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Die Themen des Tages an den weltweiten Handelsplätzen - von uns für Sie kompakt und kompetent aufbereitet. Erfahren Sie die News, die Hintergründe, Zahlen, Daten und Fakten.

Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag angesichts negativer Vorgaben der Übersee-Börsen weiter nachgegeben. Gegen Mittag stand der DAX 0,55 Prozent tiefer bei 7.062 Punkten und knüpfte damit an seine Vortagsschwäche an. Der MDax verlor 1,10 Prozent auf 11.123 Punkte und der TecDax gab 0,75 Prozent auf 796 Punkte ab.
Wegen der dramatischen Lage in Griechenland wird darüber diskutiert, Geld zu schenken statt zu leihen. Allerdings müssten die Regierungen ihren Bürgern beichten, dass ein Teil des Steuergeldes dann wohl abgeschrieben werden. Das sei auch der wahre Hintergrund des Streits zwischen IWF Chefin Christine Lagarde und Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker.

US-Präsident Barack Obama hat vor einem Rückfall in die Rezession gewarnt. Außerdem fordert er die Republikaner zur Kompromissbereitschaft in der Finanzpolitik auf. Zum Jahresende drohen mit der sogenannten Fiskalklippe erhebliche Steuererhöhungen und gleichzeitig Budgetkürzungen. Das könnte verheerende Auswirkungen auf den Konsum haben. Obama wird voraussichtlich am Freitag die Parteiführern im Kongress zu einem Spitzengespräch treffen.

Merck steigert den Umsatz in Q3 um 12 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdient Merck 186 Millionen Euro, nach 224 Millionen Euro im Vorjahr. Grund für den Rückgang sind Kosten für den Konzern-Umbau. Mit den Zahlen hat Merck die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen.

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