DHB-Präsident Strombach: "Kritik absoluter Unsinn"

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Der scheidende Präsident Ulrich Strombach hat mit Unverständnis auf die heftige Kritik von Vlado Stenzel am Deutschen Handballbund reagiert. Der Ex-Weltmeistertrainer hatte dem DHB unter anderem "fachliche Inzucht" vorgeworfen.
O-Töne 1-3, Ulrich Strombach, Präsident Deutscher Handballbund:

- zur Kritik von Vlado Stenzel ("Mit der Kritik von Vlado Stenzel befasse ich mich nicht. Das hat mir bisher niemand vorgeworfen, dass ich mich immer für Heiner Brand eingesetzt habe. Alles andere ist absoluter Unsinn.")

- zu seinem designierten Nachfolger Bernhard Bauer ("Das Wichtigste ist, dass er den Weg, den er begonnen hat, eine Balance zwischen den drei entscheidenden Kräften im Handball herbeizuführen, immer im Auge hat.")

- zur Bewerbung Deutschlands für die Ausrichtung der WM 2019 ("Wenn das klappt, stehe ich hundertprozentig hinter dieser Weltmeisterschaft.")

SID sc jl tk

Weitere Informationen:

GUMMERSBACH (SID) - Der scheidende Präsident Ulrich Strombach hat mit Unverständnis auf die heftige Kritik von Vlado Stenzel am Deutschen Handballbund (DHB) reagiert. Der Ex-Weltmeistertrainer hatte dem DHB unter anderem "fachliche Inzucht" vorgeworfen. "Inzucht, zwischem wem? Man wirft mir vieles vor, aber bestimmt nicht, dass ich in dieser Richtung den DHB unterwandert hätte", sagte Strombach im SID-Interview: "Der Einzige, zudem ich persönliche Beziehungen seit Kindheit an habe, ist Heiner Brand. Das hat mir bisher niemand vorgeworfen, dass ich mich immer dafür eingesetzt habe, dass Heiner Brand in verantwortlicher Position zum DHB kam. Alles andere ist absoluter Unsinn."

Strombach gibt sein Amt am Samstag beim Bundestag in Düsseldorf nach 15 Jahren ab. Einziger Nachfolgekandidat ist Bernhard Bauer.

SID om ma

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