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Hochgeschwindigkeitszüge in Japan - Eine geniale Spur N Modelleisenbahn mit KATO Modellzügen - Ein Video von Pennula über Modelleisenbahnanlagen, Schauanlagen und Modellbahnanlagen

PENNULA
vor 2 Monaten|3 Ansichten
Hochgeschwindigkeitszüge begegnen uns in Deutschland mit jedem ICE. Doch nicht nur bei uns, sondern freilich auch in Europa gehören Hochgeschwindigkeitszüge längst zur Flotte der Eisenbahngesellschaften, beispielsweise TGV, Railjet, Frecciarossa oder Arlanda Express. Sogar in Rußland gibt es den Sapsan (Velaro). Allerdings gibt es nur sehr wenige Modellbauer und Modellbahnvereine, die sich dieser Thematik widmen. Ein Verein jedoch, nämlich die Modelleisenbahn- und Eisenbahnfreunde Halle-Stadtmitte (MEH 1968), trauen sich an das Thema heran und haben als Vorbild den japanischen Shinkansen gewählt. Die Mitglieder vom MEH1968 haben jedoch nicht nur die Modellzüge von KATO in Spur N für ihre Anlage ausgewählt, sondern gleich eine komplett japanische Landschaft dazu gestaltet. Das ist wirklich selten, wenn nicht sogar einmalig für einen deutschen Modelleisenbahnverein.

Die Spur N Anlage mit einer Fläche von 6,30 Metern x 1,80 Metern wird von den Mitgliedern manchmal als „Japanische Hochgeschwindigkeitsstrecke“ oder ganz simpel als „Schnellverkehr in Japan“ bezeichnet. Präsentiert wird eine moderne, japanische Stadt mit dazugehöriger, historischer Altstadt. Im Mittelpunkt steht freilich der große Bahnhof mit Hochbahnsteig und Tiefbahnsteig für die KATO Züge (Shinkansen). Die doppelspurige Hauptstrecke, die ohne Weichen konstruiert wurde, führt teilweise durch ländliche Regionen, dann durch Tunnel und später über Brücken. Vom Tiefbahnsteig aus erstreckt sich eine Nebenbahn mitten durch die japanische Stadt. Hier kommt ein Pendelzug zum Einsatz, der von einem Zeitrelais gesteuert wird (Pendelzugsteuerung).

Die Modellanlage zeigt verschiedene Motive aus Japan, konzentriert sich aber nicht auf eine bestimmte Region. Fahrzeuge, Beschriftungen und Gebäude entsprechen unverkennbar dem japanischen Alltag. Um den „Schnellverkehr in Japan“ zu unterstreichen, fahren die Züge mit recht hoher Geschwindigkeit in Relation zum Maßstab 1/160. Vielleicht schon ein bißchen zu schnell, aber der versierte Zuschauer weiß, was gemeint ist. An manchen Stellen wirkt sich zudem der zu eng gewählte Kurvenradius bei 14-teiligen Zuggarnituren negativ aus. Doch auch das soll nicht als Kritik verstanden werden, sondern eher als Anreiz, die Anlage entsprechend zu vergrößern und auszubauen. Mitunter ist auch die Entstehungsgeschichte dieser Schauanlage interessant: Nachdem KATO die ersten Modelle des japanischen Shinkansen in Spur N auf dem deutschen Markt angeboten hatte, entstand bei den Mitgliedern des MEH 1968 die Idee, eine japanische Modelleisenbahn zu bauen, obgleich keiner der Modellbauer jemals in Japan gewesen ist.

Informationen und Fotos:
» https://www.pennula.com

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