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AKTE2010 sprengt Waschmaschinenmafia
Waren es vor Jahren Fernsehgeräte, mit denen Reparaturabzocker das große Geld machten, sind es heute Waschmaschinen. Ein besonders gnadenloser Reparaturservice hat in Berlin kürzlich einer alten, schwerhörigen Dame eine Rechnung über 1.549.- Euro ausgestellt, für die angebliche Reparatur ihrer 14 Jahre alten Waschmaschine. AKTE hat diese Firma schon einmal vor fünf Jahren zur Rede gestellt, als deren Mitarbeiter auch einer betagten Dame eine völlig überteuerte Maschine verkauft hatten. Als Mitarbeiter des Waschmaschinendienstes am vergangenen Mittwoch eine letzte Rate von der 75-jährigen Dame abholen wollten, klickten bei ihnen die Handschellen. Denn außer dem AKTE-Kamerateam hat auch die Polizei auf die Männer vom Abzocker-Reparaturservice gewartet. Als anschließend AKTE zum Chef dieser Firma kommt, um eine Stellungsnahme einzuholen, rastet der aus - vor laufender Kamera. Und das alles, weil die Luft für die Reparaturkosten-Wucherer zunehmend dünner wird.
AKTE entlarvt dubiose Wohnungsvermittler
Traumwohnung gesucht? Laut einer Wohnungsvermittlungsagentur nichts leichter als das! Schamlos nutzen dubiose Firmen ahnungslose Suchende aus - wollen mit ihnen in Zeiten von Wohnungsnot die schnelle Mark machen. Die Masche: Über auffallend attraktive Inserate rufen die Interessenten bei den sogenannten Wohnungsagenturen an, werden dann umgehend zu Beratungsgesprächen eingeladen. Doch die Traumwohnung ist dann angeblich leider schon weg! Aber „es gäbe ja noch Tausende in der Datenbank, die den Suchenden wie auf den Laib geschneidert seien.“ Zuerst wird aber kräftig zur Kasse gebeten - hat dann Zugang zu einer NutzlosDatenbank, mit Wohnungen die auch in jeder Tageszeitung stehen. AKTE recherchiert über Wochen, findet aber niemanden, der auf diese Weise ein neues Heim gefunden hätte. Dafür aber dutzende, die für ihr Geld rein gar nichts bekommen haben!
Kabel Deutschland auf Kundenfang
Dreiste Tricks: Vermeintliche Service-Techniker von Kabel Deutschland geben vor, den Kabel-Anschluss zu prüfen. Angeblich wollen sie eine Messung am Kabelanschluss durchführen, aber wenn die "Techniker" wieder weg sind, haben sie vielen Kunden Verträge für Telefon und Internet aufgeschwatzt bekommen.
Kostenlose "Gewinnreise"
Wenn eine kostenlose "Gewinnreise" in die Türkei plötzlich 900 Euro kostet. Der MDR besucht den Veranstalter in Berlin und verlangt Aufklärung.
Falsche Jobangebote
Roland Vogtenhuber ist ein hochgebildeter Mann. Er hat drei Studien abgeschlossen und sich im Umwelttechnologiebereich spezialisiert. Eigentlich eine Branche mit Zukunft würde man meinen. Herr Vogtenhuber bringt internationale Berufserfahrung mit, trotzdem findet er seit mehr als einem halben Jahr keinen Job. Da er wieder im Ausland tätig sein möchte, wie schon oft in seiner Karriere, sucht er vor allem in Internet nach Arbeit. Von angeblich großen Konzernen hat er die Antwort bekommen, dass er in der engeren Auswahl sei. Bereits nach dem zweiten Mail kam ein Arbeitsvertrag ohne je mit einem Arbeitgeber gesprochen zu haben. Er müsse nur noch 3.800 Euro für eine Reise- und Arbeitserlaubnis überweisen, den Vertrag unterzeichnen und schon könne er nach Spanien ziehen und dort monatlich 14.950 Euro kassieren.
Datenklau und Linkspartei
Oliver Welke und Ulrich von Heesen über den "Raub" von W-LAN-Netzdaten durch Google. Martin Sonneborn forscht auf dem Parteitag der "Linke".
Ärger mit dem WLan und Amazon
Viele genießen die Vorteile - aber kaum jemand kennt die Risiken: Computerexperte Sebastian Schreiber zeigt, wie leicht die W-LAN-Verbindung hgeknackt werden kann. Außerdem: Ein seltsamer Amazon-Fall und wie man sich vor Ebay-Betrug schützen kann.
Wenn Sorglos-Strom zur Kostenfalle wird
Viele Stromanbieter werben mit günstigen Angeboten. Doch Vorsicht! So manches Schnäppchen entpuppt sich als Trick organisierter Drückerkolonnen. Escher gibt Tipps, wie man sich vor Haustürgeschäften schützen kann.
Was tun, wenn der Arbeitgeber nicht zahlt?
"In Lohn und Brot stehen", eine alte und dennoch auch aktuelle Redewendung. Wer arbeitet, kann auch eine pünktliche Entlohnung erwarten. Was aber, wenn der Chef nicht mehr zahlen kann oder will? Escher gibt Antworten.
Wenn der Vermieter schweigt
Einer der größten Vermieter Deutschlands lässt seine Mieter in heruntergekommenen Wohnanlagen mit undichten Fenstern und Schimmel an den Wänden wohnen. Reklamationen werden über Callcenter abgewickelt und häufig passiert gar nichts.
Die falschen Piraten gejagt
Wer im Internet Markenware verkauft, muss mit Post vom Hersteller rechnen. Immer wieder betätigen sich Markenfirmen als Testkäufer. Es folgen eine Abmahnung und die Forderung nach Kostenersatz für die Anwaltsgebühren. Behauptet werden Verstöße gegen Marken- und Urheberrecht beim Internet-Verkauf.
Sparen bis es quietscht
Oliver Welke und Tina Hausten über Sparpläne der Politik und den Sparwillen der Bevölkerung.
Besuch beim Internetdienstleister 1&1
Wie klappt das mit dem Kundenkontakt von 1&1 ?. Das C´t Magazin hats natürlich ausprobiert und Herrn D’Avis eine Email- Anfrage zugeschickt. Aber man bekommen nur eine automatische Email. Die persönliche Antwort lässt wochenlang auf sich warten.1&1 wirbt damit, keine Mindest-Vertrags-Laufzeit mehr zu haben. Allerdings finden wir im Kleingedruckten, dass wir eine dreimonatige Kündigungsfrist einhalten müssen. Schade, dass 1&1 das nicht offen kommuniziert. Denn genau genommen ist es ja durchaus nachvollziehbar, dass die Kosten für die Einrichtung eines Anschlusses für 1&1 zu hoch sind, um sie jeden Monat wieder stoppen zu können.Ja das stimmt. Die Online-Flatrate ist mit dabei. Was fehlt ist die Telefon-Flatrate. Die verspricht 1&1 zwar nicht, wird aber von vielen Nutzern an dieser Stelle sicher erwartet. Pro Minute werden also 2,9 Cent Telefongebühren fällig.Die Angebote von 1&1 sind inhaltlich gut und preiswert. Allerdings hapert es nach wie vor am Service und an der Kommunikation mit den Kunden. Da nutzt auch eine noch so gut gemachte Werbekampagne alleine nichts.
Fotos im Netz
Fotos im Netz - Wie schnell die Rechte Dritter verletzt werden können Im Internet geistern viele Fotos herum ? gut möglich, dass auch von Ihnen welche dabei sind, ohne dass Sie das überhaupt wissen. Täglich stellen Internetnutzer zahllose Bilder ins Netz, ohne sich viel dabei zu denken. Doch nicht immer ist das rechtens. Man muss sehr genau aufpassen, was man fotografiert und veröffentlicht.Denn schnell kann man die Rechte Dritter verletzten, und wenn man Pech hat, landet die Sache vor Gericht und kann dann richtig teuer werden.PLANETOPIA zeigt, worauf Sie achten müssen.
Akte2010 - Skrupellose Gewinnspielfirmen
Mit dubiosen Gewinnversprechen erschleichen sich Callcenter-Agents die Kontonummern ihrer hauptsächlich älteren Opfer. Dann wird rücksichtslos abgebucht. Eine Gegenleistung? Fehlanzeige!. Ein ehemals hochrangiger Insider packt aus: Der Geldfluss funktioniert so, dass von den Konten der angeblichen Kunden abgebucht wird und in kürzester Zeit in kleinen Tranchen auf nicht rückbringbare Bankinstitute überwiesen wird und von dort aus aufgeteilt wird in die so genannten Steueroasen.“Experten vermuten längst ein internationales Betrugskartell. „Man kann davon ausgehen, dass diese Firmen in irgendeiner Form zusammen arbeiten… Wir glauben, dass es eine Zentrale gibt“, sagt ein an den Ermittlungen beteiligter Kriminalbeamter. Nach umfangreichen Recherchen und mit Unterstützung der Kollegen des ORF hat AKTE herausgefunden: Die Spur zu den Drahtziehern der international agierenden Gewinnspiel-Abzockern führt nach Wien.
Fragwürdige TÜV-Siegel
Fragwürdige TÜV-SiegelDie Milliardengeschäfte der PrüferSkandale um mangelhaften Datenschutz bei Internet-Unternehmen wie "schülerVZ" oder dem Online-Buchhändler "libri.de" haben auch den TÜV in die Kritik gebracht. Der hatte diesen Anbietern eine Betriebssicherheit bescheinigt, die es tatsächlich gar nicht gab. TÜV-Gütesiegel gab es auch für Geldanlage-Produkte, die in anderen Verbrauchertests negativ bewertet wurden. Der Fachanwalt für Bankenrecht, Timo Gansel, kritisiert, der TÜV verkaufe seinen guten Namen, das TÜV-Gütezeichen verkomme zum Werbegag
Volkskrankheit "Burnout"
Stress total im Job - Alles muss schneller erledigt werden und das mit weniger Kollegen. Viele halten dem Druck nicht stand – es kommt zum Zusammenbruch, dem so genannten Burnout-Syndrom, das Unternehmen und Krankenkassen Milliarden kostet.
Kein Anschluss unter dieser Nummer
Sehr verbraucherfreundlich kann man das nicht nennen, was sich einige grosse Telekommunikationsanbieter da leisten.
Frank Lehmann über die Sparpläne der Bundesregierung
Frank Lehmann bezieht in m€x Stellung zum Mehrwertsteuer-Durcheinander. Außerdem betrachtet der Finanzexperte die dringend gesuchten Sparmöglichkeiten der Regierung - sind diesmal die Rentner gefordert? Oder gar die "Reichen"?An die Rente wagt sich keiner. Zahlen sollen andere. Arbeitnehmer verdienen weniger, müssen mit gekürzten Reallöhnen auskommen. Eigentlich hätten die Renten auch gekürzt werden müssen, aber keiner will es sich mit der wichtigsten Wählergruppe verscherzen. Die Renten werden trotzdem erhöht. Rentenexperten schäumen. Auch heute zittern Arbeitnehmer, Eltern, Pendler. Und die Rentner? Die können sich beruhigt zurücklehnen. Denn für sie gibt es die Rentengarantie. Ist das fair?Und wie wäre es mit der Pendlerpauschale? So ganz gerecht erschien die Pendlerpauschale nie. Denn wer weite Wege zur Arbeit, fährt wohnt meist auf dem Land. Das heißt: viel günstigere Mieten als in der teuren Stadt. Halb war sie schon abgeschafft, aber Verfassungsgericht und Wahlkampf sei Dank, gilt sie wieder ab Kilometer eins. Ist das nicht der ideale Streichposten?
Am Schauplatz : Die Glücksfalle Teil2
"Sie haben gewonnen" - mit diesen oder ähnlichen Wortmaschen beginnen viele Betrüger ihre Telefongespräche. Hier eine Reportage über das Phänomen "organisierte Abzocke" und deren Folgen für die mitunter recht naive Geldbörse