Ein Blick hinter die Kulissen von Tupperpartys

Fred Kaier
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Seit 50 Jahren gibt es Tupperware mittlerweile in Deutschland. Verkauft wird nur im heimischen Wohnzimmer. Was allerdings kaum jemand ahnt: Hinter den bunten Plastikprodukten steht ein Vertriebssystem, das schon so manchen Tupper-Bezirksvertreter in die Verschuldung getrieben hat.

Für viele Frauen sind die Tupperparties ein idealer Nebenerwerb - ohne großes Risiko. Doch wer im System Tupper aufsteigt und Bezirkshändler wird, für den ist der Spaß manchmal schnell vorbei.
Bezirkshändler sind selbständige Vertriebs-Partner von Tupperware. Deutschlandweit gibt es rund 120. Für jede dieser Bezirkshandlungen arbeiten 200 bis 400 sogenannte Beraterinnen auf Provisionsbasis.

Gelockt wurde auch eine weitere Bezirkshändlerin mit der Aussicht auf üppigen Verdienst: Ein Jahresumsatz von 1,7 Millionen €, davon blieben ihr mindestens 7,5 Prozent an Gewinn, so das Versprechen. Das wären knapp 130.000 € im Jahr.

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