die Disco.
15:50Bist du dabei?
15:50Nee.
15:52Nee, was ist denn los mit dir?
15:54Er hat's rausbekommen.
15:56Wer?
15:57Alexander.
15:59Er weiß?
16:00Dass ich den Arbeitsnachweis gefälscht hab, ja.
16:03Wer weiß denn das?
16:05Mann, das war so eine blöde Idee und ich mach da mit.
16:08Mann, tut mir leid, ich wollte dir doch noch helfen.
16:12Und jetzt, was ist mit deinem Job?
16:14Den darf ich behalten.
16:16Hey, das ist doch schon mal was.
16:17Und Alexander?
16:20Das ist natürlich total enttäuscht.
16:23Ich verstehe es ja auch.
16:25Dann hast du ihm nicht gesagt, warum.
16:26Ja, ich wollte ja, aber er hat dir überhaupt nicht zugehört.
16:29Und dann kam sein Vater rein und...
16:32Oh, ne.
16:35Und?
16:36Was hast du jetzt vor?
16:39Weiterarbeiten.
16:40Sonst kriege ich noch mehr Ärger.
16:47Du bist doch Profi genug, mein Sohn.
16:51Kannst du dir nicht vorstellen, was für einen positiven Schub eine solche Fusion für unser Hotel bedeuten würde?
16:56Klar, sicher.
16:57Na, endlich könnten wir die Sanitären lang renovieren.
16:59Die Reitstelle vergrößern.
17:00Genau wie das Restaurant.
17:02Na, was denkst du?
17:03Wer hat dich auf die Idee gebracht?
17:06Wie wer?
17:07Das war natürlich meine Idee.
17:08Ach, komm schon.
17:09Ich bin mit Katharina eine Ewigkeit zusammen.
17:11Und dir kommt die Idee einer Fusion erst jetzt?
17:12Nein, aber erst jetzt machst du Nägel mit Köpfen.
17:17Es geht mir ein bisschen zu schnell.
17:18Ich muss mal drüber schlafen.
17:20Wieso hast du ein Problem damit?
17:21Das sind doch wunderbare Möglichkeiten, die sich aus einer Verbindung mit Katharina ergeben.
17:25Nein.
17:26Ja.
17:26Nein, ja.
17:27Was denn nun?
17:29Das sind weitreichende Pläne mit großer Verantwortung.
17:31Und was ist so schlimm daran?
17:34Verantwortung liegt dir doch.
17:35Und Katharina ist die Frau, die du liebst, oder?
17:38Ja, natürlich ist sie das.
17:39Na, also, in unserem Geschäft müssen wir langfristig planen.
17:44Denk mal in Ruhe drüber nach.
17:46Das fügt sich doch alles wie von selbst.
17:48Mir ist schon klar, was für Vorurteile so eine Fusion für unser Hotel haben können.
17:51Fusion?
17:52Hallo, Robert.
17:53Was für eine Fusion?
17:58Danke.
18:00Was hast du denn da Leckeres für uns?
18:03Creme Brulee mit einer Erdbeerkaramellhaube.
18:06Ich wollte eure Meinung hören, bevor ich sie auf die Karte setze.
18:08Mh, ist das gut.
18:10Aber statt meine Zeit in der Küche zu verschwenden, hätte ich lieber hier sein sollen.
18:14Robert, ich wollte es dir später erklären.
18:17Ah, verstehe.
18:18Ihr wollt mich nicht dabei haben, wenn ihr über so wichtige Geschäfte redet.
18:21Und wenn alles entschieden ist, darf ich dann den Nick-Onkel spielen.
18:25Ja, nun mach mal halblang, dass du gar nichts verpasst.
18:27Ich weiß von der Idee auch erst seit fünf Minuten.
18:29Ich weiß von der Idee auch schon.
18:33Ich weiß, was Sie in der Küche nicht verpasst.
18:34UNTERTITELUNG
19:04Wo ist denn dieses verdammte Ding?
19:19Robert?
19:20Robert, was ist denn los?
19:22Nichts, ich such dieses verdammte Handy.
19:24Und deshalb bist du so schlecht gelaunt, dass du mich nicht begrüßt?
19:27Das hat nichts mit dir zu tun.
19:29Warum bist du so aufgebracht?
19:31Wegen dieser verdammten Fusion.
19:33Fusion?
19:34Wieso muss ich immer der Letzte sein, der etwas erfährt,
19:36wenn es um wichtige Familienangelegenheiten geht?
19:39Das kotzt mich langsam an.
19:40Bin ich denn für alle hier nur noch der Depp vom Dienst?
19:42Von was für einer Fusion redest du überhaupt?
19:46Von unserem Hotel.
19:47Mit dem von Katharinas Mutter.
19:49Wie bitte?
19:50Komm, setzen wir uns kurz.
19:55Wenn Katharina und Alexander erstmal eine Familie sind,
19:58dann wird er nämlich sowas an wie der General Manager des Unternehmens.
20:01Dann kann er noch mehr den stolzen Gockel spielen.
20:03Das sind ja interessante Neuigkeiten.
20:07Und Werner hat sich diesen Plan ganz alleine ausgedacht?
20:11Keine Ahnung, auf wessen Mist das gewachsen ist.
20:14Ich weiß nur, dass ich der Letzte bin, da wieder was erfahren hat.
20:17Mein Hotel und Inges Hotels?
20:22Katharinas Mutter würde als Direktorin doch nicht einfach so zurücktreten.
20:26Na, was fragst du mich?
20:28Ich hatte keine Zeit, mit Vater und Alexander zu plaudern.
20:31Ich hatte zu tun.
20:33Ich gehöre in diesem Hotel anscheinend zu den wenigen, die noch arbeiten müssen.
20:36Eine Fusion.
20:39Sollte nicht ich zuerst gefragt werden, ob ich damit einverstanden bin?
20:43Und überhaupt ist das eine Entscheidung, die die gesamte Familie tragen muss?
20:47Na, schön, dass wenigstens du das auch so siehst.
20:49Wir müssen uns zusammensetzen.
20:51Ja, gut, wie ihr wollt.
20:53Aber ich muss jetzt zurück in die Küche, sonst geht's da drunter und drüber.
20:56Die neue Küchenhilfe taugt auch überhaupt nichts.
21:02Ausgezeichnet.
21:03Also ganz ausgezeichnet.
21:05Die Küche hat sich mal wieder selbst übertroffen.
21:07Es war ein wundervolles Essen.
21:09Zeig das nicht mir, sondern Robert.
21:10Beruhigt er sich vielleicht wieder?
21:11Ach, das wird schon.
21:13Genauso wie es mich freut, dass wir beide uns wieder so gut verstehen und vertrauen können.
21:18Bitte, ist es dir?
21:19Ja.
21:21Danke sehr.
21:21Bitte.
21:23Ja, Vertrauen ist das Wichtigste.
21:26Beruflich und privat.
21:27Vor allem privat.
21:28Wenn man der eigenen Familie nicht mehr trauen kann, wem dann?
21:31Umgekehrt wird auch ein Schuh draus.
21:33Wie meinst du das?
21:35Weil man nur der eigenen Familie trauen kann, sollte man auch beruflich davon profitieren.
21:39Du und Katharina.
21:43Ein perfektes Bar.
21:44Das Fundament eines neuen Familienunternehmens.
21:48Ich wette, Katharinas Mutter sieht das genauso.
21:50Meinst du wirklich?
21:52Von mir hält sie ja nicht so viel.
21:55Aber in dich ist sie total vernarrt.
21:57Und das wundert mich auch nicht.
21:58Entschuldigung, ein Gespräch für Sie.
22:00Oh, danke.
22:03Ja, hallo?
22:05Hallo.
22:06Das ist lustig, wir haben gerade über dich geredet.
22:08Ja.
22:09Was?
22:11Sprich mal ein bisschen lauter.
22:12Ich kann dich nicht hören.
22:14Ja, jetzt hab ich dich wieder.
22:17Ja, natürlich freu ich mich.
22:19Schön.
22:20Ja, bis dann.
22:21Ciao.
22:22War das Katharina?
22:23Ja, aus New York.
22:25Sie steht schon im Flughafen.
22:26Das ist doch wunderbar.
22:28Was?
22:29Ja, ja.
22:29Ja, ich bin das.
22:34Ja, ich bin das.
22:34Was?
22:34Ja, ich bin das.
22:36Ich bin das.
22:37Was?
22:37Ja, ich bin das.
22:38Musik
23:08So, das war's dann wohl. Die meldet sich jetzt erst mal krank.
23:27Da wette ich drauf.
23:30Sich so anzustellen, wenn ich denke, wie oft mir sowas schon passiert ist.
23:35Die packt das nicht, das habe ich gleich gesagt.
23:36Soll sie sich doch einen anderen Job suchen, wenn sie die Küchenarbeit nicht verträgt?
23:40Ich war von Anfang an gegen ihre Einstellung.
23:43Ach.
23:46Und jetzt schauen Sie bitte, dass Laura sich beruhigt.
23:49Ich? Wieso? Sie sind der Chef.
23:51Nee, das ist Weiberkram. Sie wollten die Küchenhilfe, Sie regeln das.
23:54Wie?
23:55Ja. So, alles fertig. Sie machen den Rest.
24:00Denn ich fahre jetzt mit meiner schönen Freundin Marie nach München.
24:04Ciao, Jungs.
24:06Ich verstehe nicht, was du dagegen hast.
24:22Keiner kennt unser Hotel so gut wie Cora.
24:24Hallo, Respekt. Aber ich finde, das ist eine Sache, die erst einmal nur die Familie angeht.
24:28Hör zu, ich will mich nicht aufdrängen.
24:30Charlotte, sag du was.
24:32Ich finde, Alexander hat recht.
24:33Fabelhaft.
24:36Sag mal, kann es sein, dass diese Übernahme-Idee eigentlich von dir kommt?
24:40Also, wessen Idee das war, das ist doch jetzt völlig unwichtig.
24:43Charlotte, du weißt genau, dass ich bei allem, was ich tue, immer und ausschließlich,
24:48nur das Wohl der Familie Saalfeld im Sinn habe.
24:50Mag sein, meine Liebe.
24:51Trotzdem bin ich nicht darüber begeistert, wie die ganze Sache gelaufen ist.
24:56Wie meinst du das?
24:58Es kann ja wohl nicht sein, dass ich als Letzte von dieser Idee erfahre.
25:01Ja, du sagst es. Es ist nur eine Idee und wir reden doch jetzt darüber.
25:05Werner, Schatz, darf ich dich darauf hinweisen, dass das Hotel ursprünglich im Besitz meiner Familie war und nicht in deiner?
25:12Ja, aber...
25:13Aber leider vergisst du das manchmal.
25:15Ich glaube, wir haben Cora ganz vergessen.
25:18Wollen wir sie wirklich weiter mit unseren Familiensachen belästigen?
25:22Ich sollte vielleicht besser gehen.
25:25Ich habe sowieso noch einen Prospekt für die Messe in Berlin zu überarbeiten.
25:32Musste das jetzt sein?
25:34Dieses ganze Gequatsche von wer hat wen, wann, warum informiert.
25:38Die Idee ist wunderbar. Darauf sollten wir uns konzentrieren.
25:41Im Klartext, die Fusion ist eine Idee, die man nicht übers Knie brechen darf.
25:44Stimmt.
25:44Gut.
25:45Dann sollten wir jetzt vielleicht über die Vorteile...
25:47Oder Nachteile.
25:48...die eine solche Fusion mit sich bringt, reden.
25:50In Ordnung. Lass uns reden.
25:52Na, endlich.
25:53Aber nur, wenn Robert auch dabei ist.
26:00Hier.
26:02Jetzt habe ich euch da.
26:04Danke.
26:05Wie fühlt ihr das eigentlich an?
26:07Ganz so schön, der reine Küche.
26:10Wie machst du das?
26:11Schau dir mal deine Hände an.
26:13Du verbrüht, alles voller Schramm.
26:15Du tust nur in einem Tag.
26:17Und Laura, das sind Künstlerhände.
26:20Die sind nichts für verkrustete Töpfe und fettiges Fleisch.
26:24Du solltest wieder feinste Pralinen machen.
26:27So wie damals bei deiner Großmutter.
26:29Werde ich schon irgendwann wieder machen.
26:31Und wann?
26:32Keine Ahnung.
26:38Ich weiß, ich kann mehr.
26:41Aber im Moment...
26:43...möchte ich am liebsten alles hinschmeißen.
26:45Vielleicht nicht verdient, hier als Küchenmarkt zu versauern.
26:53Mir wird da echt der Hut hochgehen.
26:55Wie kann denn Alexander überhaupt nur zulassen?
27:01Ist es überhaupt was Neues ergeben?
27:03Ich meine, mit Alexander.
27:05Konntet ihr euch aussprechen?
27:08Nee.
27:08Du solltest noch mal zu ihm.
27:15Ja.
27:16Ja, vielleicht.
27:17Jetzt gehe ich erst mal zurück in die Küche.
27:19Wirklich?
27:21Ja.
27:22Morgen ist ein neuer Tag.
27:23So leicht lasse ich mich da nicht unterkriegen.
27:34Setz dich bitte hin.
27:35Du machst mich ganz nervös.
27:36Wo bleibt der Junge nur?
27:37Na, er kommt schon noch.
27:40Typisch.
27:41Im Meckern ein Weltmeister.
27:42Aber wenn es brennt, lässt er sich Zeit.
27:45Robert ist ein verantwortungsbewusster Mensch.
27:47Er kommt, wenn seine Arbeit erledigt ist.
27:50Das Restaurant hat längst geschlossen.
27:53Ist schon fast eine Stunde her,
27:54seit ich Alfons zu ihm geschickt habe.
27:56Der Junge hätte doch anrufen können,
27:58dass er sich verspätet.
27:59Was sind das für Manieren?
28:01Was ist?
28:02Willst du dich etwa auch verdrücken?
28:04Ich rufe in der Küche an.
28:05Gute Idee.
28:07Na, willst du nicht drangehen?
28:20Ich kann den Moment nicht.
28:24Küche, hallo?
28:25Ja, hallo.
28:26Hier ist Alexander Saalfeld.
28:29Laura.
28:31Hallo.
28:32Ich, äh, ich suche Robert.
28:34Wie?
28:36Robert?
28:37Moment, ich frage.
28:39Ist Robert noch da?
28:40Nein, der ist schon weg.
28:42Der macht sich heute einen schönen Abend in München mit meiner Tochter.
28:47Hast du es mitbekommen?
28:48Er ist mit Marie nach München gefahren?
28:51Ja, danke.
28:54Also das finde ich ja toll.
28:57Robert amüsiert sich in München, während wir hier auf ihn warten.
29:00Ich verstehe das nicht.
29:02Hat Alfons ihn vorher nicht erreicht.
29:04Vielleicht wollte er ja nicht kommen.
29:05Ist mal wieder beleidigt.
29:10Du bist festgeklebt?
29:12Ich kann hier Hilfe gebrauchen.
29:13Mach mal hier die Platte sauber.
29:23Schade.
29:25Aber lass uns schon mal anfangen.
29:26Wir fragen Robert morgen danach seine Meinung.
29:30Ja, das kannst du ja machen.
29:36Also, was hast du gegen eine Fusion mit den Klinkerämten?
29:40Ich habe nichts gegen die Klinkerämten.
29:42Ich mag Inge.
29:44Natürlich mag ich Katharina.
29:46Was ist denn das Problem?
29:48Unser Hotel ist ein Familienbetrieb.
29:51Was würde daraus werden, wenn wir nur ein kleines Mitglied in einem so großen Konzern wären?
29:57Das ist aber keine feindliche Übernahme.
29:59Vielleicht keine feindliche, aber eine Übernahme schon.
30:02Wir hätten endlich keine finanziellen Probleme mehr.
30:05Könnten das Hotel renovieren.
30:07Und einen Golfplatz bauen.
30:09Ich weiß schon.
30:09Ja, zum Beispiel.
30:11Aber noch vieles andere mehr.
30:13Du brauchst nur sagen, was dir fehlt.
30:15Wäre es nicht ein bisschen gefährlich, das Fell eines Bären zu verteilen, bevor man ihn erlegt hat?
30:22Ich hatte anfangs ähnliche Bedenken, aber...
30:24Weißt du, mehr Geld kann auch mehr Unabhängigkeit bedeuten.
30:27Da, hör auf deinen Sohn!
30:29Aber wäre das keine Belastung für deine zukünftige Familie?
30:32Das Geschäftliche wäre nur ein Nebenaspekt.
30:34Ich liebe Katharina und das eine wird dem anderen nicht im Wege sein.
30:42Na?
30:43Was macht der Arm?
30:45Geht schon.
30:47Wir wären immer noch ein Familienbetrieb.
30:49Nur etwas größer.
30:51Na und Robert?
30:52Was ist mit ihm?
30:54Er ist ein Kochkünstler.
30:55So ein Riesenbetrieb ist nichts für ihn.
30:58Er braucht eine kleine, überschaubare Küche.
31:01Siehst du, wenn er jetzt hier wäre, könnte er sich dazu direkt äußern.
31:04Ach, jetzt fang doch nicht wieder damit an.
31:06Robert hat bestimmt nichts dagegen, wenn er eine neue, chromblitzende Küche bekommt.
31:09Und die Küche wäre immer noch klein und überschaubar.
31:12Und die Küche wäre immer noch klein und überschaubar.
31:42Ich habe Hunger.
32:04Noch einen.
32:07Ich auch.
32:09Holst du uns was?
32:10Und du holst uns was?
32:13Du bist hier zu Hause.
32:15Ich bin zu müde.
32:17Du hast mich erschöpft.
32:19Und was, wann ich auf deine Eltern treffe?
32:20Ich bin schließlich nur eine kleine Angestellte.
32:22Ja, aber eine süße, kleine, niedliche Angestellte.
32:26Ich meine es ernst.
32:27Ich auch.
32:29Ich traue mich nicht.
32:32Mach dir keine Sorgen.
32:33Um die Zeit ist noch keiner auf.
32:34Berit.
32:51Ja.
32:51Ich traue mich.
33:10Guten Morgen!
33:15Guten Morgen!
33:17Entschuldigung, ich dachte nicht, dass Sie schon auf sind.
33:21Wenn man älter wird, hältst einem nicht mehr so lange im Bett.
33:27Sie sind doch nicht alt!
33:29Na ja, aber trotzdem vielen Dank.
33:33Na komm, betit dich!
33:38Es ist alles da. Kaffee.
33:40Das sind Tabletten.
33:41Branchensaft.
33:43Den mag Robert am Morgen besonders gerne.
33:46Na, keine Angst, greift zu!
33:57Mh.
34:00Wo bleibt sie denn?
34:30Darf ich?
34:35Ja, natürlich, dazu ist es doch da.
34:47Nimm die Käsewurst, was du magst.
34:50Ja, natürlich!
35:05Marie, wo bleibst du denn? Ich hab Hunger.
35:07Ich hab schon.
35:14Morgen, Vater.
35:15Morgen, Robert.
35:16Ist da die neue Gastro-Seite dabei?
35:20Bitte.
35:21Danke.
35:22Hat ein neues französisches Restaurant aufgemacht.
35:24Da ist ein Bericht drin.
35:26Der Koch ist eine Niete.
35:39Marie, setz dich!
35:40Mein Vater beißt nicht.
35:43Hab ich auch schon gesagt.
35:46Na.
35:47Na.
35:48Na.
35:49Muss das doch.
35:50Na.
35:51Muss das doch.
35:52Mein Einstieg in diesem Hotel war nicht grad ne Meisterleistung.
36:08Es kann also heute nur besser werden.
36:11Ach, ich muss Alexander einfach um ein Gespräch bitten.
36:14Ich bin doch keine Betrügerin.
36:16Das darf nicht zwischen uns stehen.
36:18Und dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit, das kann doch nicht nur ein Traum gewesen sein.
36:31Du solltest was essen.
36:33Ich hab keinen Hunger.
36:35Aber du hast mir doch selber gesagt, du hast noch nicht gefrühstückt.
36:38Mama, bitte lass es.
36:42Es ist aber besser, wenn man was isst, wenn man sich die ganze Nacht rumgetrieben hat.
36:46Mama, ich bin volljährig.
36:49Ja, dann benimm dich auch so.
36:50Ich hab mich nicht rumgetrieben, sondern war mit Robert unterwegs.
36:55Und hast bei ihm geschlafen.
36:58Hast du denn überhaupt keinen Stolz?
37:03Weißt du, was mich am meisten wurmt?
37:05Dass er dich überhaupt nicht so liebt, wie du es verdienst.
37:08Er spielt doch nur mit dir.
37:09Er spielt doch nur mit dir.
37:11Quatsch.
37:12Wenn ein hübsches Mädchen braucht zum Ausgehen oder für eine Party, dann bist du gut genug.
37:16Und ansonsten beachtet er dich gar nicht.
37:20Robert liebt mich. Das weiß ich ganz genau.
37:23Marie, ich will dich doch nicht ärgern.
37:27Ich will nur, dass du nicht in dein Unglück läufst, Mädchen.
37:31Mach dir mal keine Sorgen. Ich hab mein Leben schon im Griff.
37:33So. Danach sieht's aber im Augenblick nicht aus.
37:36Mir fehlt nur ein bisschen Schlaf. Das ist alles.
37:39Du solltest dir ein Beispiel an Laura nehmen.
37:42Das scheint ein nettes, anständiges Mädchen zu sein.
37:45Bitte, Laura? Ich dachte, du kannst sie nicht ausstehen.
37:49Ich hab meine Meinung eben geändert. In der letzten Zeit gibt sie sich sehr viel Mühe.
37:55Gestern noch hast du gesagt, dass sie es nie schaffen wird.
37:58Ich hab mich eben geirrt.
38:00Und was hat das mit mir zu tun?
38:03Na, die würde sich sicher nicht mit einem der Saalfelds einlassen.
38:24Mit Strauß Blumen. Natürlich machen wir doch, Alexander.
38:28So eine richtig schöne große Sommerstraße.
38:29Möchten Sie irgendwelche bestimmten Blumen?
38:31Nein, nicht ohne. Doch!
38:33Ich hätte gern Sonnenblumen.
38:35Okay. Und welchen Namen soll ich auf die Karte schreiben?
38:38Was ist das denn für eine Frage? Katharina natürlich.
38:41Selbstverständlich.
38:42Entschuldigung?
38:44Ja?
38:46Könnte ich Sie einen Moment sprechen?
38:50Was ist denn?
38:52Wenn es geht, unter vier Augen.
38:55Ja, bitte dann. In mein Büro, bitte.
38:57Es ist bestimmt wegen dem Arbeitsvertrag.
38:58Entschuldige, dass ich dich störe, aber ich muss noch mal mit dir reden.
39:12Worüber noch?
39:13Ich kann verstehen, dass du, dass du enttäuscht von mir bist, aber ich muss noch was klarstellen. Ich bin keine Betrügerin.
39:22Ja, war die Fälschung vielleicht kein Betrug.
39:25Doch.
39:28Dass ich dieses Arbeitszeugnis gefälscht habe, das war nicht richtig.
39:31Ja, allerdings.
39:33Aber du kannst mich doch deshalb nicht so abstempeln.
39:37Ich bin keine Betrügerin, die dich ausnehmen will.
39:41Ja, vielleicht hast du recht, aber letztendlich ist das jetzt sowieso egal.
39:47Verstehe ich nicht.
39:48Das interessiert mich nicht mehr.
39:53Was heißt es?
39:55Meinst du mich?
39:58Ich interessiere dich nicht mehr.
40:04Das glaube ich dir nicht.
40:06Ich bin dir nicht so egal.
40:08Was du glaubst oder nicht, das ist dein Problem.
40:14Du hast doch gesagt, dass du das Gefühl hast, mich schon ewig zu kennen.
40:18Dass eine Vertrautheit zwischen uns ist.
40:20Ja, ein Vertrauen, das du gründlich missbraucht hast.
40:26Bin ich dir plötzlich so fremd?
40:28Ja.
40:29Nein.
40:30So würde ich das nicht sagen.
40:33Hör zu, ich verschwinde aus deinem Leben.
40:39Sofort, auf der Stelle.
40:42Aber ich will, dass du mir ins Gesicht sagst,
40:45dass die Gemeinsamkeiten, die wir festgestellt haben seit unserem ersten Treffen, dass das eine Illusion war.
40:49Und dass diese Gefühle, diese Ähnlichkeit zwischen uns, dass ich mir das alles eingebildet habe.
40:55Sag mir die Wahrheit.
40:57Habe ich das alles nur geträumt?
41:02Alles nur geträumt.
41:18Das war gestern Abend keine Meisterleistung von dir, weißt du das?
41:21Was denn?
41:22Alfons hat dich von unserer Besprechung unterrichtet.
41:24Und du?
41:25Du amüsierst dich mit Marie in München.
41:27Von wegen amüsiert?
41:28Der Film war grauenhaft.
41:30Wir wollten gemeinsam über diese Fusionsgeschichte sprechen und du fehlst.
41:34Wir hätten deine Meinung zu der Sache gerne gehört.
41:36Wirklich?
41:37Natürlich.
41:38So stand ich mit meinen Bedenken ganz allein auf weiter Flur.
41:41Tut mir leid.
41:42Mir war irgendwie nicht klar, dass ihr gestern Abend schon darüber reden wolltet.
41:45Weil du einfach nicht zuhörst und dich nicht wirklich für Familiendinge interessierst.
41:51Das stimmt doch gar nicht.
41:53Doch.
41:54Du meinst zwar immer, wir würden dich ausschließen, aber eigentlich schließt du uns aus deinem Leben aus.
41:59Du denkst immer nur an dich.
42:01Guck mal, zwischen Werner und Alexander läuft auch nicht immer alles glatt.
42:06Aber wenn sie Probleme haben, dann sprechen sie miteinander.
42:09Sie überlegen, was sie falsch gemacht haben und geben nicht einfach dem anderen die Schuld an allen.
42:13Mhm.
42:14Und gut.
42:15Ja.
42:16Ich habe verstanden.
42:17Am nächsten großen Familienrat bin ich dabei.
42:19Robert, was ich meine ist, jetzt, wo sich geschäftlich vieles ändern wird, da müssen wir unbedingt zusammenhalten.
42:27Als Familie.
42:29Hm?
42:43Bitte sieh mir in die Augen.
42:55Alexander, ich habe mich bei dir entschuldigt.
42:59Bitte verzeih mir.
43:00Du, du willst mich also nicht ausnehmen und mein Geld davonlaufen?
43:09Nein, du Idiot.
43:11Du kannst dein blödes Geld behalten.
43:16Was ich für dich empfinde, das ist echt.
43:18Mir geht's ja auch nicht anders.
43:21Mir geht's ja auch nicht anders.
43:32Entschuldigen Sie, die Störung.
43:33Der Besuch fährt gerade vor.
43:35Mein was?
43:36Ach so.
43:38Ja, bitte.
43:39Ich komme gleich.
43:41Wir...
43:42Wir reden später weiter.
43:43Das läuft doch alles hervorragend.
43:44Möchtest du auch ein Prosecco?
43:45Nicht vor 17 Uhr.
43:46Meine goldene Regel.
43:47Ausnahmen bestätigen die Regel.
43:49Wir müssen anstoßen.
43:52Sonst bringt es nichts mehr.
43:53Wir kommen gleich.
43:54Wir kommen gleich.
43:55Wir kommen gleich.
43:56Wir kommen gleich.
43:57Das ist alles hervorragend.
43:58Ich bin jetzt nicht mehr.
43:59Ich bin jetzt nicht mehr.
44:00Ich bin jetzt nicht mehr.
44:01Ich bin jetzt vielleicht ein paar.
44:02Ich bin jetzt nicht mehr.
44:03Ich bin jetzt nicht mehr.
44:04Ich bin jetzt nicht mehr.
44:05Das läuft doch alles hervorragend.
44:09Möchtest du auch ein Prosecco?
44:10Nicht vor 17 Uhr.
44:11Meine goldene Regel.
44:12Die Regel.
44:14Ausnahmen bestätigen die Regel.
44:17Wir müssen anstoßen.
44:18Sonst bringt es kein Glück.
44:22Du schaffst es immer wieder.
44:28Es war übrigens gar nicht so leicht, Charlotte und Alexander meine Idee zu verkaufen.
44:32Deine Idee?
44:33Okay. Charlotte ist noch nicht ganz überzeugt, aber eigentlich hat sie keine Argumente mehr gegen die Fusion.
44:39Und Alexander? Was hält der von deiner Idee?
44:42Der hat am Anfang auch gezögert, aber jetzt ist er begeistert.
44:45Gut gemacht.
44:48Ja, der erste Schritt ist getan.
44:51Jetzt müssen wir nur noch bei Inge Klinker Emden vorfühlen. Mal sehen, wie sie zu der Sache steht.
44:57Das machen wir. Später.
45:01Jetzt ist erstmal Schluss mit dem Gerede.
45:03Einverstanden.
45:15Das war schon ein komisches Gefühl heute Morgen. Auf einmal sitzt sein Vater am Tisch.
45:25Er wohnt da.
45:26Natürlich, klar. Aber trotzdem. Ich war ja fast nackt. Ich hatte nur dein Hemd an.
45:30Na und?
45:31Ich kam mir so ertappt vor. Schließlich wusste er in dem Moment, dass ich bei dir geschlafen habe.
45:37Wo ist das Problem?
45:39War dir das nicht irgendwie peinlich? Ich kam mir vor wie irgend so ein Mädchen.
45:43Ich glaub nicht, dass es ihn gestört hat.
45:45Also meine Eltern werden ganz schön geschockt angenommen, du wärst bei mir aus dem Zimmer gekommen.
45:49Schauen wir mal das Haus an.
45:52Wunder schon.
45:54Ich kenn die Familie, die früher hier gewohnt hat. Ihr Sohn war ein Freund von mir.
46:00Als Kinder haben wir oft zusammen gespielt.
46:03Wie hieß'n der noch mal?
46:05Peter? Oder Hans?
46:08Auf jeden Fall. Ich weiß noch, wie toll ich das Haus fand.
46:11Viel gemütlicher und netter als unsere Wohnung im Hotel.
46:14Ich find die aber auch hübsch.
46:15Hübsch.
46:16Hm?
46:17Hübsch.
46:18Na, auf jeden Fall viel zu groß. Ich hab's da drin noch nie gemocht.
46:24Jetzt immer noch nicht?
46:26Jetzt erst recht nicht. Aber das liegt weniger an der Wohnung als an meiner Familie.
46:30Was ist denn los?
46:33Ich weiß nicht. Ich geh mir auf die Nerven. Ich kann die nicht mehr ausstehen.
46:37Am liebsten würde ich ausziehen.
46:48Oh, sind die schön.
47:02Ja, der Herr Saalfeld bestellt.
47:04Junge Dame?
47:05Ja.
47:06Müssten Sie nicht allmählich Ihren Dienst in der Küche antreten?
47:07Ja.
47:08Ich bin schon weg.
47:09Frau Klinker.
47:10Ich grüße Sie gut.
47:11Hallo, Althons.
47:12Hallo, Althons.
47:13Ja, wunderbar.
47:14Danke.
47:15Das freut mich.
47:16Das sind ja meine Lieblingsblumen.
47:17Du denkst wirklich an alles.
47:30Danke, Alexander.
47:31Ich liebe dich.
47:32Warum hast denn du mir nichts von Katharina erzählt?
47:33Warum sollte ich?
47:34Ich dachte, du meinst es ehrlich mit mir.
47:36Beim Thema Ehrlichkeit ist bei dir doch auch einiges argen, oder?
47:39Okay, du hast mich belogen. Ich hab dir was verschwiegen. Damit sind wir quitt, oder?
47:45Das kannst du doch überhaupt nicht vergleichen. Ich habe einen Fehler gemacht. Das stimmt. Du hast mit meinen Gefühlen gespielt.
48:06Das ist bloß in dich gefahren.
48:08Wieso? Was meinst du?
48:10Was ich meine? Deine bescheuerte Idee, dass wir zusammenziehen.
48:14Ich bedach dich.
48:15Hast du deinen Verstand auch nur eine Sekunde eingeschaltet?
48:18Meiner Mutter brühwarm von deinen Plänen zu erzählen, ohne mich vorher einzuweihen?
48:22Das sollte ja eine Überraschung sein.
48:24Oh ja, prima. Die ist dir wirklich gelungen. Ich stand da wie der letzte Idiot, als meine Mutter damit ankam.
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