Gewalt und Drogen: Viel Arbeit für Brasiliens WM-Organisatoren

119 Aufrufe
  • Informationen
  • Export
  • Hinzufügen zu
Noch sind es rund 600 Tage bis zur WM 2014 in Brasilien. Die Situation im Armenviertel Jacarezinho, in dem Drogen und Gewalt den Tag beherrschen, zeigt, dass die WM-Organisatoren noch viel Arbeit vor sich haben. Auch die Fertigstellung der Stadien ist noch lange nicht abgeschlossen. Viele Arenen werden vorraussichtlich nicht einmal zum Confederations Cup im Juni 2013 fertig sein.
Wenn in rund 600 Tagen die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien angepfiffen wird, soll Jacarezinho ein Ort ohne Maschinengewehre und Drogen sein. Doch in der Favela im Norden von Rio de Janeiro sind Armut und Abhängigkeit bis heute deutlich sichtbar.

O-Ton 1 Maria Rosalia, Einwohnerin von Jacarezinho

„Wenn ich kein Crack rauche, fühle ich mich fürchterlich. Ich müsste sogar ins Krankenhaus. Wenn ich rauche, fühle ich mich wohl.“

Die BOPE, eine Spezialeinheit der Polizei von Rio, patroulliert täglich; auf den Straßen von Jacarezinho regieren die Drogen – vor allem Crack. Während in Downtown Rio das o...

0 Kommentare