Wuppertaler SV: Bluten für die Lizenz

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Unter dem Motto "Bluten für die Lizenz" will der Fußball-Viertligist Wuppertaler SV mithilfe von Blutspenden einen Teil der fehlenden 35.000 Euro für die Regionalliga-Lizenz aufbringen. Selbst Trainer Peter Radojewski lässt sich für den guten Zweck "anzapfen".
Blutspenden für gleich zwei gute Zwecke. Wuppertals Trainer Peter Radojewski ging mit gutem Beispiel voran und ließ sich im Rahmen der Aktion "Bluten für die Lizenz" anzapfen. Für den 44-Jährigen eine Premiere.

O-Ton1 Peter Radojewski, Trainer Wuppertaler SV

"Warum ich mich bis jetzt nicht habe stechen lassen? Das ist eine gute Frage, die sich vielleicht viele stellen sollten: Warum spendet man kein Blut und hilft der ganzen Sache damit? Von daher ist beiden Seiten dadurch geholfen. Dem WSV und der Blutspendenbank."

Denn in Wuppertal profitieren beide Seiten von der Aktion. Der Regionalligist bekommt vom Blutspendezentrum dringend benötigtes Geld für sein Lizenzierungsverfahren, das Zentrum neue Aufmerksamkeit und Spender.

O-Ton2 Tim Karlinger, Pressesprecher BZD

"Der Spender erhält normalerweise 20 Euro Aufwandsentschädigung. Wenn er an der Aktion teilnimmt, behalten wir das Geld ein und spenden es dem Verein. Einen besonderen Bonus gibt es für Neukunden: Bei denen legen wir noch einmal 20 Euro drauf, so dass letztlich 40 Euro an den Verein gehen."

Bis zum 15. März muss der Verein 35.000 Euro für die Viertliga-Lizenz auftreiben - und hofft daher auf einen regen Anklang der Aktion. Doch während Radojewski blutete, mussten die Spieler lediglich moralische Unterstützung spenden - ohne sich dabei Sorgen um den Zustand des Trainers zu machen.

O-Ton3 Danny Cornelius, Wuppertaler SV

"Ich glaube, unser Trainer ist so hart im Nehmen. Da machen wir uns keine Gedanken."

Am Ende hat auch Radojewksi seine Premiere gut überstanden. Und darf sich am Wochenende mit seinen Spielern wieder auf die Jagd nach Punkten machen - hoffentlich ohne großes Blutvergießen.

SID sp jl

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