21.08.2013 - Börse Aktuell am Abend

3 Aufrufe
  • Informationen
  • Export
  • Hinzufügen zu
Die Themen des Tages an den weltweiten Handelsplätzen - von uns für Sie kompakt und kompetent aufbereitet. Erfahren Sie die News, die Hintergründe, Zahlen, Daten und Fakten.

Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch an die Entwicklung vom Wochenbeginn angeknüpft und gab leicht nach. Vor der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der Fed warten die Anleger weiter ab und halten sich eher an der Seitenlinie. Marktteilnehmer werden das Fed-Protokoll genau auf Hinweise zu einem möglichen Beginn der Drosselung der ultralockeren US-Geldpolitik prüfen. Marktbeobachter rechnen allerdings frühstens beim Treffen der US-Notenbanker im September mit klaren Aussagen. Der DAX ging nach dünnen Umsätzen mit einem Minus von 0,18 Prozent bei 8.285 Punkten aus dem Handel. Der MDAX gab 0,16 Prozent auf 14.594 Punkte nach. Der TecDAX verlor 0,15 Prozent auf 1.020 Punkte.
Sixt hat im ersten Halbjahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Autovermieter legte beim Umsatz um 2,7 Prozent auf 704,3 Millionen Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 57,8 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 8,8 Prozent. Im Ausblick für das laufenden Jahr erwartet das Unternehmen eine weiter zufriedenstellende Ertragslage. In den vergangenen Tagen schaffte es Sixt auch abseits des Kerngeschäftes für Schlagzeilen zu sorgen. Zum einen mit der umstrittenen Werbeanzeige mit dem jüngst aus der Psychiatrie entlassenen Gustl Mollath, zum anderen mit der Ankündigung, gegen die Reform der Rundfunkbeiträge notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht zu ziehen.

Das Bundeskartellamt will die Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone nicht überprüfen. Das Kartellamt sieht nicht die Gefahr, dass es zu größeren Wettbewerbsbeeinträchtigungen kommt. Vodafone hatte die inklusive Schulden mehr als 10 Milliarden Euro teuren Kaufpläne vor wenigen Tagen bei der Europäischen Kommission angemeldet. Damit kann die Übernahme wie geplant bis Ende des Jahres über die Bühne gehen.

Der geplanten Übernahme von E-Plus durch O2 droht Widerstand vom Bundeskartellamt. Der deutsche Mobilfunkmarkt würde sich ja von vier auf drei Anbieter verengen. Ein solcher Zusammenschluss hätte erhebliche Folgen für den Wettbewerb - daher ist eine genaue Prüfung notwendig. Zunächst prüft die Bundesnetzagentur prüft mögliche Folgen der Fusion für die Verteilung der Mobilfunkfrequenzen. Telefonica erhofft sich von dem Zusammengehen jährlich Einsparungen von rund 800 Millionen Euro.

0 Kommentare