Mali: Der Traum vom Afrika-Cup ist vorbei

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Für das kriegserschütterte Mali ist der Traum vom Afrika-Cup zu Ende. Nach dem Aus im Halbfinale kehrt der Alltag im westafrikanischen Land wieder ein. In Nigeria hingegen feiern die Einwohner den Einzug ins Finale.
Für das kriegserschütterte Mali war der Traum vom Afrika-Cup zu Ende. Im Halbfinale scheiterte der Außenseiter mit 1:4 gegen Nigeria.

In den Straßen von Bamako, Malis Hauptstadt, fieberten die Einwohner mit. Doch am Ende war die Enttäuschung groß.

O-Ton Ouedraogo Karim, Fußball-Fan Mali: „Wir waren uns sicher, den Afrika Cup zu gewinnen, aber wir haben heute verloren und sind alle sehr enttäuscht.“

O-Ton Guindo Ounouhum, Fußball-Fan Mali: „Die Abwehr und das Mittelfeld haben gar nicht funktioniert, sie haben wirklich nicht gut gespielt.“

Trotz der klaren Niederlage sorgte der Ehrentreffer von Cheick Fantamady Diarra für große Freude. Im kleinen Finale um Platz 3 trifft Mali nun auf Ghana.

Andere Bilder dagegen in Nigeria. Beim etwas größeren Public Viewing feierten die Fans den Einzug ihrer Super Eagles ins Finale am kommenden Sonntag gegen Burkina Faso überschwänglich.

O-Ton Musibau Seyi, Fußball-Fan Nigeria:

„Wir sind so glücklich, wir sind so glücklich. Ich weiß gar nicht, wie ich meine Freude ausdrücken soll. Und wie ich schon gesagt habe, werden wir irgendwo hingehen um es richtig zu genießen. Natürlich werden wir es feiern. Wir fliegen höher und höher und wir werden den Himmel grün anmalen, er wird nicht mehr länger blau sein.“

In Mali hingegen kehrt nach Wochen der Euphorie rund um den Afrika-Cup die Normalität ein. Der Fußball – eine willkommene Ablenkung von den Kriegswirren des Landes.

SID xae ek

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