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Die bevorstehenden neuen Verhandlungen über Griechenland-Hilfen haben zu Unsicherheit am Markt geführt und deutsche Aktien belastet. Der DAX verlor am Montag gegen Mittag 0,23 Prozent auf 7.292,67 Punkte. Allerdings hatte der deutsche Leitindex in der Vorwoche um mehr als fünf Prozent zugelegt. Für den MDAX ging es um 0,47 Prozent auf 11.354,82 Punkte nach unten. Der TecDAX verlor 0,31 Prozent auf 823,77 Punkte.
Im Fokus steht in erster Linie der Sondergipfel der Euro-Finanzminister zu den Griechenland-Hilfen. Bei den Verhandlungen dürfte auch auf einen möglichen Schuldenerlass für den angeschlagenen Eurostaat
geschaut werden.

ThyssenKrupp sackten am Dax-Ende deutlich abgeschlagen um 4,68 Prozent ab. Die Credit Suisse hatte die Papiere wegen kurzfristiger Risiken auf Neutral abgestuft. Daneben verwiesen Börsianer auf einen Bericht der Financial Times Deutschland,demzufolge sich der geplante Verkauf der neuen Stahlwerke in Brasilien und den USA bis Herbst kommenden Jahres verzögern könnte. Dies konnte auch ein von Händlern positiv gewerteter Bericht der Süddeutschen Zeitung über geplante Kostensenkungen um zwei Milliarden Euro nicht aufwiegen.

Freundlicher sah es bei den E.on-Aktien aus. Sie rückten nach einem Medienbericht über ein mögliches Tauschgeschäft mit Verbund um 0,86 Prozent vor. Demnach wollen die Österreicher im Gegenzug für Wasserkraftwerke in Deutschland und Österreich ihren Anteil an Enerjisa an E.on abgeben.

Gefragt waren auch die Anteilsscheine der Deutschen Börse. Hier wirkte sich Börsianern zufolge ein Bericht über eine mögliche Verzögerung bei der von Deutschland forcierten Einführung einer Finanztransaktionssteuer positiv
aus. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, könnte sich diese bis 2016 verzögern. Die Papiere gewannen 0,68 Prozent.

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