Hartz IV Ermittlungsdienst - Hausbesuch

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Ich hatte gerade einen „Hausbesuch" von Mitarbeitern des Ermittlungsdienstes des JobCenters. Als sie das erste Mal kamen war ich nicht da und meine Mitbewohnerin schickte sie wieder weg. Vorgestellt hatten sich die beiden Herren nur als „vom Amt. Das zweite Mal als sie kamen, fragten sie gleich nachdem ich die Tür öffnete, ob ich Tycho Pfäfflin sei. Ich fragte wer das wissen will. Einer der Herren sagte wiederum „vom Amt. Ich fragte von welchem Amt, worauf er erwiderte „Das können wir ihnen nicht sagen. Woraufhin ich mit einem „Und tschüss die Tür schloss. 30 Sekunden später klopfte es wieder und der weniger schüchterne der beiden stand nun vorne und sagte, dass sie vom JobCenter kämen. Ich fragte nach den Dienstausweisen und schrieb mir ihre Namen auf. Dann sagte ich ihnen, dass unangemeldete Besuche nicht rechtmäßig seien. Herr Weise sagte, dass ja der Zweck ihrer Prüfung nicht erfüllt werden könne, wenn ich schon vorher wüsste wann sie kommen (aha). Ich erwiderte, dass ich ja sowieso schon wüsste was sie wollen, da ich zufälligerweise in der Zwischenzeit einen Termin bei meiner Arbeitsvermittlerin hatte und sie, nach dem ich sie nach dem Hausbesuch fragte, sich bei der Leistungsstelle erkundigte, wer denn den Hausbesuch veranlasst hätte, da sie selbst es nicht gewesen sei. Meine Arbeitsvermittlerin rief meinen Sachbearbeiter bei der Leistungsstelle sofort an. Der Mann am anderen Ende der Telefonleitung von der Leistungsstelle sagte, dass geprüft werden soll ob ich in einer Bedarfsgemeinschaft lebe (und zwar wird wohl routinemäßig geprüft, wenn ein Mann und eine Frau länger als ein Jahr zusammenwohnen, ob eine Bedarfsgemeinschaft vorliegt.) Mehr auf http://tinyurl.com/dyprsp

6 Kommentare

Eine BG in einem Hausbesuch zu "klären" ist defacto unmöglich. Im Gesetz heißt es,daß man zusammen LEBEN muss, nicht nur zusammen WOHNEN. Doch was ist zusammenleben,was ist zusammen wohnen ? Nun, früher hätte man gesagt,daß eine BG bildet,wer zusammen einen Haushalt schmeißt: Gemeinsames Einkaufen,gemeinsames Kochen, gemeinsames Wäschewaschen usw Doch all diese Punkte hat das BSG inzwischen gekippt, da diese Sachen auch in WGs gemeinsam erledigt werden,sie sind also kein eindeutiges Anzeichen einer BG. Auch eine gemeinsame Kasse ist nicht als Zeichen einer BG verwertbar. Man darf sogar in einem Bett schlafen,ohne daß eine BG vermutet werden darf. Deswegen sind die Punkte im §7 SGBII ja auch so weit gefasst,d.h. praktisch kommen nur gemeinsame Kinder oder ein gemeinsames Konto,über welches jeder Partner verfügen darf,als Indiz in Betracht. Und um sowas zu klären, bedarf es keines Hausbesuches, dazu reicht eine Kontenabfrage bzw ein Anruf beim Standesamt.
Von Werniman vor 3 Jahren
Ich hatte Anfang Januar auch einen Hausbesuch und war so blöd,die Damen reinzulassen. Die haben sich an verschiedenen Sachen hochgezogen. Daß ich ein Ehebett besitze,aber Single bin,hat sie schon sehr gestört (besonders,weil ab und an meine Freundin bei mir schläft und daher Sachen wie Kondome rumlagen). Am Meisten haben sie sich aber aufgeregt, weil in meiner Wohnung Firmenunterlagen rumlagen, die der Firma gehören,für die ich im Minijob arbeite. Mangels Büroräumen mache ich das von meiner Wohnung aus, die Firma befindet sich im gleichen Haus. Da in kleinen Privatfirmen steuerlich nicht nach Firma und Privat unterschieden wird, lagen natürlich auch Unterlagen rum,die nur an die Chefin selbst,aber nicht die Firma adressiert waren. Natürlich wollten die Außendienstler deswegen der Firmenchefin und mir gleich eine BG unterstellen. Keine Begründung war absurd genug, aus irgendeinem "Indiz" eine existierende BG zu unterstellen. Aus meinem Haargeld wollten sie z.B. ein Damend
Von Werniman vor 3 Jahren
;' very kewl
Von 2SexyBaby95 vor 3 Jahren
das zu stimmen is nicht freiwilig
netter traum
Von RadetRkO2 vor 4 Jahren
~lol
Von AlissiaL vor 4 Jahren