Ist Werbung mit "Made in Germany" gerechtfertigt?

Fred Kaier
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Ursprünglich handelte es sich bei dem Herkunftshinweis "Made in Germany" um eine Warnung. Er wurde von 125 Jahren in England erfunden, um die damals oft minderwertigen Waren aus Deutschland zu kennzeichnen. Doch schnell wurde die Qualität deutscher Produkte ausgesprochen gut. Und so wurde aus der Warnung ein "Gütesiegel". Ab den 1970er-Jahren bis zur Wiedervereinigung wurde für Waren aus der Bundesrepublik die Kennzeichnung "Made in West Germany" und für Waren aus der DDR "Made in GDR" verwendet.
Heute ist der Aufdruck "Made in Germany" ein wichtiges Marketing-Instrument. Viele Verbraucher verbinden es mit Qualität. Wenn jedoch wesentliche Komponenten aus dem Ausland stammen, könnte diese Werbung irreführend sein, meinen Experten.

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