27.08.2013 - Börse Aktuell am Abend

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Die Themen des Tages an den weltweiten Handelsplätzen - von uns für Sie kompakt und kompetent aufbereitet. Erfahren Sie die News, die Hintergründe, Zahlen, Daten und Fakten.

Am Dienstag wurde das Börsentreiben von der Berichterstattung zur Syrien-Krise überschattet. Der DAX rutschte daraufhin tief in den roten Bereich ab. Hinzu kommt, dass der deutsche Leitindex nach wie vor im Sommerloch gefangen ist. Zum Handelsende steht er bei 8.242 Punkten und einem Minus von 2,28 Prozent. Der MDAX schließt bei 14.529 Punkten und der TecDAX bei 1.021 Punkten.
Heute gab es den ifo-Geschäftsklimaindex. Der Index steigt auf 107,5 Punkte. Damit steigt er stärker als erwartet. Volkswirte sind im Vorfeld von 107,0 Punkten ausgegangen. Auch die Geschäftserwartungen und die Geschäftslage sind stärker gestiegen als erwartet. Aber auch diese positive Entwicklung der deutschen Konjunktur kann den Syrien-Konflikt am Dienstag an den Märkten nicht verdrängen.

Volkswagen hat viele Herausforderungen beim Bau eines neuen Werkes in Westchina. Besonders schwierig ist die Schulung der zukünftigen Mitarbeiter. Allerdings werde das Werk wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2013 eröffnet. Die FAZ hatte berichtet, VW habe die Schwierigkeiten in Westchina offenbar unterschätzt.

BASF fürchtet den Verlust industrieller Kunden. Grund: steigende Energiepreise und die Ablehnung von Schiefergas in Deutschland. Laut BASF gebe es erkennbare Hinweise, dass BASF-Kunden wegen hoher Energiepreise ihre Produktion aus Deutschland abzögen und nach Asien oder in die USA verlagerten. Die Förderung von Schiefergas mit der Fracking-Technik sei zwar umstritten, sie sorge aber dafür, dass in den USA Gas nur ein Viertel so viel koste wie in Deutschland. Für das Stammwerk in Ludwigshafen äußert BASF sich trotzdem zuversichtlich. In den vergangenen fünf Jahren sei die Belegschaft dort um 2.000 Arbeitskräfte auf fast 37.000 gewachsen.

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