19.08.2013 - Börse Aktuell am Mittag

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Die Themen des Tages an den weltweiten Handelsplätzen - von uns für Sie kompakt und kompetent aufbereitet. Erfahren Sie die News, die Hintergründe, Zahlen, Daten und Fakten.

Rote Vorzeichen prägten den Handelsstart am deutschen Aktienmarkt in dieser Woche. Zum Mittag konnten die deutschen Indizes die Verluste aber wieder leicht eingrenzen. Vor dem Sitzungsprotokoll der Fed und dem HSBC-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe aus China dürften sich die Anleger in Zurückhaltung üben. Außerdem fehlen die Impulse aus Übersee. Urlaubsbedingt gestaltet sich der Handel hier bereits im ganzen August eher dünn.
Das japanische Handelsbilanzdefizit ist im Juli auf den dritthöchsten Stand der Geschichte gewachsen. Der Fehlbetrag habe sich im Juli auf rund 7,7 Milliarden Euro getrieben. Es war das 13. Minus in der Handelsbilanz in Folge. Die Ausfuhren erhöhten sich zwar angesichts des abgeschwächten Außenwerts des Yen im Vergleich zum Vorjahresmonat um zwölf Prozent. Die Einfuhren legten aber mit 20 Prozent noch stärker zu. Hintergrund sind höhere Öl- und Gasimporte sowie gestiegene Einfuhrpreise infolge der schwachen heimischen Währung.

Die Aktien von ThyssenKrupp sind bereits vorbörslich unter Druck geraten. Verantwortlich dafür sind zwei Medienberichte. Ein namentlich nicht genannter ThyssenKrupp-Manager warnte im Magazin "Focus" vor Risiken für das europäische Stahlgeschäft, falls die EU die Befreiung stromintensiver Firmen von der Ökostrom-Umlage kippt. Und es gab Aussagen von ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Spiegel ", dass die mächtige Krupp-Stiftung auch nach einer Kapitalerhöhung noch "ungewollte Entscheidungen verhindern könne". Die Krupp-Stiftung ist derzeit mit 25,3 Prozent am Industriekonzern beteiligt.

Fresenius baut sein Generika-Geschäft aus. Dazu hat die Fresenius Tochter Kabi ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem indonesischen Pharmaunternehmen PT Soho Global Health geschlossen. Deshalb hat Kabi 51 Prozent der Anteile an der SGH-Tochter PT Ethica Industri Farmasi erworben. Kernprodukte des gemeinsamen Unternehmens sollen intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel sowie Infusionslösungen sein. Mit diesem Schritt wird Fresenius nach eigenen Angaben zum Marktführer bei diesen speziellen Arzneimitteln in Indonesien.

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