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  • vor 2 Jahren
Der schwedische Geheimdienst beschuldigt Iran, zu Racheaktionen aufgerufen zu haben. Durch einen Hackerangriff wurden im Sommer 2023 rund 15 000 SMS verschickt.

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Transkript
00:00Der Iran hat nach Einschätzung des schwedischen Geheimdienstes im vergangenen Jahr tausende SMS
00:06an Mobilnummern in dem skandinavischen Land verschickt und darin Vergeltung für Verbrennungen
00:11des Korans gefordert. Die islamischen Revolutionsgarden sollen durch einen
00:15Hackerangriff bei einer schwedischen Firma für SMS-Dienste im Sommer 2023 rund 15.000 SMS mit
00:23einem Racheaufruf auf Schwedisch verschickt haben. Ziel sei es gewesen, die schwedische
00:28Gesellschaft zu spalten und Schweden als islamophobes Land darzustellen. Der Iran
00:34kommentierte die Vorwürfe zunächst nicht. In Schweden hatte es im vergangenen Jahr mehrfach
00:39Aktionen gegeben, bei denen der Koran angezündet oder die heilige Schrift der Muslime auf andere
00:45Weise geschändet worden war. Dies löste Massenproteste in muslimisch geprägten Ländern
00:50aus. Die schwedische Regierung verurteilte die Koranschändungen, verwies aber zugleich
00:56auf die Meinungsfreiheit.
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