Nürnberg Teil 4

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Vor der Hauptbühne des Christkindlesmarkt singt Buschka einem kleinen Mädchen ein Weihnachtslied, und wenige Minuten später trifft er auf “Knut, den Eishund”. Dann ist wieder der knallharte Reporter gefragt: zwischen Millionen von Schaulustigen kämpft sich Buschka bis zum Original Nürnberger Christkind (TM) durch, und verhandelt mit dessen Manager, daß es in die Kamera schauend “Buschka entdeckt Deutschland” sagen darf. Sensationell! Es folgen malerische Bilder aus dem historischen Stadtkern, die zum Träumen einladen, und eine zünftige Vesper mit Würsten (allerdings haben wir später erfahren, daß die Zweier-Variante, die wir vor der Kamera essen, nicht der Tradition der echten 3 kleinen Würste “Nürnberger im Weckle” entspricht).

Etwas außerhalb der buskasischen Tradition fahren Jan und Jörg dann mit dem Bus zum ehemaligen “Reichsparteitagsgelände”, das ganz am anderen Ende der Stadt liegt. Von der Haltestelle “Dokumentationszentrum” aus erkundet Buschka den absurden Schauer übriggebliebener NS-Architektur. Beginnend mit dem größten erhaltenen nationalsozialistischen Monumentalbau in Deutschland, der Kongreßhalle. Buschka spaziert durch den Außengang des visuell erdrückenden Gebäudes, das sich architektonisch am Kolosseum in Rom orientiert, und muß zwangsläufig an Hitlers Arbeitszimmer denken, in dem sich jeder Furz wie ein Gewitter angehört haben muß. Er ist dem größenwahnsinnigen Österreicher ganz dicht auf den geschichtlichen Fersen, entdeckt sogar “Spuren seines Führer-Autos”. Buschkas Ziel ist jedoch die “Steintribüne” genannte Zeppelintribüne, von der aus Hitler von 1933 bis 1938 die “wichtigsten” seiner extatischen Reden auf das Volk heruntergebrüllt hatte. Der Weg über den im Winter trockenen, zum Teil aber dennoch mit großen Wasserfurchen durchsetzten Dutzendteich ist für das Team nicht zu schaffen.

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