20.08.2013 - Börse Aktuell am Mittag

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Die Themen des Tages an den weltweiten Handelsplätzen - von uns für Sie kompakt und kompetent aufbereitet. Erfahren Sie die News, die Hintergründe, Zahlen, Daten und Fakten.

Am Morgen haben schwache Vorgaben aus Asien dem DAX noch tiefrote Vorzeichen beschert. Zum Wochenstart verharrte der Leitindex noch in seiner Seitwärtsbewegung. Die Sorge um ein baldiges Ende der lockeren Geldpolitik in den USA belastet den Markt. Am Mittwoch wird daher das Protokoll der letzten Fed-Sitzung mit Spannung erwartet. Dann werden Marktteilnehmer sich mit der Analyse des Kleingedruckten befassen. Bisher steht nur fest, dass das Anleihekaufprogramm zurückgefahren wird. Einzelheiten zum Wie und Wann werden allerdings noch mit Spannung erwartet. Informationen dazu könnte es am Ende der Woche geben, wenn sich Fed-Vizechefin Janet Yellen auf der Notenbankkonferenz im amerikanischen Jackson Hole äußert.
Die Deutsche Wohnen will den Mitbewerber GSW übernehmen. GSW ist mit 1,75 Milliarden Euro an der Börse bewertet. Durch einen Zusammenschluss würde ein führendes deutsches Wohnimmobilien-Unternehmen entstehen: mit etwa 150.000 Wohneinheiten und einem Portfoliowert von rund 8,5 Milliarden Euro. Deutsche Wohnen will ein öffentliches Umtauschangebot für alle ausstehenden GSW-Aktien abgeben. Das Umtauschangebot sieht vor, dass die Aktionäre 51 Deutsche-Wohnen-Aktien für je 20 GSW-Aktien bekommen sollen. Deutsche Wohnen geht davon aus, dass der Zusammenschluss geschätzt 25 Millionen Euro im Jahr bringen wird. Ob es eine feindliche Übernahme ist oder eine freundliche Übernahme - dazu wollte sich GSW gegenüber unserem Sender noch nicht äußern.

Es ist die größte Übernahme in der österreichischen Industriegeschichte: Für bis zu 2,4 Milliarden Euro beteiligt sich OMV an mehreren Öl- und Gasfeldern in der Nordsee. OMV übernimmt Anteile an vier Feldern vom norwegischen Partner Statoil. Dadurch sollen bereits im kommenden Jahr Produktion der OMV zweistellig wachsen. Mit dem Deal sichert sich OMV weitere 320 Millionen Barrel an Öl- und Gasreserven. Das entspricht in etwa der Menge, die der Konzern derzeit in drei Jahren produziert.

Stahlwerte stehen auch heute unter Druck. Ein Manager von Thyssen hatte im Magazin Focus vor Risiken gewarnt für das europäische Stahlgeschäft, falls die EU die Befreiung stromintensiver Firmen von der Ökostrom-Umlage kippt. Das belaste die Stimmung bei den Stahlkonzernen auch heute noch, sagte ein Händler.

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