Viele überregionale Zeitungen gehen bei Verlosung der Presseplätze im NSU-Prozess leer aus

Fred Kaier
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In der Platzvergabe für die Jounalisten die im NSU Prozess am 6. Mai aus dem Münchner Oberlandesgericht berichten dürfen kam es zu erstaunlichen Ergebnissen. Viele große deutsche Medien gingen dabei leer aus.

Die überregionalen Tageszeitungen "Süddeutsche Zeitung", "Frankfurter Allgemeine Zeitung", "Die Welt" und "Frankfurter Rundschau" sowie die Wochenzeitung "Die Zeit" bekamen keinen der reservierten Plätze. Die "Süddeutsche" zumindest kam aber dadurch zum Zuge, dass das "Süddeutsche Magazin" einen Platz bekam. Bei den Nachrichtenagenturen scheiterten die großen internationalen Agenturen Reuters, AP und Agence France-Presse.

Unter den Medien, die einen festen Sitzplatz haben, sind etwa die ARD, der WDR, der BR und der SWR sowie das ZDF. Auch die Nachrichtenmagazine "Focus" und "Spiegel" sowie unter anderem die "Bild"-Zeitung, die "Brigitte" und RTL2 sind dabei.

Die Deutsche Presse-Agentur steht ebenfalls auf der Liste.

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