Schweden: der letzte 'Lanthandel' | Europa Aktuell

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Einkaufen kann im weitläufigen Schweden stundenlange Anfahrten mit sich bringen. Deshalb hat dort der sogenannte 'Lanthandel', der kleine Krämerladen, Tradition. Aber in den vergangenen zehn Jahren machte ein Drittel der kleinen Provinzläden dicht. EU-Fördergelder sollen diese Entwicklung aufhalten.

Der sogenannte 'Lanthandel' ist in aller Regel Kommunikationszentrum des Dorfes und kommt in Schweden einer Dorfkneipe nahe. Es gibt frische Lebensmittel, Handwerkerbedarf, man kann hier seine Post abholen oder auch Arzneimittel. Aber junge Menschen zieht es auf der Suche nach Arbeit in die Städte. Dank EU-Geld und Glasfaserkabel rüsten viele kleine Läden wieder auf. Jetzt kann man sogar Bankgeschäfte im Lanthandel erledigen oder Bauanträge stellen.

Europa aktuell Homepage: http://www.dw.de/programm/europa-aktuell/s-3053-9800

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