00:00 Bevor wir die Ausstellung jetzt offiziell eröffnen, möchte der Künstler aber für sich selbst sprechen.
00:08 Und insofern bitte ich Sie um einen herzlichen Applaus für Jérôme Labruderie!
00:14 Was für eine Geschichte, um an diesen Punkt zu gelangen.
00:24 Endlich, jetzt hast du deine Sternstunde, mein Gégé.
00:30 Zumindest habe ich ein Wort erfunden.
00:33 Im-prä-a-lis-mus.
00:36 Wenn man eines Tages im Wörterbuch guckt und dieses Wort findet, dann, dank Gégé, nicht schlecht.
00:43 Er ist noch nicht geboren, der, der mir ein Bild abkaufen will.
00:52 Wer hat das nochmal gesagt?
00:54 Ach ja, Monsieur Van Gogh.
00:58 Und er hatte nicht ganz Unrecht.
01:01 Aber keine Sorge, um ehrlich zu sein, habe ich nicht wirklich vor, mehr in Ohr abzuschneiden.
01:08 Vielleicht werden meine Gemälde heute ja am Ende alle ausverkauft sein.
01:17 Oder zumindest ein paar Postkarten.
01:20 Lasst uns ein wenig verrückt sein, denn wie Ciel sagen würde,
01:25 "But we're never gonna survive unless we get a little crazy."
01:30 Schaut, wie schön sie sind, meine Bilder.
01:40 Das ist wirklich meine Leidenschaft.
01:43 Malen, das ist mein Leben.
01:48 Das Leben ist meine Malerei.
01:53 Gut, los geht's.
01:56 Ach, wie war nochmal die Frage?
01:58 Ach ja, mein Markenzeichen.
02:00 Wie ich male und warum.
02:03 Ja, du, der große Künstler Jérôme Géot-Labruny.
02:12 Was ist dein Stil?
02:15 Eigentlich weiß ich nicht so recht, was ich dazu sagen soll.
02:21 Außerdem sind die Leute nicht dumm.
02:24 Sie können sich selbst ein Urteil bilden, oder?
02:27 Es ist das Herz, das sprechen muss.
02:31 Also werde ich Ihnen zwei oder drei Geschichten erzählen.
02:37 Weder sehen noch wissen Sie dann, dass ich Sie verwirrt habe.
02:41 Und das war's dann auch schon.
02:43 Kunst ist ja auch die Kunst, Leute zu verwirren, oder?
02:50 Aber mein Gégé, mein Gégé, du schweifst ab.
02:56 Das kannst du deinem Publikum nicht sagen.
02:59 Du musst ihnen Respekt entgegenbringen.
03:03 Und ja, das ist Teil des Jobs.
03:06 Liebe dein Publikum, wie du dein Gemälde liebst.
03:11 Ach, was soll's?
03:16 Warum sollte ich Ihnen meine Geheimnisse auch verraten?
03:19 Es sollte ein Geheimnis bleiben, oder?
03:22 Jeder wird es so interpretieren, wie er es für richtig hält.
03:27 Punkt.
03:29 Das ist zwar noch nicht alles, aber jetzt müssen wir los.
03:33 Kopf hoch, Brust raus, Lächle.
03:37 Und los geht's, mein Gégé.
03:40 Los geht's, mein Gégé.
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