00:00Das hier ist die ATK RT11 EVO. Das ist, würde ich jetzt mal sagen, so die Butter- und Brotbindung
00:09aus dem Hause ATK. Irgendwo zwischen der ganz leichten Aufstiegsbindung und den Freeride-Bindungen
00:15angesiedelt. Die Bindung hat zwei Neuheiten für die Saison. Die eine ist, sie hat die EVO-Bremse.
00:22Das heißt, ich muss die Bremse nicht drücken, sondern ich kann den Heckbacken drehen und steig
00:32auf die Bremse und dann arretiert die Bremse. Das heißt, ich brauche nicht beide Hände zur
00:38Verstellung. Steighilfen, wie man sie von ATK kennt. Auch hier kann die hintere oder die höhere
00:45Steigepfehl zwischen den Pins da hinten einrasten. Dann brauche ich den Stockgriff, um die zu bedienen.
00:51Ansonsten sind die magnetisch und gut mit dem Stockteller bedienbar. Jeder, der ATK schon mal
01:00gegangen ist, weiß, dass in Kickkehren hin und wieder mal eine Steighilfe rein oder raus ploppen
01:08kann. Das ist einfach passiert hin und wieder, ist aber nicht dramatisch. Dafür lassen sie sich
01:14wirklich super gut bedienen. Ich kann bei der ATK RT11 EVO den Horizontalen und den Vertikalen
01:22Auslösewert einstellen und zusätzlich, und das ist die zweite Neuerung an der RT-Linie, habe ich
01:29vorne diese Stellschraube zum Einstellen eines Widerstandes. Das wird leider sehr viel falsch
01:39kommuniziert, auch in der Fachpresse. Das ist keine Frontauslösung. Das ist ausdrücklich keine
01:45Frontauslösung. Mit dieser Schraube harmonisiere ich im Endeffekt die Auslösung des Heckbackens und
01:52die dient auch dazu, Fehlauslösungen vorzubeugen. Es ist aber kein Auslösewert des Frontbackens,
02:02der eine Frontauslösung steuert. Ähnlich wie bei der ATK Crest haben wir auch bei der RT11 EVO
02:11eine relativ hohe Abweichung zwischen dem eingestellten Wert und dem auf der Maschine
02:17gemessenen Wert festgestellt und raten auch hier dazu, lasst euch die Bindung auf einem
02:23Prüfstand mit eurem Schuh einstellen.
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