Bosnien: ethnischer Streit lähmt Geschäfte | Europa Aktuell

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Nach dem Beitritt Kroatiens in die Europäische Union sitzen viele Bauern in Bosnien auf ihren Produkten fest. Innerhalb der EU gelten strenge Kontrollen und Bestimmungen, auf die sich bosnische Serben und Bosniaken gemeinsam nicht einigen können.

Für Bosnien war Kroatien bisher der größte Handelspartner: Auf dem Fleisch- und Milchmarkt wurden Millionen verdient. Jetzt stehen erste bosnische Betriebe vor dem Aus. Der Streit der Volksgruppen lähmt die Arbeit der Behörden. Bis jetzt gibt es in Bosnien nicht einmal ein gemeinsames Landwirtschaftsministerium. Brüssel will aber im wichtigsten EU-Sektor - der Landwirtschaft - allein mit einer staatlichen, nicht mit regionalen Behörden zusammen arbeiten.

Europa aktuell Homepage: http://www.dw.de/programm/europa-aktuell/s-3053-9800

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